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Medizincontroller/in

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Kategorien
Bildungstypen

Hochschulberuf

Berufsfelder

Wirtschaft, Verwaltung - Gesundheit

Branchen

Finanz- und Rechnungswesen / Treuhand / Immobilien

Swissdoc

0.724.8.0

Aktualisiert 24.05.2011

Tätigkeiten

Die Tätigkeit von Medizincontrollern/-innen besteht in der Analyse und Überwachung von Strukturen, Prozessen, Kosten und Leistungen innerhalb des Spitals sowie in der Entwicklung der dazu nötigen betriebswirtschaftlichen Instrumente.

Sie stellen die komplette medizinische Dokumentation aus der individuellen Krankengeschichte des Patienten zusammen (z. B. Eintritts-, Verlaufs-, Operations-, Pflege- und Austrittsbericht sowie Befunde aus Untersuchungen und Anästhesieprotokolle von Operationen). Sie strukturieren und interpretieren diese Daten als Entscheidungsgrundlage für das Management (Reporting) und als Basis für das Budget des Krankenhauses.
Medizincontroller fördern zudem in der Schnittstellenfunktion zwischen Medizin und Betriebswirtschaft die interdisziplinäre Kommunikation und Zusammenarbeit.
Sie schulen alle im Bereich DRG (Diagnosis Related Groups) beteiligten Spitalangestellten.
Ihr Ziel ist es, Arbeitsabläufe und Arbeitsprozesse unter dem Aspekt der Wirtschaftlichkeit, aber auch der medizinischen Qualität zu optimieren.

Kern-Kompetenzen: Als Bindeglied zwischen Medizin und Ökonomie benötigen Medizincontroller/innen praktisches medizinisches Verständnis und Wissen, Erfahrungen am Arbeitsort Spital und theoretisches Hintergrundwissen.
Nebst einer Ausbildung in Kommunikations- und Konfliktmanagement wird gutes Interpretations- und Verhandlungsgeschick im Kontakt mit sowohl spitalinternen als auch externen Persönlichkeiten und Institutionen benötigt. Medizincontroller/innen arbeiten demzufolge mit der Spitalleitung, Direktion, gesamten Ärzteschaft, Pflege, Kodierung und Informatik zusammen. Als Leiter/innen der Kodierabteilung des Spitals verfügen sie über Kodierwissen, d.h. Verständnis von Kostenrechnungsdaten und deren Interpretation.

Arbeitsorte: Die meisten Medizincontroller/innen arbeiten in Krankenhäusern ab einer Größe von 200 bis 300 Betten oder sind bei Krankenhausketten angestellt. Daneben kommen als Arbeitgeber privatwirtschaftliche Institute infrage, die das Medizincontrolling als Dienstleistung für Kliniken anbieten.

Ausbildung

Erforderliche/r Ausbildungsweg/e

Master Universitäre Hochschule
Für Mediziner/innen, Pflegefachpersonen und Betriebswirtschaftler/innen mit medizinischen Kenntnissen bietet H+ Bildung, das Kompetenzzentrum für Bildungen im Spital- und Heimwesen in Aarau, einen Ausbildungsgang an.
Das CAS Medizincontrolling und das DAS Medizincontrolling und Qualitätsentwicklung der Berner Fachhochschule Gesundheit richtet sich an dieselbe Zielgruppe.
 
Managementpositionen werden oft von Ärztinnen und Ärzten besetzt, welche über eine zusätzliche betriebswirtschaftliche Ausbildung verfügen (z. B. MBA).