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Drogist/in EFZ

Drogisten und Drogistinnen EFZ beraten im Drogeriefachge-schäft ihre Kundschaft über Selbstmedikation, Gesundheit, Schönheit und Sachpflege. Sie verkaufen eine breite Palette von Produkten und Dienstleistungen. Ausserdem stellen sie selbst pharmazeutische und kosmetische Produkte her.

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Kategorien
Bildungstypen

Grundbildung (Lehre)

Berufsfelder

Verkauf, Einkauf - Gesundheit

Branchen

Detailhandel branchenspezifisch - Medizinische Therapie und Naturheilkunde - Wellness und Schönheit

Swissdoc

0.613.16.0

Aktualisiert 25.07.2017

Bilder (8)

Beraten und Verkaufen

Filme (1)

Drogist/in EFZ – Film mit Porträt einer Lernenden
Beraten und Verkaufen

Beraten und Verkaufen

Drogistinnen und Drogisten kennen sich mit dem breiten Drogeriesortiment gut aus und können die Kundschaft kompetent beraten.

Copyright SDBB | CSFO, Maurice Grünig

Beraten und Verkaufen
Dienstleistungen Schönheit

Dienstleistungen Schönheit

Ob Pflege, Parfum oder Make-up: die Drogistin berät die Kundin und führt auf Wunsch auch Haut- und Haaranalysen durch.

Copyright SDBB | CSFO, Dominic Meienberg

Dienstleistungen Schönheit
Waren präsentieren

Waren präsentieren

Im Laden und im Schaufenster wird das Sortiment ansprechend und zur Jahreszeit passend präsentiert.

Copyright SDBB | CSFO, Maurice Grünig

Waren präsentieren
Artikel bestellen

Artikel bestellen

Das Sortiment sollte immer möglichst vollständig sein. Deshalb werden jeden Tag Produkte mittels elektronischem Bestellsystem geordert.

Copyright SDBB | CSFO, Maurice Grünig

Artikel bestellen
Warenlager bewirtschaften

Warenlager bewirtschaften

Die angelieferten Waren werden ausgepackt, kontrolliert, mit Preis und Strichcode verse-hen und in die Regale gestellt.

Copyright SDBB | CSFO, Maurice Grünig

Warenlager bewirtschaften
Eigene Produkte herstellen

Eigene Produkte herstellen

Spagyrische Essenzen, individuelle Teemischungen, Urtinkturen und Salben werden nach eigenen Rezepturen im Labor hergestellt.

Copyright SDBB | CSFO, Thierry Porchet

Eigene Produkte herstellen
Rezepturen registrieren

Rezepturen registrieren

Die Zusammensetzung jedes hauseigenen Präparates wird gespeichert, um es erneut herstellen zu können.

Copyright SDBB | CSFO, Thierry Porchet

Rezepturen registrieren
Konfektionieren und dokumentieren

Konfektionieren und dokumentieren

Für selbst hergestellte und frisch abgefüllte Produkte drucken die Berufsleute passende Etiketten inklusive Barcode aus.

Copyright SDBB | CSFO, Thierry Porchet

Konfektionieren und dokumentieren
Drogist/in EFZ – Film mit Porträt einer Lernenden

Drogist/in EFZ – Film mit Porträt einer Lernenden

Der Film aus der Reihe «EinBlick auf...» zeigt den Arbeitsalltag im Beruf Drogist/in EFZ und informiert über Aufgaben und Anforderungen.

© 2019 – kollektivauthentisch – SDBB | CSFO

Drogist/in EFZ – Film mit Porträt einer Lernenden

Tätigkeiten

Drogistinnen EFZ arbeiten in Drogeriefachgeschäften. Ihr Sortiment umfasst eine breite Produktepalette aus den Themenbereichen Gesundheit, Schönheit und Sachpflege.

Dank ihrem Wissen über den menschlichen Körper und eine grosse Anzahl Produkte beraten Drogisten umfassend, ganzheitlich und individuell. Im Beratungsgespräch erklären sie die Wirkung von Naturheilmitteln und Medikamenten und geben Hinweise zu deren Anwendung. Sie kennen die Produkte für Gesichts-, Körper- und Babypflege, vermitteln Ernährungstipps und empfehlen Reinigungsprodukte oder Produkte gegen Ungeziefer. Der Kontakt mit unterschiedlichsten Kunden, die grosse Artikelvielfalt und der oft sehr lebhafte Betrieb setzen grosse Selbstständigkeit und aktives Mitdenken voraus.

Ein wichtiger Teil der Arbeit von Drogistinnen ist die Warenbewirtschaftung, die die Kundenzufriedenheit und Rentabilität der Drogerie beeinflusst. Sie kontrollieren die Warenbestände und bestellen die fehlenden Produkte bei Lieferfirmen. Nach dem Wareneingang prüfen sie die Lieferung, beschriften die Produkte mit Strichcode und Preis und lagern diese sachgemäss ein. Dies ist besonders bei Kräutern und feuergefährlichen Artikeln wichtig.

Drogistinnen betreuen den ihnen zugeteilten Sortimentsbereich und machen ihrem Vorgesetzten Vorschläge zur Erweiterung des Bereichs. Sie präsentieren die Waren in den Verkaufsräumen und in den Schaufenstern attraktiv und übersichtlich. Täglich setzen sie ihr kaufmännisches und betriebswirtschaftliches Wissen zum Beispiel beim Bedienen des Kassensystems, in der Rechnungsstellung und im Zahlungsverkehr ein. Im Labor stellen Drogistinnen Hausspezialitäten wie zum Beispiel Salben, Tinkturen und Tee­mischungen her. Beim Umgang mit gefährlichen und giftigen Stoffen beachten sie gesetzliche Vorschriften und Massnahmen zur Unfallverhütung. Sie arbeiten sehr sorgfältig und genau und betreiben aktiv Umwelt- und Gesundheitsschutz.

Ausbildung

Grundlage

Eidg. Verordnung vom 20.9.2010

Dauer

4 Jahre

Bildung in beruflicher Praxis

In einer Drogerie

Schulische Bildung

An den Berufsfachschulen in ­Basel, Bern, Chur, Lausanne, ­Luzern, Neuenburg, St. Gallen, Solothurn und Zürich. Unterrichtstage pro Woche: 1. Lehrjahr 2, 2. Lehrjahr 1 bis 2, 3. und 4. Lehrjahr 1

Berufsbezogene Fächer

  • Beratung: Pharmakologie/Pathophysiologie, Phytotherapie/Pharmakognosie, Ernährung/Erfahrungsmedizin/Salutogenese, Humanbiologie, Chemie/Ökologie/Sachpflege, Schönheitspflege/ Hygiene/Medizinprodukte, zweite Landessprache
  • Warenbewirtschaftung
  • Betriebsorganisation
  • berufliche Identität und Umfeld

Überbetriebliche Kurse

Spezielle Branchenkunde

Berufsmaturität

Bei sehr guten schulischen Leistungen kann während der Grundbildung die Berufsmaturitätsschule besucht werden.

Abschluss

Eidg. Fähigkeitszeugnis ­"Drogist/in EFZ"

Voraussetzungen

Vorbildung

  • obligatorische Schule mit mittleren oder hohen Anforderungen abgeschlossen

Anforderungen

  • schulische Vorbildung in Biologie und Chemie
  • gutes mündliches und schriftliches Deutsch
  • Fremdsprachenkenntnisse sind von Vorteil
  • Freude am Kontakt und Kommunizieren mit Menschen
  • Interesse am Beraten und Verkaufen
  • Verantwortungsbewusstsein
  • Dienstleistungsbewusstsein
  • ausgeprägte Zuverlässigkeit und Selbstständigkeit
  • gute Auffassungsgabe
  • gepflegte Erscheinung
  • gute Umgangsformen
  • Sinn für Ordnung und Sauberkeit
  • Geduld und Diskretion
  • Belastbarkeit
  • gutes Gedächtnis
  • guter Geruchs- und Ge-schmackssinn
  • gute Gesundheit

Weiterbildung

Kurse

Angebote des Schweiz. Drogistenverbandes in diversen Fachbereichen wie Allopathie, Phythotherapie, Homöopathie, Ernährung usw.

Spezialisierung

Heilmittel, Reform und Diät, Kosmetika, Labor, Technika usw.

Branchen- und Verbandsdiplome

Fachberater/in für Naturheilkunde, Vitalstoff-Ernährungstherapeutin, Pharmaberater/in shqa usw.

Berufsprüfung (BP)

Mit eidg. Fachausweis: Detailhandelsspezialist/in, Marketingfachmann/-frau, Pharma-Betriebsassistent/in, Verkaufsfachmann/-frau usw.

Höhere Fachprüfung (HFP)

Dipl. Detailhandelsmanager/in, dipl. Marketingleiter/in, dipl. Verkaufsleiter/in usw.

Höhere Fachschule

Dipl. Drogist/in HF, dipl. Dentalhygieniker/in HF, dipl. Fachmann/-frau für med.-techn.Radiologie HF, dipl. Betriebswirtschafter/in HF usw.

Fachhochschule

Bachelor of Science (FH) in Betriebsökonomie, Bachelor of Science (FH) in Biotechnologie, Bachelor of Science (FH) in Ernährung und Diätetik, Bachelor of Science (FH) in Lebensmitteltechnologie usw.

Berufsverhältnisse

Als beratende Fachleute haben Drogisten und Drogistinnen EFZ auf dem Arbeitsmarkt gute Perspektiven. Um sich den Marktbedürfnissen anpassen zu können, ist eine permanente Lernbereitschaft erforderlich. Weitere Anstellungsmöglichkeiten finden sie auch in der Pharma-Industrie und dem Pharma-Handel.

Weitere Informationen

Adressen

Schweiz. Drogistenverband
Nidaugasse 15
2502 Biel/Bienne
Tel.: +41 32 328 50 30
URL: https://drogistenverband.ch
E-Mail:

Höhere Fachschule für Drogisten und Drogistinnen
Rue de l'Evole 41
2000 Neuenburg
Tel.: +41 32 717 46 00
URL: http://www.esd.ch
E-Mail:

berufsberatung.ch