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Mikrotechnik, Nanotechnologie: Studium selbst erlebt

Wie erfolgte die Studienwahl? Wie wird dieses Fach vermittelt? Ein Einblick in den Hochschul-Alltag

Begeisterung für miniaturisierte technische Systeme

C. S. studiert Mikrotechnik im 4. Semester Bachelor an Interstaatlichen Hochschule für Technik Buchs NTB.

Vor dem Studium habe ich die gymnasiale Maturität mit dem Schwerpunkt bildnerisches Gestalten absolviert und anschliessend eine Lehre als Goldschmiedin abgeschlossen. Nach einem Praktikumsjahr im Bereich der Mikrooptik habe ich das Ingenieurstudium Systemtechnik mit der Vertiefungsrichtung Mikrotechnik begonnen. Mich begeistern die miniaturisierten technischen Systeme, die uns im Alltag begleiten. Ich wollte sie entdecken und lernen, wie solche kleinen Komponenten und Systeme aufgebaut und hergestellt werden.

Im ersten Studienjahr haben wir ein breites naturwissenschaftlich-technisches Grundwissen erworben. Das kann im späteren Berufsalltag hilfreich sein. Ich erhoffe mir, dass ich auftretende Probleme besser verstehen kann und über die eigentliche Mikrotechnik hinaus Lösungsansätze finde.

Im ersten Jahr finden auch verschiedene Chemiepraktika statt, man lernt die Labore und Geräte kennen und Laborberichte zu schreiben. Im zweiten Semester gibt es eine Elektrotechnikaufgabe. Ab dem dritten Semester darf man in die hybride Lernfabrik eintauchen und verschiedene Themen an einer kleinen Fabrikanlage praktisch umsetzen.

In den ersten zwei Semestern gibt es Zwischenprüfungen, die zu den Gesamtnoten zählen. Dies nimmt etwas den Druck vor den Semesterprüfungen. Ausserdem bleibt man damit am Ball. Doch der Prüfungsinhalt ist recht umfangreich und der eigentliche Unterricht läuft in dieser Zeit weiter. Es ist darum wichtig, den Anschluss nicht zu verpassen.

Knochenarbeit im Reinraum

K. N. studiert Mikrotechnik an der Berner Fachhochschule BFH.

S. S. beschäftigt sich mit Fragen wie: "Wie mache ich einen Sensor so klein wie möglich, aber trotzdem genügend empfindlich? Wie stelle ich etwas so Kleines her? " Das Lösen dieser Probleme erfordert kreative Ideen und spezifisches Wissen und bereitet ihm Freude, auch wenn es manchmal Knochenarbeit erfordert. Die EPFL hat einen grossen Reinraum, wo eine Idee im Rahmen eines Semesterprojekts umgesetzt werden kann. Neben Mikrosystemen ist vor allem Robotik eine beliebte Spezialisierung im Master. Je nach Kurswahl kann man sich beispielsweise auch Richtung Medizinaltechnik oder Biotechnologie ausrichten.

Für seine Masterarbeit geht S. S. für sechs Monate an die University of California, Santa Barbara. Er wird dort eine mikrofluidische Pumpe entwickeln, die später Teil eines miniaturisierten Glukosemessgerätes für Diabetespatienten werden soll. Viel Zeit, um an der "Amerikanischen Riviera" zu surfen, wird ihm daneben kaum bleiben.

Einsatz – nicht nur bei der Sprache – und gute Noten im ersten Jahr zahlen sich aus. An der EPFL hat man die Möglichkeit, das ganze dritte Jahr des Bachelors im Ausland als Austausch zu absolvieren. Je besser die Noten aus dem ersten Jahr, desto grösser die Auswahl an Partnerunis in Europa oder in Asien und Nordamerika. Viele Studierende profitieren von diesem Angebot, und auch S. S. konnte ein Jahr in Vancouver in Kanada verbringen. Austauschjahre sind für viele, auch ihn, eines der Highlights des ganzen Studiums.



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