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Pflege, Pflegewissenschaft: Studium selbst erlebt

Wie erfolgte die Studienwahl? Wie wird dieses Fach vermittelt? Ein Einblick in den Hochschul-Alltag

Praktischer Unterricht im Skillsraum

J.K. studiert Pflege im 3. Semester an der Zürcher Hochschule für angewandte Wissenschaften ZHAW.

Das Studium beinhaltet beispielsweise Anatomie-, Physiologie-, Pathologie- oder Pathophysiologie-Vorlesungen, in welchen man den gesamten menschlichen Körper kennenlernt und natürlich auch die Krankheiten, die auftreten können. Es gibt auch Vorlesungen, die gemeinsam mit anderen Studiengängen stattfinden, wie z.B. Hebamme, Ergotherapie oder Physiotherapie. In diesen Modulen geht es um die Zusammenarbeit mit den anderen Professionen.

Der praktische Unterricht findet in sogenannten Skillsräumen statt. Das ist ein Raum, der wie ein Spitalzimmer mit 6-8 Spitalbetten ausgestattet ist. Hier übt man medizinische Abläufe und Massnahmen wie beispielsweise das Legen einer Infusion an Puppen oder an Mitstudierenden. Wenn man mit Mitstudierenden übt, braucht das sicher etwas Vertrauen. In der kritischen Phase ist jedoch immer eine Dozentin anwesend und bis jetzt ist es noch nie zu Komplikationen gekommen. Neben dem praktischen Unterricht haben wir zudem einen 12- bzw. 16-wöchigen Praktikumsblock pro Jahr in einem Spital oder einer Klinik. Da ich keine Grundausbildung in der Pflege absolviert habe, muss ich in Anschluss an das 6. Semester noch ein 10-monatiges Praktikum absolvieren.

Das absolute Highlight im Studium war für mich bis jetzt das erste Praktikum, da ich mein Wissen in der Praxis anwenden konnte und bereits einige Patientinnen und Patienten zufrieden und gesund wieder aus dem Spital entlassen durfte. Aber auch Fallbeispiele, die externe Dozierende aus der Praxis einbringen, sind jedes Mal aufs Neue faszinierend.

Studium und Erwerbsarbeit verknüpfen

R.G. studiert Pflegewissenschaft im 5. Semester an der Uni Basel UNIBAS.

Ich absolviere den Masterstudiengang im Vollzeitstudium mit der Vertiefung Advanced Nursing Practice (ANP) und besuche dementsprechende Fächer. Im aktuellen Semester umfasst dies etwa zwölf Wochenstunden Unterricht, wobei nicht alles Präsenzunterricht ist. Auch das Erarbeiten von Aufträgen für den Unterricht gehört dazu. Etwa nochmals gleich viel Zeit muss man für die Vor- und Nachbereitung des Stoffs und das Lernen auf Prüfungen rechnen.

Auch im Vollzeitstudium ist erwünscht, dass man parallel noch arbeitet, um die Verknüpfung zur Praxis herstellen zu können. Ich arbeite durchschnittlich 50 Prozent auf der Intensivstation im Kinderspital Zürich. Ich werde von meinem Arbeitgeber sehr unterstützt, so dass ich mein Pensum recht flexibel handhaben kann, d.h. zum Beispiel in den Semesterferien mehr arbeiten kann und weniger, wenn Prüfungen anstehen. Eine Erwerbstätigkeit parallel zum Studium ist aber nicht Pflicht. Ich finde es für mich aber sinnvoll, da ich so das Gelernte bereits jetzt bis zu einem gewissen Grad umsetzen kann.

Grossen Spass machen mir vor allem Fächer wie Clinical Assessment, Leadership und ANP Rollenentwicklung, da sie sehr viel mit meiner Arbeit im Kinderspital zu tun haben. In der vorlesungsfreien Zeit zwischen dem 5. und 6. Semester werde ich zudem das obligatorische Clinical Assessment-Praktikum von 150 Stunden absolvieren. Ziel des Praktikums ist die Entwicklung der APN-Rolle. Ich mache es in einer Kinderarztpraxis, was mir für die praktische Arbeit im Kinderspital sicher viel bringt.



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