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Elektrotechnik, Informationstechnologie: Studium selbst erlebt

Wie erfolgte die Studienwahl? Wie wird dieses Fach vermittelt? Ein Einblick in den Hochschul-Alltag

Schon immer an Technik interessiert

Mit soliden Grundlagen in Mathematik und Physik in der Tasche lernen die Studierenden der Elektrotechnik, die technischen Probleme von heute und morgen zu lösen.

F. J. studiert Elektrotechnik im 6. Semester an der Hochschule Luzern HSLU.

Ich habe eine Berufslehre als Automatiker gemacht und mich schon immer für Technik interessiert. Nach der Lehre wollte ich noch mehr wissen und habe mich dann aufgrund meines Interesses für Elektronik und Robotik für den Elektrotechniker entschieden. Wenn man sich für Technik interessiert und wissen will, wie moderne Dinge funktionieren, ist dieses Studium genau richtig.

Ein strenges Studium

Grundsätzlich ist man an fünf Tagen in der Woche am Studieren. Wer am Abend Kurse belegt, kann es sich jedoch einrichten, auch mal einen halben oder einen ganzen Tag in der Woche frei zu haben. Vorlesungen und Übungen machen etwa 40 Stunden aus, daneben arbeite ich dann noch zirka sieben Stunden pro Woche. Dies schwankt jedoch stark –  so habe ich zu Beginn mehr Freizeit als gegen Ende des Semesters.

Grundlagen in Mathematik und Physik

Am Anfang des Studiums werden die Grundlagen gelegt, was viel Mathematik und Physik bedeutet. Dies ist manchmal etwas mühsam, da man noch nicht sieht, wie dieses Wissen später gebraucht werden wird. 
Was mir am bisherigen Studium speziell gefallen hat, sind die interdisziplinären Module, in denen man mit Studierenden anderer Studienrichtungen Unterricht hat und sich so Wissen aus unterschiedlichen Disziplinen aneignet. Insbesondere hat es mir das Modul Produktentwicklung angetan. In diesem entwickeln Elektrotechnik-, Maschinenbau- sowie Informatikstudierende in Gruppen einen Roboter, welcher eine spezielle Aufgabe lösen muss. 

Familiäre Studienatmosphäre

Jeder kennt fast jeden, wir helfen uns gegenseitig und im fortgeschrittenen Studium lernt man auch die Dozierenden besser kennen. Die Betreuung ist sehr gut und für die meisten Fächer gibt es Tutorate, in welchen ältere Studierende den Unterrichtsstoff nochmals mit anderen Worten erklären.

Hier noch ein paar Tipps für zukünftige Studierende zur Gestaltung des Studiums: Gut sind Lerngruppen; denn Übungen in einer Gruppe oder zu zweit lösen macht mehr Spass, kann man doch gegenseitig sehr viel profitieren. Und bitte unbedingt das Leben neben dem Studium nicht vergessen! Dafür gibt es zum Glück auch den ASVZ (akademischer Sportverband) oder den Fachverein AMIV, der sehr viele Events organisiert.

Mein Studium wird immer spannender

V. S. studiert Elektrotechnik und Informationstechnologie im 4. Semester der ETH Zürich.

Speziell der Bachelorstudiengang ist bei den Ingenieurswissenschaften sehr strikt getaktet und die Fächer grösstenteils fest vorgegeben. Meine Studienwoche ist ziemlich voll – jeden Tag um acht Uhr beginnt bei mir die Vorlesung und heim komme ich meist erst am späteren Nachmittag. Die gesamte Arbeitszeit  für mein Studium beträgt von Montag bis Freitag ungefähr neun Stunden pro Tag. Wenn ich Zwischenprüfungen im Semester habe oder während der Woche nicht alle Übungen geschafft habe, arbeite ich auch am Wochenende – je nach Situation auch ganztägig.

Breite Grundlagen

Die Fächer reichen von Mathematik und Informatik über optische Physik und Halbleiterphysik bis hin zur Regelungstechnik. Diese grosse Vielfalt gefällt mir besonders gut. So habe ich die Möglichkeit, das breite Spektrum der Elektrotechnik und Informationstechnologie kennenzulernen und meine Neigungen und Vorlieben zu entdecken. 
Ab dem fünften Semester wählt man dann eine oder mehrere Vertiefungsrichtungen. Ich habe mich für die Fachrichtung Energietechnik und Leistungselektronik entschieden und bin schon sehr darauf gespannt.

Knochenarbeit Mathematik

Womit sich die meisten Studierenden speziell in den ersten Bachelorsemestern schwer tun, sind vor allem die vielen mathematischen Grundlagen, welche auf den ersten Blick gar nichts mit der eigentlichen Elektrotechnik zu tun haben. Am Anfang ist das teilweise etwas Knochenarbeit. Da ist es wichtig, sich nicht abschrecken und sich die Motivation nicht nehmen zu lassen. Im Laufe der Zeit merkt man nämlich zunehmend, dass die mathematischen Grundlagen sehr wichtig sind, denn sie bilden das Fundament, auf dem die elektrotechnischen Anwendungen aufbauen

Super Atmosphäre

Alles in allem herrscht an der ETH eine super Atmosphäre unter den Studierenden. Die vielen Übungsaufgaben, an denen man teilweise etwas knobeln muss, lösen die meisten Studierenden oft in einer Lerngruppe. Und diese Zusammenarbeit und gegenseitige Unterstützung schweisst uns Studierenden extrem zusammen. Auch zu den Assistierenden und Dozierenden besteht ein sehr offenes und ausgesprochen angenehmes Verhältnis.



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