Start myBerufswahl

Interessen und Stärken - Schritt 1: Ich lerne meine Interessen und Stärken kennen

Berufe und Ausbildungen - Schritt 2: Ich lerne die Berufs- und Ausbildungswelt kennen

Stärken und Anforderungen - Schritt 3: Ich vergleiche meine Stärken mit den Anforderungen der Berufe und Ausbildungen, die mich interessieren

Schnuppern - Schritt 4: Ich schaue mir die interessanten Berufe genauer an

Überprüfen und entscheiden - Schritt 5: Ich überprüfe die möglichen Berufe oder Schulen und entscheide mich

Lehrstelle finden – Schule anmelden - Schritt 6: Ich setze meine Entscheidung um, suche eine Lehrstelle oder melde mich bei einer Schule an

Vorbereiten auf die Zukunft - Schritt 7: Ich bereite mich auf die Lehre oder die Mittelschule vor oder ich kläre ein Brückenangebot ab

Arbeitsmappe - Deine Ergebnisse

Einen Moment bitte...

myBerufswahl wird geladen.

Abgemeldet

Ihre Login-Session ist abgelaufen. Sie werden auf die Startseite weitergeleitet. Bitte melden Sie sich erneut an, um Ihr Login fortzusetzen.

Visuelle Kommunikation: Studium selbst erlebt

Wie erfolgte die Studienwahl? Wie wird dieses Fach vermittelt? Ein Einblick in den Hochschul-Alltag

Mit Bildern argumentieren

D. K. studiert Visuelle Kommunikation im 6. Semester Bachelor an der Berner Fachhochschule BFH.

Ein Schritt ins Ungewisse

Zu Beginn konnte ich mir gar nicht vorstellen, wie der Studienalltag aussehen könnte und was der Bereich der Visuellen Kommunikation alles beinhaltet. Ich wusste, dass ich visuell veranlagt bin und grafisch gestalten möchte. Erst mit der Zeit wurde ich mit der Breite dieses Studienbereichs konfrontiert. Es war ein Schritt ins Ungewisse, der sich gelohnt hat, denn ich fühle mich wohl in diesem Arbeitsfeld.

Vom bewegten Bild bis zurInformationsgrafik

Wir haben pro Semester einen fixen Stundenplan, welcher aus Pflicht- und Wahlmodulen besteht. Das Schwerpunktprojekt nimmt ein bis zwei Tage in der Woche ein. In diesem setzen wir uns ein Quartal oder Semester lang mit einem bestimmten Thema auseinander: Bewegtes Bild, Editorial Design, Corporate Identity, Grafik im Raum, Plakatgestaltung, Bildfindung und Informationsgrafik. Weitere Module –  die über die drei Jahre verteilt jeweils an einem halben Tag pro Woche stattfinden –  sind unter anderem: Zeichnen, Sieb-, Tief- und Hochdruck, Schreiben, Webdesign, kreatives Programmieren und Typografie. In den ersten zwei Jahren beschäftigen wir uns zudem mit der Geschichte der Visuellen Kommunikation, mit Brand Identity und Brand Busting. Am Freitag schliesslich werden fächerübergreifende Module vom sogenannten Y-Institut (Theater, Konservierung und Restaurierung, Gestaltung und Kunst, Musik, Literaturinstitut) angeboten. Das letzte Semester ist jedoch eine Ausnahme, da man fast ausschliesslich an der Bachelorarbeit arbeitet.

Praxisorientiertes Studium

Das Studium ist nicht sehr theorielastig, sondern eher praxisorientiert. Es braucht Offenheit für verschiedene Gestaltungsmedien und die Bereitschaft, sich herausfordern zu lassen und Neues auszuprobieren.
An der BFH lässt sich's gut arbeiten. Sie verfügt unter anderem über ein Druckatelier, eine Holz- und Metallwerkstatt, ein Nähzimmer, ein Tonstudio, eine Blackbox und ein Keramikatelier. Die Ateliers und Werkstätte sind alle sehr gut ausgerüstet und werden von hilfsbereiten Support-Mitarbeitenden geführt. Das Medialab ist mit allen möglichen technischen Hilfsmitteln ausgestattet, die Studierenden und Dozierenden zur Ausleihe zur Verfügung stehen.

Bildwelten von Abfall und Zero Waste

In meinem letzten Studiensemester arbeite ich nun an meiner Bachelorarbeit. Diese besteht aus einem kürzeren theoretischen und einem längeren praktischen Teil. In der Theorie untersuche ich die Bildwelten von Abfall und Zero Waste. In der Praxis steht die Frage im Vordergrund, wie ich mit Bildern argumentativ eine Geschichte zu Abfall und Zero Waste erzählen kann, die den Betrachter mit der Abfallproblematik konfrontiert und ihn sein Konsumverhalten hinterfragen lässt. Welches Produkt sich aber daraus entwickelt, wird sich im Laufe der Arbeit noch zeigen.
Nach einer Pause nach dem Studium würde ich gerne mit Praktika in die Berufswelt starten um herauszufinden, mit wem ich gerne arbeite, wie gross das Team sein soll und auch welche Bereiche der Visuellen Kommunikation meine Schwerpunkte sind.



berufsberatung.ch