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Architektur: Studium selbst erlebt

Wie erfolgte die Studienwahl? Wie wird dieses Fach vermittelt? Ein Einblick in den Hochschul-Alltag

Ausgewogenes Studium, familiäre Umgebung

G. T. studiert Architektur im 6. Semester an der Universität der italienischen Schweiz USI.

Sie sind im deutschsprachigen Bern aufgewachsen. Warum studieren Sie ausgerechnet im italienischsprachigen Mendrisio?

Ich habe Tessiner Wurzeln und spreche zu Hause mitunter Italienisch. Aber auch ohne diese Verbindung hätte ich mich für die Accademia entschieden: Sie ist kleiner und familiärer als die ETH-Abteilungen in Zürich oder Lausanne und zählt viele internationale Studenten. Ausserdem legt die Accademia grossen Wert auf eine ausgeglichene Balance zwischen Praxis und Theorie.

Wie sieht ein typisches Semester bei Ihnen aus?

Von Montag bis Mittwoch besuche ich Vorlesungen zu Architektur- und Kunstgeschichte, Städtebau, Baumaterialien, Bauphysik, Statik, Philosophie, Recht, Ökonomie usw. Donnerstag und Freitag arbeite ich im Atelier und entwerfe. Sehr oft hänge ich das Wochenende an, um ein Projekt weiterzuentwickeln oder andere Arbeiten zu erledigen. Ab und zu fällt auch eine Nachtschicht an. Den Stoff lerne ich grösstenteils in einer dreiwöchigen Intensivphase vor den Prüfungen. Bei dieser Auslastung fehlen mir Zeit und Energie für einen Nebenjob.

Was gefällt Ihnen am Studium und was stört Sie?

Das Studium befähigt mich, theoretische Kenntnisse mit Kreativität zu verbinden und in etwas Konkretes und Handfestes umzusetzen. Die Abgabetermine lassen jedoch oft Stress und Druck aufkommen. Architektur ist ausserdem ein sehr soziales Studium. Ich bin fast immer umgeben von Kollegen und Mitarbeitenden. Dies kann die Arbeit – wie auch später im Berufsleben – sowohl erleichtern als auch erschweren.

Aufwändige Projekte, anregender Austausch

C. T. studiert Architektur im 6. Semester an der Hochschule Luzern HSLU.

Wie sieht eine typische Semesterwoche bei Ihnen aus?

Grundsätzlich besuche ich an vier von fünf Tagen Kursmodule – von Baustatik bis hin zu Städtebau. Auf einen Theorieblock folgt jeweils eine Übungsanlage, um das Gelernte direkt umzusetzen. Das Entwurfsmodul nimmt besonders viel Zeit in Anspruch. Neben dem Studium musiziere ich ungefähr eine Stunde pro Tag. Zusätzlich besuche ich am Wochenende eine Musikprobe von drei Stunden.

Kein Architekturstudium ohne Nacht- und Wochenendschichten. Stimmt dieses Klischee?

Ein Studium ohne Nachtschichten ist fast nicht möglich. Besonders am Ende des Studiums wird die Zeit immer knapper, um die jeweiligen Projekte in der nötigen Tiefe zu bearbeiten. So musste ich schon öfters vor einer Abgabe die Nacht durcharbeiten. Wochenendschichten gehören zum "courant normal" für jene, die während der Woche noch ihren Hobbys nachgehen.

Was gefällt Ihnen am Architekturstudium und was stört Sie?

In den Projektmodulen kommt jeweils eine enorm breite Palette von Projekten und Lösungsansätzen zustande. Dieser Facettenreichtum während des Studiums ist einzigartig und sehr anregend. Dagegen ist das Privatleben stark eingeschränkt, weil die Arbeit an den Projekten extrem viel Zeit erfordert.



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