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Materialwissenschaft: Studium selbst erlebt

Wie erfolgte die Studienwahl? Wie wird dieses Fach vermittelt? Ein Einblick in den Hochschul-Alltag

Nahe an wissenschaftlichen und technischen Durchbrüchen

A.I. studiert Materialwissenschaft im 3. Semester Bachelor an der ETH Zürich.

Der Studiengang kombiniert meine Lieblingsfächer aus dem Gymnasium – Chemie und Physik – mit Einblick ins Ingenieurwesen und praktischen Anwendungen. Zudem ist die Materialwissenschaft überall involviert. Man kann für wissenschaftliche und technische Durchbrüche forschen.

Meine ersten Studienwochen waren wegen meinem Maturitätsschwerpunkt hauptsächlich Repetition, wobei ein paar neue Fächer dazukamen (z.B. "Einführung in die Materialwissenschaft" und "Kristallographie").

Da der Studiengang der Materialwissenschaft sehr klein ist, kenne ich alle meine Mitstudierenden und auch solche der höheren und tieferen Semester. Ich kann leicht bei anderen nachfragen, wenn etwas unklar ist. An meinem Studium gefällt mir auch, dass viel Wert auf praktische Erfahrung und eine gute Beziehung zur Industrie gelegt wird. Jeden Monat wird vom Studierendenverein ein Firmenbesuch organisiert.

Ein kleiner Studiengang bringt aber auch Nachteile: Im Vergleich zu anderen grösseren Studienrichtungen hat man im Bachelor der Materialwissenschaft nur begrenzte Wahl- und Individualisierungsmöglichkeiten.

Ich empfehle, bei der Studienwahl mit Studierenden in Kontakt zu treten, die schon das studieren, was man selbst zu studieren erwägt. Entweder indem man die Hochschule persönlich besucht und in eine Vorlesung sitzt oder mit dem jeweiligen Studierendenverein Kontakt aufnimmt. Diese geben immer gerne Auskunft und können dich auch an weitere Studierende weiterleiten.

Wissen für eine gewünschte Anwendung

A.S. studiert Materialwissenschaft im 2. Semester Master an der ETH Zürich.

Mit Aspekten aus der Chemie und Physik können wir Phänomene und Materialeigenschaften verstehen und dieses Wissen für eine gewünschte Anwendung nutzen. Das geht von ‘Wie kann ich eine biegsame Batterie herstellen?’ bis zu ‘Wieso schillern Schmetterlinge farbig und wie kann ich damit bunt schillernde Schokolade machen?’. Diese grosse Bandbreite an Themen finde ich sehr interessant. Auch gefällt mir, dass Materialwissenschaft an der Grenze zwischen den klassischen Naturwissenschaften und den Ingenieurwissenschaften liegt und ich so beide Aspekte in meinem Studium vereint habe. Materialwissenschaft ist noch viel spannender und vielseitiger als ich erwartet habe. Gleichzeitig ist die ETH viel besser machbar als befürchtet.

Im Bachelor sind fast alle Lehrveranstaltungen vorgeschrieben. Im Master haben wir extrem viele Wahlmöglichkeiten. Da war ich anfangs etwas überfordert. Fast die Hälfte des Masterstudiums sind Projekte und die Masterarbeit, wo ich die in aktuelle Forschung involviert bin.

Abgesehen vom Studienfach an sich, mag ich die familiäre Struktur unseres Departements. Materialwissenschaft ist vergleichsweise klein, dadurch kenne ich nicht nur alle meine Mitstudierenden. Auch die Kommunikation mit Doktorierenden, Professorinnen und Professoren oder allen anderen vom Departement ist sehr unkompliziert. Ich merkte sehr schnell, dass man als einzelne Studentin, als einzelner Student wichtig ist und fühlte mich wohl.



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