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Berufe und Ausbildungen - Schritt 2: Ich lerne die Berufs- und Ausbildungswelt kennen

Stärken und Anforderungen - Schritt 3: Ich vergleiche meine Stärken mit den Anforderungen der Berufe und Ausbildungen, die mich interessieren

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Waldwissenschaften: Studium selbst erlebt

Wie erfolgte die Studienwahl? Wie wird dieses Fach vermittelt? Ein Einblick in den Hochschul-Alltag

Ich bevorzuge ein Studium mit Praxisnähe

J. H. studiert Forstwirtschaft/Waldwissenschaften im 3. Semester der Hochschule für Agrar- Forst- und Lebensmittelwissenschaften HAFL.

Ich interessierte mich schon immer für meine Umwelt. Nach meiner Maturität habe ich mich gegen ein Studium an der HAFL entschieden und ein Semester Umweltingenieurwissenschaften an der ETH Zürich studiert. Ich habe jedoch schnell bemerkt, dass ich ein Studium mit mehr Praxisnähe bevorzuge.
Mit einem gymnasialen Hintergrund sind die Grundlagenmodule im ersten Semester zum Teil eine Wiederholung. Bereits im ersten Studienjahr gibt es jedoch berufsspezifische Module, in denen Studierende mit einer Lehre einen Vorsprung haben.

Im ersten Studienjahr sind rund 95% der Vorlesungen theoretisch. Es können aber Module mit mehr Praxisnähe (z.B. Forstbotanische Exkursionen) gewählt werden. Ab dem zweiten Studienjahr nehmen die schriftlichen Aufträge und die selbstständigen Arbeiten im Feld zu. Die Arbeiten im Feld sind eine gute Abwechslung, aber auch zeitintensiv.
Der Lernaufwand vor den Prüfungen kann gross sein, da in den Prüfungssessionen bis zu neun Prüfungen auf zwei Wochen verteilt sind und sie ziemlich direkt an die Vorlesungsperiode anschliessen.

Der Grossteil der Studierenden ist männlich, es gibt einzelne Frauen. Man muss sich bewusst sein, dass in einer männerdominierten Branche wie der Forstwirtschaft, Frauen nicht immer gleich gut akzeptiert werden. Ich möchte nach meinem Abschluss beginnen zu arbeiten. Mich interessieren viele Bereiche der Forstwirtschaft und bin bereit für verschiedene spannende Aufgaben.

Ich bin regelmässig in der Natur

D. G. studiert Umweltnaturwissenschaften mit Vertiefung Wald- und Landschaftsmanagement im 3. Semester des Masterstudiums an der ETH Zürich.

Nach Abschluss der Kantonsschule habe ich eine eineinhalbjährige Ausbildung bei einer Bank (Junior Banking Program) und danach den Bachelor in Geographie absolviert.
Danach wollte ich mich mehr mit der lebendigen Natur beschäftigen. Der Master Umweltnaturwissenschaften war dafür ideal mit seinem breitgefächerten Spektrum an Themen aus dem Umweltbereich. Besonders bereichernd finde ich das grosse Systemverständnis. Die Vertiefung Wald- und Landschaftsmanagement habe ich gewählt, weil ich ein starkes Interesse am Ökosystem Wald und seinen zahlreichen Ökosystemdienstleistungen habe.

Das schönste an dieser Vertiefung sind die häufigen Exkursionen. Der Einbezug von verschiedensten Experten gibt dem Studium Praxisbezug. Man besucht Wälder (fast) in der ganzen Schweiz und kann sein Auge auf die Wahrnehmung von verschiedenen Waldbildern schulen.

Aktuell bin ich im 18-wöchigen obligatorischen Berufspraktikum in der Abteilung Wald des Kantons Aargau. Ich kartiere Bestände, richte Beobachtungsflächen im Bereich Jungwaldpflege ein, nehme auf und digitalisiere Feinerschliessungen. Dazu bin ich ca. 50% im Feld und 50% im Büro, wo viel GIS-Arbeit anfällt (GIS: Geoinformationssystem, digitale Systeme zur Kartierung). Zusätzlich kann ich viele interessante Einblicke in andere Aufgabenbereiche gewinnen, beispielsweise bei Anzeichnungen und Kontrollen mit der Kreisförsterin oder der Teilnahme an einer Treibjagd.



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