Start myBerufswahl

Interessen und Stärken - Schritt 1: Ich lerne meine Interessen und Stärken kennen

Berufe und Ausbildungen - Schritt 2: Ich lerne die Berufs- und Ausbildungswelt kennen

Stärken und Anforderungen - Schritt 3: Ich vergleiche meine Stärken mit den Anforderungen der Berufe und Ausbildungen, die mich interessieren

Schnuppern - Schritt 4: Ich schaue mir die interessanten Berufe genauer an

Überprüfen und entscheiden - Schritt 5: Ich überprüfe die möglichen Berufe oder Schulen und entscheide mich

Lehrstelle finden – Schule anmelden - Schritt 6: Ich setze meine Entscheidung um, suche eine Lehrstelle oder melde mich bei einer Schule an

Vorbereiten auf die Zukunft - Schritt 7: Ich bereite mich auf die Lehre oder die Mittelschule vor oder ich kläre ein Brückenangebot ab

Arbeitsmappe - Deine Ergebnisse

Einen Moment bitte...

myBerufswahl wird geladen.

Abgemeldet

Ihre Login-Session ist abgelaufen. Sie werden auf die Startseite weitergeleitet. Bitte melden Sie sich erneut an, um Ihr Login fortzusetzen.

Biomedizinische Wissenschaften und Technik: Studium selbst erlebt

Wie erfolgte die Studienwahl? Wie wird dieses Fach vermittelt? Ein Einblick in den Hochschul-Alltag

Spannende Kombination

N. E. studiert Gesundheitswissenschaften und Technologie im 4. Semester Master an der ETH Zürich.

Medizin finde ich unglaublich interessant. Aber mein Magen hätte wohl beim Studieren nicht immer mitgemacht. Bei den Naturwissenschaften fehlte mir oft der Faktor Mensch. Mein Studium in Gesundheitswissenschaften und Technologie bringt mir genau die Kombination von allem, was ich spannend finde. Damit Laien sich etwas darunter vorstellen können, bezeichne ich mein Fach manchmal als "theoretische Medizin". Ich besuche Vorlesungen in Anatomie und Physiologie, in Chemie und Biologie, aber auch in Mechanik, Statistik und Mathematik. Das Ziel ist, in allen Fachgebieten eine gewisse Kompetenz zu erreichen und später als Bindeglied zwischen den verschiedenen Gebieten fungieren zu können. Am besten gefallen mir Vorlesungen, bei denen es einen Bezug zum Menschen, zu Krankheiten und Rehabilitation gab.

Momentan schreibe ich an meiner Masterarbeit. Es geht um das motorische Phänomen "Cross Education": Wenn man den einen Arm oder das eine Bein trainiert, trainiert der andere Arm bzw. das andere Bein mit, auch wenn man sie nicht bewegt oder nicht bewegen kann. Ich versuche mit speziellen Hirn-Stimulationen bei Probanden mehr über die physiologischen Mechanismen hinter diesem Phänomen zu erfahren. Es liesse sich nämlich auch therapeutisch nutzen, z.B. bei halbseitig gelähmten Schlaganfallpatienten oder bei Patientinnen mit eingegipstem Arm oder Bein, die durch das Ruhigstellen rasch an Muskelkraft verlieren.

Breit gefächerte Inhalte

D. S. studiert Biomedical Engineering im im 4. Semester Master an der Universität Bern UNIBE.

Im Masterstudium Biomedical Engineering kann ich mein Interesse für Medizin mit meinen technischen Kenntnissen aus einem Bachelorstudium in Maschinentechnik zu verbinden. Ganz allgemein gefällt mir, dass so breit gefächerte Inhalte vermittelt werden. Viele unserer Referenten kommen aus Forschung oder Industrie und können den Unterricht mit persönlichen Erfahrungen anreichern. Mein Highlight waren die Vorlesungen in Biomechanik. Die Veranstaltungen in Anatomie, Physiologie und Humanbiologie wurden von den gleichen Professoren abgehalten, die auch Medizin-, Pharma- und Veterinärstudierende unterrichten.

Die Medizintechnik ist ein äusserst innovatives Umfeld. Es werden immer bessere Technologien entwickelt, um immer mehr Krankheiten zu heilen. Es gibt ambitionierte technische Ansätze, um Blinden mithilfe von Implantaten das Sehen wieder zu ermöglichen, taube Menschen wieder hören zu lassen oder querschnittgelähmte Personen beim Gehen zu unterstützen. Die immer älter werdende Menschheit ist auf innovative Lösungen angewiesen, um bis ins hohe Alter nicht auf eine angemessene Lebensqualität verzichten zu müssen.



berufsberatung.ch