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Mikrotechnik, Nanotechnologie: Studium selbst erlebt

Wie erfolgte die Studienwahl? Wie wird dieses Fach vermittelt? Ein Einblick in den Hochschul-Alltag

Robotik ist genau das, was ich studieren wollte

F. M. studiert Mikrotechnik im 4. Mastersemester an der EPF Lausanne.

Die ersten vier Semester des Bachelors waren relativ trocken: Mathematik (Analysis, Lineare Algebra, Geometrie), Physik und Chemie machten einen Grossteil des Stundenplans aus. Allerdings hatte ich von Anfang an einige spannende Projekte im Fach „Maschinenelemente“ sowie in meinen Informatikkursen. Dort durften wir z.B. eine Staubsauger Roboter Simulation schreiben, inklusive Animation. Der beste Roboter wurde in einem Wettkampf prämiert. Die letzten zwei Semester des Bachelors waren dann endlich angewandter, mit mehr Elektronikprojekten und der Programmierung von Mikrocontrollern. Viele Kurse beinhalten auch ein Gruppenprojekt als Teil der Note und nicht nur eine Prüfung am Semesterende. Wichtige Zweige der Mikrotechnik sind auch Optik und die Fertigung von Mikro-/Nanostrukturen. Dies waren weitere Kurse während dem fünften und sechsten Semester.

Der Master mit Vertiefung in Robotik ist nun genau das, was ich ursprünglich studieren wollte. Auf dem Stundenplan stehen Kurse in Künstlicher, Machine Learning, Schwarmintelligenz (Systeme von vielen, einfachen Robotern, die zusammen etwas leisten, wozu einzelne nicht fähig sind), Grundlagen der mobilen und Industrierobotik und von der Natur inspirierte Roboter. Die Fächer beinhalten alle ein Projekt oder wenigstens einen praktischen Teil. Dies bedeutet zwar nicht weniger Arbeit, macht diese aber einiges spannender.

Die vielen Projekte führen dazu, dass man nicht nur Sachen auswendig lernen muss, sondern mit der Zeit Sinn und Anwendungen hinter den Formeln sieht. Für mich ist es immer ein tolles Erlebnis, wenn ein Programm fehlerfrei läuft und z.B. einen Roboterarm Tic-Tac-Toe mit mir spielen lässt, oder eine Drohne stabil in der Luft hält.

Mein bevorzugtes Gebiet ist die Sensorik

K. N. studiert Mikrotechnik an der Berner Fachhochschule BFH.

Vor dem Studium hat  sie eine Lehre als Uhrmacherin mit anschliessender Berufsmatura gemacht.
Die Fächer Informatik, Elektrotechnik sowie Mechanik und Konstruktion bilden im Studiengang der Mikrotechnik die Grundlage. Diese Fächer sind immer auf die Mirko- und Medizintechnik ausgerichtet. Aus Komponenten der Informatik, Elektrotechnik sowie Mechanik und Konstruktion lassen sich auf kleinstem Raum komplette technische Systeme entwickeln. Mathematik und Physik bilden zudem eine wichtige Basis. Während der ersten zwei Jahren ging es vor allem um den Aufbau des Grundwissens. Dies brauchte etwas Durchhaltevermögen.
Im dritten Jahr gibt es die Möglichkeit, Vertiefungsfächer zu wählen, um das Wissen in die gewünschte Richtung zu lenken. Die Berner Fachhochschule bietet in der Mikrotechnik die folgenden fünf Vertiefungsrichtugen an: Medizintechnik, Robotik, Mechatronik, Optik/Photonik und Sensorik. Mein bevorzugtes Gebiet ist die Sensorik. Diese ist sehr vielseitig und praxisnah. Neben den Vertiefungsrichtungen bietet das breite Spektrum an Wahlfächern eine gute Möglichkeit, das Studium individuell zu gestalten. Mir gefällt vor allem der Praxisbezug, sei dies in Form von Experimenten in den Labors oder durch Beispiele aus dem alltäglichen Leben. Diese Art des Unterrichts ist nicht nur spannend, sondern zeigt auch die Anwendungsbereiche der erlernten Materie auf. So werden wir gut auf das Berufsleben vorbereitet. Es ist sehr angenehm, dass der Unterricht in kleinen Klassen stattfindet.



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