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Zahnmedizin: Studium selbst erlebt

Wie erfolgte die Studienwahl? Wie wird dieses Fach vermittelt? Ein Einblick in den Hochschul-Alltag

Keine Scheu im Umgang mit Menschen

B. D. studiert Zahnmedizin im 10. Semester an der Universität Bern UNIBE.

Medizinische Themen interessierten mich schon lange. Eine Probevorlesung an der Universität überzeugte mich, das Studium der Zahnmedizin anzutreten. Die Freude am Detail, motorische Fertigkeiten, keine Scheu im Umgang mit verschiedensten Menschen und Kommunikationskompetenzen sind Voraussetzungen, die man für das Studium und den Beruf mitbringen sollte. Im Studium gefällt mir vor allem die praktische Anwendung der Theorie und der Patientenkontakt, der bereits ab dem 4. Semester stattfand.
Es ist ein besonderer Moment, wenn die Behandlung eines Patienten oder einer Patientin beendet und das Resultat gut gelungen ist.

Das Studium bereitet klar auf einen Beruf vor. Ich werde zuerst als Assistent in einer Klinik oder Privatpraxis arbeiten und dann möglicherweise eine eigene Praxis eröffnen oder übernehmen. Vielleicht gehe ich auch an die Universität zurück, um eine Spezialisierung zum Beispiel in Oralchirurgie zu absolvieren.

Übung macht den Meister

A. B. studiert Zahnmedizin im 8. Semester an der Universität Bern UNIBE.

Die Arbeit am Patienten mit sofortigen Resultaten, meine Freude am Werken mit den Händen und die gute Möglichkeit, später den Beruf mit Familien- und Privatleben zu vereinen, waren beim Entschluss, Zahnmedizin zu studieren, mitentscheidend. 
Aktuell befinde ich mich im vierten Studienjahr. Da behandeln wir erste eigene Patienten und Patientinnen in der Studentenklinik, absolvieren klinischen Praktika (z.B. Assistenz im Operationssaal) und besuchen weiterhin Vorlesungen.

Die manuellen Fähigkeiten trainierten wir vor allem ab dem dritten Studienjahr. Wir übten das Bohren an Phantomköpfen, das Nähen u.a. an Schweinekiefern und das Nehmen von Zahn- und Gebissabdrücke an unseren Mitstudierenden. Jedes Mal ging es ein bisschen besser; sei es auch nur, dass die Abdruckmasse nur noch in der Mundregion des Mitstudierenden verteilt war und nicht mehr im ganzen Gesicht. Übung macht den Meister, trifft auch hier vollkommen zu.

Meine erste richtige Patientin hatte ich anfangs dieses Semesters für die Zahnreinigung. Inzwischen durfte ich auch Zähne ziehen, nähen, eine Totalprothese für eine Patientin planen und ausführen, Karies exkavieren, Füllungen legen und Wurzelbehandlungen durchführen – also das ganze Spektrum. Einmal hat eine Patientin, nachdem ich ihr eine schöne Füllung im ästhetisch wichtigen Frontzahnbereich gemacht hatte, mit Tränen in den Augen zu mir gesagt: «Sie wissen gar nicht, was das für mich bedeutet. Ich kann endlich wieder richtig lächeln». Das war auch für mich ein sehr schöner Moment!



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