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Raumplanung: Studium selbst erlebt

Wie erfolgte die Studienwahl? Wie wird dieses Fach vermittelt? Ein Einblick in den Hochschul-Alltag

Ausrichtung auf Berufsalltag

G. R. studiert Raumplanung im 6. Semester an der Fachhochschule Ostschweiz FHO. Er hat vor dem Studium die Lehre als Zeichner in der Fachrichtung Raumplanung mit Berufsmatura abgeschlossen. Anschliessend sammelte er während vier Jahren berufliche Erfahrungen in einem privaten Büro für Raumentwicklung in der Region Zürich.

«Nach mehrjähriger Berufserfahrung hatte ich den Wunsch, mehr Verantwortung zu übernehmen und eigene Projekte leiten zu können. Es war für mich an der Zeit weiteres Wissen anzueignen. So entschied ich mich für das Bachelorstudium in Raumplanung.

Inhalte der Ausbildung

Das Studium besteht aus den drei Hauptthemen Raumentwicklung, Verkehrsplanung und Städtebau. In den ersten beiden Studienjahren steht der Erwerb von Grundlagen in diesen Bereichen im Vordergrund. Es gibt Veranstaltungen zu Themen wie Siedlungsökologie, Verkehrsabwicklung, Landschaftsplanung, Mobilitätsmanagement oder zu den Grundlagen des Städtebaus. Kurse zu Planungsinstrumenten wie CAD, GIS oder 3D-Visualisierung gehören ebenfalls zur Ausbildung dazu.

Die Module zu den einzelnen Themen sind so aufgebaut, dass der theoretische Teil unmittelbar in einer praktischen Arbeit beziehungsweise Übung angewendet werden kann. Diese Arbeiten orientieren sich stark an der beruflichen Praxis. Jährlich stellt sich eine so genannte Partnerstadt als Übungsraum für die verschiedenen Kurse zur Verfügung. So können wir das Gelernte an realen Gegebenheiten anwenden und kommen mit einer breiten Palette an Themen sowie Problemstellungen in Berührung.

Projektarbeiten

Während des Studiums habe ich Projektarbeiten zu verschiedenen Themen geschrieben: Beispielsweise ein Entwicklungskonzept für den Stadtteil Winkeln und ein Güterverkehrskonzept für die Stadt St. Gallen. In einer weiteren Projektarbeit ging es darum, ein städtebauliches Konzept für das Gebiet Eichliacker / Rieter Areal in Winterthur zu entwerfen.

Die Vielseitigkeit dieses Studiums gefällt mir sehr. Neben Grundlagen in Wirtschaft und Recht wird auch Wissen in den Bereichen Öffentlichkeitsarbeit/Moderation vermittelt. Die interdisziplinäre Ausbildung ist perfekt zugeschnitten auf den späteren Berufsalltag in der Raumplanung mit seinen breit gefächerten Aufgabenstellungen.

Tipps für die Planung

Was neben dem Studium zeitlich noch Platz findet, ist sehr individuell. Die Arbeiten werden im Semester durch die Professoren und Dozierenden laufend betreut. Dadurch verteilt sich die Arbeitsbelastung sehr gut über das ganze Semester. Wer die zur Verfügung stehende Zeit während des Semesters nutzt, hat auch im Vollzeitstudium genügend Freizeit.

Für Personen, die auf eine regelmässige Erwerbstätigkeit angewiesen sind, empfiehlt sich jedoch ein Teilzeitstudium. Es lohnt sich, möglichst früh zu planen, wann man welche Module besuchen will. So gibt es am Ende des Studiums keine bösen Überraschungen mit offenen ECTS-Punkten, die für den Bachelorabschluss noch fehlen. Im dritten Studienjahr stehen Planungsprojekte und die Bachelorarbeit im Vordergrund.»



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