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Türsteher/in

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Kategorien
Bildungstypen

Berufsfunktion / Spezialisierung

Berufsfelder

Verkehr, Logistik

Branchen

Private Sicherheitsdienste und Anderes

Swissdoc

0.622.22.0

Aktualisiert 12.10.2016

Tätigkeiten

Überwacht den Eingang eines Objekts oder Anlasses. Führt Zutrittskontrollen durch und weist aufgrund der Anordnungen der Verantwortlichen einzelne Personen zurück. Greift ein, wenn innerhalb des Gebäudes oder der Veranstaltung Unruhe oder eine gewaltätige Auseinandersetzung ausbricht.

Ausbildung

Die Ausbildung der Türsteher/innen liegt im Ermessen der Arbeitgeber. In der Regel: Sammlung von Erfahrungen in anderen Tätigkeiten der Sicherheitsbranche oder Training "on the job".

Voraussetzungen

Anforderungen
  • Sind vor allem abhängig von den Erwartungen des Arbeitgebers. In der Regel gilt:
    - Gute Kondition, Kenntnisse von Selbstverteidigungstechniken
    - Sicheres Auftreten, Durchsetzungsvermögen
    - Gute Umgangsformen
    - Ausdauer
    - Bereitschaft zu unregelmässigem und langem Dienst, vor allem abends und in der Nacht.
    Je nach Arbeitgeber gelten noch weitere Anforderungen wie z.B. Fachausbildung und Erfahrung im Bereich Sicherheit, Minimalalter, Fremdsprachenkenntnisse.

Weiterbildung

Wechsel in eine andere Spezialisierung als Sicherheitsmitarbeiter/in, z.B. Empfangsdienst, Objekt- und Revierbewachung oder Intervention.
Berufsprüfungen als Fachmman für Sicherheit und Bewachung oder Personen- und Objektschutz
 

Bemerkungen

Da es sich nicht um eine eidg. reglementierte Ausbildung oder Berufstätigkeit handelt, gibt es keine einheitliche Bezeichnung und Tätigkeitsdefinition. Folgende Begriffe werden auch benützt: Doorman, Security-Mann/Frau usw. Auf Wunsch des Arbeitgebers muss die Tätigkeit uniformiert oder im dunklen Anzug ausgeübt werden. Sehr häufig handelt es sich um Teilzeit-Anstellungen, die als Nebenerwerb oder in Kombination mit anderen Sicherheitsaufgaben ausgeübt wird.