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Pharma-Assistent/in EFZ

Pharma-Assistenten und Pharma-Assistentinnen verkaufen in der Apotheke Medikamente, Heilmittel, Pflegeprodukte und weitere Artikel. Sie beraten die Kundschaft in Fragen zu Gesundheit und Krankheiten sowie zu Medikamenten. Zudem übernehmen sie administrative und verkaufsfördernde Arbeiten.

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Kategorien
Bildungstypen

Grundbildung (Lehre)

Berufsfelder

Verkauf, Einkauf - Gesundheit

Branchen

Chemie, Pharma, Biotechnologie - Detailhandel branchenspezifisch - Medizintechnik

Swissdoc

0.613.23.0

Aktualisiert 04.11.2019

Bilder (8)

Beratung beim Kauf von Heilmitteln
Beratung beim Kauf von Heilmitteln

Beratung beim Kauf von Heilmitteln

Die Pharma-Assistentin hört sich das Anliegen des Kunden an – und empfiehlt das richtige Medikament. Bei schwierigen Fällen hält sie mit der Apothekerin Rücksprache.

Copyright SDBB | CSFO, Viola Barberis

Beratung beim Kauf von Heilmitteln
Rezeptkontrolle

Rezeptkontrolle

Zusammen mit der Apothekerin kontrolliert der Pharma-Assistent das ärztliche Rezept. Die Apothekerin bestätigt mit ihrer
Unterschrift, dass alles korrekt ist.

Copyright SDBB | CSFO, Maurice Grünig

Rezeptkontrolle
Beratung beim Kauf von Spezialprodukten

Beratung beim Kauf von Spezialprodukten

Apotheken bieten auch Artikel für Wellness, Beauty, gesunde Ernährung sowie im Bereich der Alternativmedizin an. Auch hier wissen die Berufsleute Bescheid.

Copyright SDBB | CSFO, Maurice Grünig

Beratung beim Kauf von Spezialprodukten
Rezepturen im Labor herstellen

Rezepturen im Labor herstellen

Eine Salbe herstellen, einen Hustensirup dosieren oder einen Kräutertee mischen: Die Berufsleute stellen im Labor der Apotheke verschiedene Heilmittel her.

Copyright SDBB | CSFO, Viola Barberis

Rezepturen im Labor herstellen
Recherche zu Fachthemen

Recherche zu Fachthemen

Welches Medikament passt zu den geschilderten Beschwerden? Die
Berufsleute holen die Informationen aus dem Internet oder schlagen in Handbüchern nach.

Copyright SDBB | CSFO, Maurice Grünig

Recherche zu Fachthemen
Verkaufsförderung, Ladendekoration

Verkaufsförderung, Ladendekoration

Eine schön gestaltete Umgebung animiert zum Kaufen: Was für Shoppingcenter gilt, stimmt auch in den Apotheken.

Copyright SDBB | CSFO, Viola Barberis

Verkaufsförderung, Ladendekoration
Medikamente lagern

Medikamente lagern

Die Arzneimittel werden in Verkaufsgestelle, in Schubladen hinter dem Ladentisch oder im Lager eingeräumt. Besonders empfindliche Medikamente müssen in den Kühlschrank.

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Medikamente lagern
Administration

Administration

Den Lagerbestand prüfen, eine Bestellung aufgeben oder ein Kundendossier aktualisieren: Die Berufsleute arbeiten auch am Computer.

Copyright SDBB | CSFO, Viola Barberis

Administration

Tätigkeiten

In Apotheken bieten Pharma-Assistentinnen ein reichhaltiges Sortiment von Medikamenten und Heilmitteln an. Ergänzt wird die Palette durch Säuglingsnahrung, Sanitäts- und Hygieneartikel, Chemikalien, Kosmetika, Hilfsmittel für die Hauspflege sowie pflanzliche und homöopathische Mittel.

Pharma-Assistenten beraten die Kundschaft zuvorkommend und fachkundig. Sie geben Empfehlungen bei Krankheitssymptomen ab und beantworten Fragen zur Gesundheit oder zu einem bestimmten Produkt sowie zu Reise- und Impfthemen. Gemäss Rezept stellen sie die verordneten Medikamente zusammen. Sie erfassen am PC die Patientendaten und rufen weitere Produktinformationen ab beziehungsweise entnehmen diese aus Handbüchern. Sie wissen über eine grosse Anzahl von Medikamenten und Substanzen Bescheid und verstehen die Rezeptfachsprache der Ärzte. Ausserdem beachten sie gesetzliche Bestimmungen bei der Abgabe von Medikamente. Darum überprüfen sie, ob die Kundin zum Beispiel ein rezeptpflichtiges Medikamente kaufen darf. Danach beschriften Pharma-Assistenten das Medikament mit der Einnahmevorschrift und händigen es der Kundin aus.

Nach Anweisung der Apothekerin stellen Pharma-Assistentinnen im Labor einfache Rezepturen oder hauseigene Arzneien wie Salben, Pulver, Teemischungen und Kapseln her. Diese Feinarbeit erfordert grosse Konzentration und hohes Hygienebewusstsein.

Pharma-Assistenten erledigen die Buchhaltung, Abrechnungen und Korrespondenz mit Krankenversicherungen und anderen Institutionen. Sie überwachen das Sortiment im Lager, bestellen die Ware und kontrollieren die gelieferten Produkte. Jede Packung wird in der Lagerverwaltung eingetragen und erhält einen Strichcode und einen Preis. Anschliessend wird sie in Verkaufsgestellen, Schubladen und im Lager eingeordnet. Verfallene Ware entsorgen sie vorschriftsgemäss. Weiter präsentieren sie die Produkte attraktiv im Verkaufsraum.

Pharma-Assistentinnen müssen sehr sorgfältig und zuverlässig arbeiten, da ein Fehler schwerwiegende Konsequenzen haben kann.

Ausbildung

Grundlage

Eidg. Verordnung vom 14.12.2006 (Stand am 1.1.2018)

Dauer

3 Jahre

Bildung in beruflicher Praxis

In einer Apotheke

Schulische Bildung

  • 2 Tage pro Woche im 1. Jahr an der Berufsfachschule
  • 1 Tag pro Woche im 2. und 3. Jahr

Berufsbezogene Fächer

  • fachkundlicher Unterricht
  • Warenbewirtschaftung
  • administrative Arbeiten
  • Verkaufsförderung
  • Pharma-Assistent/in als Berufsperson
  • lokale Landessprache
  • Fremdsprache
  • Wirtschaft, Recht, Gesellschaft

Überbetriebliche Kurse

Laborkurse und komplexe Beratungskurse

Berufsmaturität

Bei sehr guten schulischen Leistungen kann während der Grundbildung die Berufsmaturitätsschule besucht werden.

Abschluss

Eidg. Fähigkeitszeugnis "Phar­ma-Assistent/in EFZ"

Voraussetzungen

Vorbildung

  • obligatorische Schule mit hohen Anforderungen abgeschlossen
  • Der Verband empfiehlt ein Eintrittsalter von 16 Jahren
  • Empfehlung: 10. Schuljahr, Fremdsprachenaufenthalt oder Handelskurs

Anforderungen

  • Interesse an naturwissenschaftlichen Zusammenhängen und an Gesundheitsfragen
  • Kontaktfreude
  • Einfühlungsvermögen
  • Dienstleistungsbereitschaft
  • gute Umgangsformen
  • gepflegtes Aussehen
  • Geduld
  • Diskretion
  • hohe Zuverlässigkeit
  • Verantwortungsbewusstsein
  • exakte und zuverlässige Arbeitsweise
  • mündliche und schriftliche Sprachgewandtheit
  • Fremdsprachenkenntnisse von Vorteil
  • Hygienebewusstsein
  • Ordnungssinn
  • Organisationsfähigkeit
  • guter Geruchssinn
  • gutes Gedächtnis
  • gute Gesundheit (keine Neigung zu Allergien)

Weiterbildung

Kurse

Angebote der kantonalen Apothekervereine und von pharmaSuisse

Eine permanente Weiterentwicklung und Vertiefung in Fachliteratur ist unerlässlich.

Fachausbildungen

Pharmaberater/in SHQA

Berufsprüfung (BP)

Mit eidg. Fachausweis:

  • Pharma-Betriebsassistent/in
  • Pharma-Spezialist/in
  • Detailhandelsspezialist/in
  • Einkaufsfachmann/-frau
  • Verkaufsfachmann/-frau

Höhere Fachprüfung (HFP)

  • Naturheilpraktiker/in mit eidg. Diplom
  • dipl. Detailhandelsmanager/in
  • dipl. Einkaufsleiter/in
  • dipl. Verkaufsleiter/in

Höhere Fachschule

Z. B. dipl. Drogist/in HF

Fachhochschule

Bachelor of Science (FH) in Biotechnologie, Bachelor of Science (FH) in Life Science Technologies, Bachelor of Science (FH) in Betriebsökonomie usw.

Berufsverhältnisse

Pharma-Assistentinnen/-Assistenten arbeiten in privaten bzw. Spitalapotheken, im Pharma-Grosshandel und bei Krankenkassen. Weitere Einsatzmöglichkeiten ergeben sich bei Krankenversicherungsgesellschaften (Konkordatslehrgang Krankenversicherung), im Marketingbereich von pharmazeutischen Firmen und in Verteilorganisationen.

Weitere Informationen

Adressen

pharmaSuisse
Schweizerischer Apothekerverband
Stationsstr. 12
3097 Liebefeld
Tel.: +41 31 978 58 58
URL: http://www.pharmasuisse.org
E-Mail:

berufsberatung.ch