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Physiotherapeut/in FH (BSc)

Physiotherapeuten und Physiotherapeutinnen FH (Bachelor of Science) befassen sich mit Bewegung, körperlichen Funktionsstörungen und Schmerzen. Sie behandeln Menschen mit akuten und chronischen Krankheiten, mit Behinderungen oder nach Unfällen.

Kategorien
Bildungstypen

Hochschulberuf

Berufsfelder

Gesundheit

Branchen

Medizinische Therapie, Naturheilkunde

Swissdoc

0.723.43.0

Aktualisiert 08.12.2020

Anamnese und Tests

Anamnese und Tests

Welche Krankengeschichte hat eine Patientin? Unter welchen Beschwerden leidet sie? Die Physiotherapeutin klärt diese Fragen, bevor sie klinische Tests durchführt.

Copyright SDBB | CSFO, Thierry Parel

Anamnese und Tests
Bedürfnisse erkennen und Ziele setzen

Bedürfnisse erkennen und Ziele setzen

Physiotherapeutinnen erkennen die Bedürfnisse der Patientinnen und legen gemeinsam mit ihnen die zu erreichenden Ziele fest.

Copyright SDBB | CSFO, Frederic Meyer

Bedürfnisse erkennen und Ziele setzen
Behandlungsplan erarbeiten

Behandlungsplan erarbeiten

Auf der Grundlage von Anamnese und Tests erarbeiten Physiotherapeuten einen Behandlungsplan. Sie stützen sich dabei auf die neusten Erkenntnisse der Wissenschaft.

Copyright SDBB | CSFO, Thierry Parel

Behandlungsplan erarbeiten
Verschiedene Therapien einsetzen

Verschiedene Therapien einsetzen

Mobilisieren, Dehnen, Kräftigen, Lymphdrainage, Atemtherapie: Das sind einige Beispiele für die verschiedenen eingesetzten Behandlungsmethoden.

Copyright SDBB | CSFO, Thierry Parel

Verschiedene Therapien einsetzen
Physikalische Behandlungsmethoden

Physikalische Behandlungsmethoden

Wassertherapie, Elektrotherapie oder Wärmetherapie werden zur Unterstützung der Behandlung oder zur Linderung von Schmerzen eingesetzt.

Copyright SDBB | CSFO, Thierry Parel

Physikalische Behandlungsmethoden
Betreuung

Betreuung

Bei jeder Therapiesitzung überprüfen die Physiotherapeuten die Fortschritte anhand von Messungen, Tests und Übungen – und passen auch den Behandlungsplan entsprechend an.

Copyright SDBB | CSFO, Thierry Parel

Betreuung
Zusammenarbeit

Zusammenarbeit

Physiotherapeutinnen arbeiten eng mit anderen Gesundheitsfachleuten wie Ärztinnen, Pflegenden, Ergotherapeuten, Ernährungsberaterinnen oder Psychologen zusammen.

Copyright SDBB | CSFO, Frederic Meyer

Zusammenarbeit
Administrative Aufgaben

Administrative Aufgaben

Sitzungen planen, Patientendossiers aktualisieren, Berichte schreiben: Auch das gehört zum Berufsalltag.

Copyright SDBB | CSFO, Viola Barberis

Administrative Aufgaben
Physiotherapeut/in FH  (BSc) – Film mit Porträts von Berufstätigen

Physiotherapeut/in FH (BSc) – Film mit Porträts von Berufstätigen

Der Film zeigt in konzentrierter Form den Arbeitsalltag und die Aufgaben im Beruf Physiotherapeut/in FH. Zu Wort kommen zwei Absolvent/innen eines Studiums in Physiotherapie FH (Bachelor).

© 2016 – OdA Gesundheit Bern

Physiotherapeut/in FH  (BSc) – Film mit Porträts von Berufstätigen

Tätigkeiten

Physiotherapeuten FH unterstützen Menschen jeden Alters darin, eine grösstmögliche Bewegungs- und Leistungsfähigkeit zu entwickeln, zu erhalten oder wieder zu erreichen. Sie helfen den Patienten und Patientinnen, Strategien für den Umgang mit ihren Verletzungen, Schmerzen und Funktionsstörungen zu entwickeln und in den Alltag zu integrieren. Im Fokus ihrer Arbeit steht die Rehabilitation. Daneben gewinnen auch Prävention und Gesundheitsförderung an Bedeutung. Sie entwickeln zum Beispiel Programme für die Bewegungsförderung von Schulkindern oder führen ergonomische Arbeitsplatzberatungen durch.

Aufgrund der ärztlichen Verordnung nehmen Physiotherapeutinnen FH ihre Untersuchung vor, erstellen einen Behandlungsplan und führen die notwendigen Massnahmen und Beratungen durch. Die Behandlungsziele definieren sie gemeinsam mit den Patienten, da deren Mitarbeit Voraussetzung für die erfolgreiche Behandlung ist. Sie integrieren das persönliche Umfeld der Patientinnen in den Behandlungsprozess und gestalten die sozialen Beziehungen zusammen mit allen Beteiligten konstruktiv.

Physiotherapeuten FH wenden aktive, manuelle oder physikalische Behandlungsmethoden an, zum Teil mit zusätzlichen Hilfsmitteln oder Trainingsgeräten. Sie leiten die Patienten bei gezielten Übungen an, beispielsweise mit Hanteln, Fitnessgeräten, Therapiebällen oder Gummibändern. Falsche Ausführungen der Übungen korrigieren sie. Sie führen Einzel- oder Gruppentherapien durch. Anhand von Qualitätsstandards überprüfen sie die Wirksamkeit von Therapien und nehmen wo nötig Verbesserungen vor.

Physiotherapeutinnen FH erledigen auch administrative Arbeiten. Sie dokumentieren die Befunde und den gesamten Therapieverlauf. Ihre Dokumentation dient der Erfolgskontrolle, garantiert die lückenlose Behandlung bei Abwesenheit und ist Basis für Berichte an Ärzte und Versicherungen beziehungsweise für Abrechnungen. Zudem vereinbaren sie Behandlungstermine und stehen in Kontakt zu anderen Fachpersonen des Gesundheitswesens.

Physiotherapeuten und Physiotherapeutinnen FH bilden sich laufend weiter. Sie können sich auch in der Forschung betätigen, indem sie Probleme erkennen, die sich mittels Forschungsprojekten angehen lassen, und daraus praxisrelevante Forschungsfragen ableiten. Neue Erkenntnisse und Wissen vermitteln sie weiter an Fachpersonen und integrieren sie in ihre Arbeit.

Ausbildung

Grundlage

Hochschulförderungs- u. Hochschulkoordinationsgesetz HFKG vom 30.9.2011 (Stand 1.1.2020) und Gesundheitsberufegesetz vom 30.9.2016 (Stand 1.2.2020)

Bildungsangebote

  • Berner Fachhochschule BFH, Studienorte Bern und BZG Basel
  • Fachhochschule Westschweiz HES-SO/Wallis (zweisprachig), Leukerbad
  • OST, Ostschweizer Fachhochschule, St. Gallen
  • SUPSI, Departement Gesundheit, Landquart; in Kooperation mit THIM – Die internationale Hochschule für Physiotherapie
  • Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften ZHAW, Winterthur

Dauer

  • 3 Jahre, Vollzeit

Im Anschluss an das Studium  wird ein 10-monatiges Praktikum absolviert, das zur Berufsbefähigung führt.

Ausbildungskonzept/-inhalte

Die Ausbildung besteht aus modularem Unterricht und zu einem Viertel aus Praktika in Gesundheitsinstitutionen. In den Modulen werden medizinische und praktische Grundlagen vermittelt wie Grundlagen des Bewegungsverhaltens, Basistechniken der physiotherapeutischen Untersuchung und Behandlung.

Abschluss

Eidg. anerkanntes Diplom ­"Bachelor of Science [FH] in Physiotherapie"

Voraussetzungen

Vorbildung

    In der Regel gilt:

  • Berufs-, Fach- oder gymnasiale Maturität
  • mind. 2-monatiges Vorpraktikum im Gesundheitswesen
  • oder

  • Spezifischer Abschluss in einem Gesundheitsberuf Stufe Höhere Fachschule und Höhere Fachprüfung
  • und

  • Eignungsabklärung / Aufnahmeverfahren (Abklärung intellektueller und kommunikativer Fähigkeiten, von Interessen, Motivation, Belastbarkeit, Ausdauer, manuellem Geschick etc.)
  • Über Details zu Aufnahmebedingungen, Praktikumsinhalt und die Anrechenbarkeit von Vorleistungen informieren die Fach­hochschulen.

Anforderungen

  • ausgeprägte Kontaktfreude und Kommunikationsfähigkeit
  • gute analytische Fähigkeiten
  • manuelles Geschick
  • Eigenverantwortlichkeit

Weiterbildung

Kurse

Angebote von Fachhochschulen und Universitäten, von Kliniken, Weiterbildungszentren sowie von physioswiss

Spezialisierung

Auf bestimmte Arbeitsgebiete, z. B. Rheumatologie, Orthopädie, Chirurgie, Neurologie, Innere Medizin, Pädiatrie, Psychiatrie, Heilpädagogik, Gynäkologie, Geriatrie, Sport

Fachhochschule (Master)

Master of Science (FH) in Physiotherapie

Doktorat (Dr.sc.med./PhD)

Doktorat in "Care & Rehabilitation Science" an der Universität Zürich in Zusammenarbeit mit der ZHAW. Die UZH informiert über die Zulassungsbedingungen.

Nachdiplomstufe

Angebote von Fachhochschulen, Universitäten und der ETH, z. B. Muskuloskelettale Physiotherapie, Management im Gesundheitswesen oder Prävention und Gesundheitsförderung

Berufsverhältnisse

Physiotherapeutinnen und Physiotherapeuten FH arbeiten in Spitälern, Rehabilitationszentren, ambulanten Praxen, Alters- und Pflegeheimen, Spezialkliniken, Behinderteninstitutionen, ­Sportvereinen usw. Mit entsprechender Berufspraxis können sie eine leitende Position in einem Team oder einer Abteilung übernehmen. Sie sind auch als selbstständig Erwerbende mit eigener Praxis oder in der Forschung tätig. Die Arbeitszeit ist meist regelmässig. In Spitälern wird zum Teil Wochenenddienst geleistet. Wenn sie selbständig oder angestellt in eigener fachlicher Verantwortung tätig sind, brauchen sie eine Berufsausübungsbewilligung von den jeweiligen kantonalen Behörden.

Weitere Informationen

Adressen

Berner Fachhochschule
Departement Gesundheit
Murtenstr. 10
3008 Bern
Tel.: +41 31 848 35 00
URL: http://www.bfh.ch/gesundheit
E-Mail:

Fachhochschule Westschweiz HES-SO/Wallis
Rathausstr. 8
3954 Leukerbad
Tel.: 027 607 91 00
Fax: 027 607 91 04
URL: http://www.hevs.ch
E-Mail:
E-Mail:

SUPSI, Departement Gesundheit
Physiotherapie Graubünden
Weststr. 8
7302 Landquart
Tel.: 081 300 01 70
Fax: 081 300 01 71
URL: http://www.supsi.ch/deass/bachelor/physioterapie-landquart
E-Mail:

physioswiss
Stadthof/Centralstr. 8b
6210 Sursee
Tel.: +41 41 926 69 69
Fax: 041 926 69 99
URL: http://www.physioswiss.ch
E-Mail:

ZHAW Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften
Departement Gesundheit
Services Studierende BSc Physiotherapie
Katharina-Sulzer-Platz 9
Postfach
8401 Winterthur
Tel.: 058 934 63 25
URL: https://www.zhaw.ch/de/gesundheit/studium/bachelorstudium/bachelor-physiotherapie/
E-Mail:

OST – Ostschweizer Fachhochschule, Departement Gesundheit
Rosenbergstrasse 59
9001 St. Gallen
URL: https://www.ost.ch
E-Mail:

berufsberatung.ch