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Agrarwissenschaften: Studium selbst erlebt

Wie erfolgte die Studienwahl? Wie wird dieses Fach vermittelt? Ein Einblick in den Hochschul-Alltag

Blick über den Tellerrand hinaus

A. R. studiert Agrarwissenschaften im 5. Semester an der ETH Zürich.

Ich habe mich für Agrarwissenschaften entschieden, weil mich der Gedanke begeistert, etwas in der Welt verbessern zu können, und weil ich jeden Tag esse und keine Ahnung hatte, was es braucht, bis die Nahrungsmittel auf dem Tisch landen. Ich besuchte das Gymnasium mit Kunst als Schwerpunktfach und Chemie im Ergänzungsfach. Meine Vorkenntnisse in Mathematik, Physik und Biologie waren also nicht gerade gigantisch.

Der Einstieg ins Studium macht fast alle nervös und es braucht Zeit, bis man sich an die neue Form des Unterrichts gewöhnt. Im Basisjahr sitzt man oft in einem Raum mit 400 Studierenden und es ist Frontalunterricht angesagt. Wer Angst hat vor den Basisprüfungen der ETH, den kann ich beruhigen. Das Studium Agrarwissenschaften ist machbar für alle, die es wirklich wollen. Im Lauf des Studiums werden die Klassen kleiner, die Stunden fachlicher und interaktiver.

Wer sich auf Arbeiten im Freien und viel Praxis freut, ist an der ETH am falschen Ort. Man sitzt hauptsächlich am Pult und hört zu. Was einem mitgegeben wird, ist eine offene, vernetzte Denkweise. Mich begeistert, dass das Studium so breit ist und man all die Theorien der Biologie und der Wirtschaft auf ein reales Problem überträgt. Das beginnt mit der Düngung einer Pflanze und endet mit der Optimierung eines Bauernhofes oder gar noch grösserer Strukturen. Wer sich nicht zwischen Naturwissenschaften, Sozialem oder Wirtschaft entscheiden will, der kombiniere doch die drei und studiere Agrarwissenschaften an der ETHZ!

Die Landwirtschaft ist die vielfältigste aller Branchen

P. S. studiert Agronomie mit Vertiefung Pflanzenwissenschaften und Ökologie (PWO) im 5. Semester an der Hochschule für Agrar- Forst- und Lebensmittelwissenschaften HAFL.

Nach dem Gymnasium machte ich die Berufsausbildung zum Landwirt. Dabei wuchs mein Interesse in den Bereichen Ackerbau und Schweinehaltung. Die Berufsausbildung ist im Vergleich zum einjährigen Praktikum von Vorteil: Man kennt die Praxis, auf die sich die Theorien beziehen.

Das Studium hat sehr allgemein begonnen mit Biologie, Chemie und Mathematik, wo ich vom gymnasialen Wissen profitieren konnte. Im 5. Semester wird der Unterricht grösstenteils auf die Vertiefungen ausgelegt. Die Vorlesungen finden im familiären Rahmen statt, die «Klasse» besteht aus rund 30 Personen. Neben Frontalunterricht werden auch Themen in Gruppen bearbeitet und dann der Klasse vorgestellt. Die Vorlesungen sind interaktiv, Fragen werden direkt beantwortet. Es wird auch darauf geachtet, die aktuellen Problemen auf den Betrieben mit den Forschungsarbeiten zu verlinken. Neben Semester- und Bachelorarbeiten werden mehrere kleinere Arbeiten verfasst.

Die Herausforderung die Komplexität des Pflanzenbausystems zu verstehen und auch richtig zu steuern, reizt mich, darum habe ich die Vertiefung Pflanzenwissenschaften und Ökologie gewählt. Die von Jahr zu Jahr wechselnden Bedingungen verlangen viel Fachwissen, um flexibel darauf reagieren zu können. Für mich ist noch offen, wie sich meine berufliche Laufbahn entwickelt. Ich könnte mir auch vorstellen, später ein Masterstudium in Pflanzenwissenschaften im Ausland zu beginnen.



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