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Lebensmittelwissenschaften, Lebensmitteltechnologie: Studium selbst erlebt

Wie erfolgte die Studienwahl? Wie wird dieses Fach vermittelt? Ein Einblick in den Hochschul-Alltag

Den Masterstudiengang im Hinterkopf

N. R. studiert Lebensmitteltechnologie im 3. Semester an der Zürcher Hochschule der Angewandten Wissenschaften ZHAW.

Ich habe die Berufslehre als medizinische Praxisassistentin abgeschlossen und gleich anschliessend die Berufsmaturität (Gesundheit) angehängt. Ich interessiere mich sehr für die Mikrobiologie und die Ernährung und Lebensmittel. Deshalb passte Lebensmitteltechnologie, die beides stark beinhaltet. Für das Lebensmittel-Studium, musste ich ein Praktikum absolvieren. Ich arbeitete in einer Familienbäckerei in Rapperswil-Jona und wurde in der Produktion in jeder Abteilung eingesetzt (Bäckerei, Konditorei, Traiteur). Ich konnte so hinter die Kulissen sehen, wie gewisse Lebensmittel hergestellt und vertrieben werden.

Im Studium gefallen mir vor allem die vielen praktischen Erfahrungen mit unserer Materie: die Praktika bringen viel Abwechslung in den Studienalltag.
Meine Traumstelle sehe ich in der Forschung oder im Qualitätsbereich. Falls ich das Glück habe, gleich einen Job zu finden, werde ich natürlich gleich einsteigen. Falls es nicht klappt, habe ich noch immer den Masterstudiengang im Hinterkopf, der käme für mich ebenso in Frage.

Falls ihr unsicher seid, in welche Richtung es geht, empfehle ich einen Schnuppertag an der Fachhochschule. So kann man sich einen Einblick in den Studienalltag verschaffen und Gespräche mit den Studierenden führen. Es ist allerdings auch möglich nach einem Semester zu wechseln, falls der gewählte Studiengang doch nicht der Richtige ist.

Ich geniesse die Interdisziplinarität

J. I. studiert Lebensmittelwissenschaften mit Vertiefung Food Quality and Safety im 2. Mastersemester der ETH Zürich.

Die ETH hatte einen besonderen Reiz, weil es eine der besten universitären Hochschulen der Welt ist und weil vor allem die ersten Jahre etwas schulischer gestaltet sind als an anderen Unis; damit meine ich mehr Unterrichtsstunden und weniger frei wählbare Fächer. Am Studieninformationstag besuchte ich die Veranstaltung über die ETH und hörte das erste Mal von den Lebensmittelwissenschaften. In der Vorlesung über den Studiengang fand ich heraus, dass es eher ein kleiner - man kennt sich - und ein fachlich breiter Studiengang ist: In den ersten Jahren werden Fächer wie Mathe, Chemie oder Biologie bis und mit Wirtschaft oder Recht unterrichtet.

Das Basisjahr, insbesondere die Prüfungszeit, ist anstrengend und der Druck hoch, da davon abhängt, ob man das zweite Jahr anfangen darf. Je weiter das Studium vorangeht, desto interessanter werden die Themen und Praktika. Man lernt etwas über Lebensmittelchemie, -mikrobiologie, -technologie, -verfahrenstechnik, -toxikologie, Materialwissenschaften, aber auch Management, Konsumentenverhalten.

Ich habe den Master an der National University of Singapore im Austausch begonnen. Einen Austausch kann ich jedem empfehlen: eine tolle Erfahrung. Lebensmittelwissenschaften waren für mich ein Glücksgriff. Ich geniesse die Interdisziplinarität. Ein weiterer grosser Pluspunkt sind meine Mitstudierenden: Man kennt sich untereinander, hilft sich mit Zusammenfassungen oder beim Lernen und es gibt viele tolle Events des VIALs, unseres Studierendenvereins.



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