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Musikwissenschaften: Studium selbst erlebt

Wie erfolgt die Studienwahl? Wie wird dieses Fach vermittelt? Ein Einblick in den Hochschul-Alltag

Es braucht viel Selbstdisziplin

Y. S. studiert Musikwissenschaft an der Universität Zürich UZH. Nebenbei arbeitete sie unter anderem am Musikwissenschaftlichen Institut als Semesterassistentin.

Wieso haben Sie sich für die Musikwissenschaften entschieden?

Am Gymnasium entdeckte ich mein Interesse für Musik und belegte Musik als Schwerpunktfach. Nach Gesprächen mit Bekannten, die Musik oder Musikwissenschaft studiert hatten, stand mein Entschluss fest.

Welche Erwartungen hatten Sie an Ihr Studium?

Fachliche Erwartungen wie Musikanalyse, Harmonielehre, die Behandlung der Komponisten und Werke im historischen Kontext usw. Sie wurden erfüllt.

Was sollte man für dieses Studium mitbringen?

In erster Linie Interesse an Musik! Grundkenntnisse in Harmonielehre sind von Vorteil, aber nicht zwingend. Vor allem braucht es Selbstdisziplin, da man vorwiegend selbstständig arbeitet.

Wie würden Sie das, was Sie tun, einem Laien erklären?

Eigentlich sind wir Musikhistoriker. Wir setzen uns mit klassischer Musik auseinander, analysieren Werke und versuchen Parallelen zwischen verschiedenen Werken zu erkennen. Das Ziel ist zu verstehen, warum sich die Musik so und nicht anders weiterentwickelt hat. Der historische Kontext spielt dabei eine wesentliche Rolle.

Was war das Thema Ihrer Bachelor-Arbeit?

Ich untersuchte eine Oper von Verdi in Bezug auf die Frage, ob die Oper Macbeth als Wendepunkt in Verdis Opernschaffen bezeichnet werden kann.

Wie sieht eine typische Studienwoche aus?

Das ist von Semester zu Semester unterschiedlich und stark abhängig vom Nebenfach. Meist besucht man vier Veranstaltungen (die vor- und nachbereitet werden müssen) und schreibt eine Proseminararbeit. Der Umfang hängt auch davon ab, wie viele Semester für den Bachelor benötigt werden und ob man nebenher noch arbeitet.

Was findet neben Ihrem Studium noch Platz?

Eigentlich alles: Familie, Freunde, Nebenjobs. Ich habe immer wieder nebenbei gearbeitet, auch als Semesterassistentin am Musikwissenschaftlichen Institut.

Konnten Sie Ihr Wissen schon praktisch umsetzen?

Ja, ich habe beispielsweise schon Programmtexte für Orchesterkonzerte geschrieben. Und im Praktikum am Konzerttheater Bern konnte ich die Inszenierung einer Oper von der ersten szenischen Probe bis zur Premiere verfolgen.

Wo und wie würden Sie später gerne arbeiten?

Ich würde gern in einem musikkulturellen Unternehmen wie einem Orchesterhaus oder einem Opernhaus arbeiten. Das Studium ist jedoch keine Berufsausbildung; darum sehe ich mich auch in anderen Bereichen.

Haben Sie Tipps an künftige Kolleginnen und Kollegen?

Sich zu Studienbeginn gut über das Lehrveranstaltungsangebot informieren, unbedingt in verschiedene Vorlesungen und Seminare hineinschnuppern und versuchen, möglichst rasch Kontakt mit anderen Studierenden zu knüpfen. Auch der Fachverein ist eine gute Anlaufstelle.



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