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Medizinphysiker/in

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Kategorien
Bildungstypen

Hochschulberuf

Berufsfelder

Gesundheit - Chemie, Physik

Branchen

Medizintechnik

Swissdoc

0.724.8.0

Aktualisiert 30.01.2009

Tätigkeiten

Medizinphysiker/innen wenden physikalische Gesetze, Konzepte und Methoden in der Medizin an. In der Schweiz sind sie vor allem in der Radioonkologie tätig, aber auch in der Röntgendiagnostik, Nuklearmedizin oder beim Einsatz moderner medizintechnischer Geräte oder Verfahren wie Computertomographen, Laser oder computerunterstützter Chirurgie. Ausserhalb des klinischen Bereichs arbeiten sie in der medizintechnischen Forschung und Entwicklung oder in der Kontrollbehörde der Verwaltung. Die schweizerische Strahlenschutzgesetzgebung schreibt den Einsatz von Medizinphysikern/-innen vor, wenn ionisierende Strahlung am Menschen in einer komplexen Form angewendet wird. Bei therapeutischen Anwendungen von Strahlen muss pro Beschleuniger sogar mindestens ein/e Medizinphysiker/in mitwirken.

In der Radioonkologie, d.h. der Strahlentherapie von Krebskranken, legen die Ärzte/Ärztinnen fest, was mit welcher Dosierung bestrahlt werden soll. Die Medizinphysiker/innen bestimmen die technisch-physikalischen Lösungen und sind für die Qualitätssicherung und Therapieplanung verantwortlich. Dabei führen sie eine physikalische Modellrechnung mit je einem Modell der Strahlung und des Patienten durch. Dieses gewinnen sie aus einem Computertomogramm, das sowohl die stereometrisch-anatomischen Messwerte wie jene des Absorptionsvermögens für Röntgenstrahlung erfasst. Auf dieser Grundlage können sie die Strahlendosis für jeden Punkt im Körper berechnen. Sie bestimmen auch die Charakteristik der Strahlung aus dem Beschleuniger und kontrollieren, ob die Strahlung mit den Modelldaten im Computer übereinstimmt. Im Weitern leisten sie einen Beitrag zur Optimierung, d.h. dazu, das Gesundheitsrisiko bei der Bestrahlung zu minimieren und die Effektivität zu erhöhen.

In der Röntgendiagnostik sorgen sie für den Strahlenschutz der Patienten und des Personals und für die Qualitätssicherung zum Zwecke einwandfreier diagnostischer Resultate. In der Nuklearmedizin, d.h. der medizinischen Anwendung radioaktiver Stoffe zur Erkennung und Behandlung von Krankheiten, sind sie verantwortlich für Aufgaben wie die Kontrolle von Aktivitätsabgaben an die Umwelt, die Personendosimetrie, die Messdatenverarbeitung und die Qualitätssicherung. Bei den Magnet-Resonanz-Verfahren programmieren sie Aufnahmesequenzen, erstellen Auswerteprogramme, nehmen MR-Spektren auf, werten sie aus und sind für die Qualitätssicherung zuständig. Es stehen immer wieder neue Geräte zur Verfügung, im Bereich bildgebender Verfahren z.B. digitale Radiographen, Kernspintomographen, Single-Photonen- oder Positronen-Emmissions-Computertomographen (PET/CT, Diagnostik von Stoffwechselfunktionen mit Hilfe schwach radioaktiver Substanzen und des Positronen-Emmissions-Tomographen sowie gleichzeitig der Körperstruktur mit Hilfe des Computertomographen). Sie evaluieren zusammen mit Ärzten solche neuen Geräte, führen sie ein und gewährleisten deren sicheren Betrieb.

Medizinphysiker/innen arbeiten in öffentlichen und privaten Kliniken, in kliniknahen Instituten, in der medizinaltechnischen Industrie und in der Verwaltung, beispielsweise am Bundesamt für Gesundheit.

Ausbildung

Übliche/r Ausbildungsweg/e

  • Master Universitäre Hochschule
  • Abschluss Verband/Vereinigung/Branchenlabel
  • Master of Advanced Studies (MAS) Universitäre Hochschule
Universitäres Studium in Physik oder in einem verwandten Gebiet
Parallele Weiterbildung in medizinischen Fächern, z.B. MAS Medizinphysik ETH Zürich
Erlangung der "Fachanerkennung SGSMP für medizinische Physik" bzw. des Titels "Mezinphysiker/in SGSMP" durch Ablegen der Prüfung des Schweizerischen Berufsverbands für Medizinphysiker/innen, nach Verlängerungszyklus von 5 Jahren Erlangung des Titels "Medizinphysik-Experte/-in SGSMP".
Alternativ zum Nachdiplomstudium kann der Fachtitel in einer 3-jährigen Weiterbildung (Kurse, Seminarien, Arbeiten) unter Betreuung eines Mentors / einer Mentorin erworben werden.

Voraussetzungen

Anforderungen


Weiterbildung


Weitere Informationen