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Gebäudetechnik: Studium selbst erlebt

Wie erfolgte die Studienwahl? Wie wird dieses Fach vermittelt? Ein Einblick in den Hochschul-Alltag

Praxisprojekte im Team

N.S. studiert Gebäudetechnik im 8. Semester an der Hochschule Luzern HSLU. Vor dem Studium absolvierte sie eine vierjährige Lehre als Gebäudetechnikplanerin mit Fachrichtung Heizung.

Interesse für Lüftung und Sanitär

Nach der Lehre wollte ich mich weiter in das Gebiet der Gebäudetechnik vertiefen. Vor allem interessierte ich mich dafür, auch Fachwissen in den Bereichen Lüftung und Sanitär zu erwerben, welches in meiner Ausbildung nicht vermittelt wurde. Im Studium der Gebäudetechnik ist dies gut möglich. Dieses wird in der Deutschschweiz nur an der Hochschule Luzern angeboten.

Während der ersten drei Studienjahre habe ich parallel zum Studium in einem 50%-Pensum als Haustechnikplanerin in einem Ingenieurbüro gearbeitet. Die Kombination aus Arbeit und Studium war manchmal sehr streng, hat sich für mich jedoch gelohnt. Im letzten Studienjahr gibt es ein grosses Angebot an spannenden, berufsnahen Modulen. Ich wollte möglichst viele davon besuchen und entschied mich deshalb, das letzte Jahr Vollzeit zu studieren.

Praxisbezug nimmt zu

Innerhalb des Studiengangs Gebäudetechnik | Energie gibt es zwei Studienrichtungen. Ich habe mich für die Studienrichtung Heizung-Lüftung-Klima-Sanitär (HLKS) entschieden. Die andere Richtung heisst Gebäude-Elektroengineering (GEE). Am Anfang stehen obligatorische Grundlagenmodule im Vordergrund. Wir erarbeiteten dort das nötige Basiswissen in Mathematik und Physik und theoretische Grundlagen für die Gebiete HLKS. Dieser Teil war anspruchsvoll, lernintensiv und eher "trocken". Später stehen praxisnahe Anwendungsprojekte im Zentrum.

Ich finde es toll, dass wir ein grosses Spektrum an Modulen besuchen können. Schade finde ich, dass der Aspekt der Kostenbetrachtung fast gar nicht einfliesst. Gegen Ende des Studiums empfand ich die Ausbildung als angenehm. Wahrscheinlich liegt es daran, dass ich inzwischen viel Erfahrung mit Prüfungen und anderen Arbeitsaufträgen gesammelt hatte. Auch gefallen mir Module mit viel Praxisbezug besser.

Spannendes Industrieprojekt

Kürzlich arbeiteten wir in einem Team von Studierenden der Studienrichtungen Heizung-Lüftung-Klima-Sanitär und der Richtung Gebäude-Elektroengineering an einem Industrieprojekt. Die Arbeit befasste sich mit der Planung eines Energie- und Gebäudetechnikkonzepts des künftigen Neu- und Ausbaus des Departements Technik & Architektur der Hochschule Luzern in Horw. Im Auftrag einer Baukommission entwickelten wir anhand eines transparenten Evaluationsverfahrens ein Gesamtkonzept. Dieses musste verschiedenen Anforderungen an das Gebäude und Areal entsprechen und flexibel ausbaubar sein.

Neben betrieblichen und ökologischen Zielen mussten bei diesem Projekt auch ökonomische Gesichtspunkte gebührend berücksichtigt werden. Am Schluss verfassten wir eine Bauherrendokumentation. Spannend an dieser Arbeit war, dass wir Studierenden in der Aufgabenstellung selbst Nutzer im Industrieprojekt waren und so unsere Bedürfnisse beziehungsweise Erfahrungen einbringen konnten.



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