Start myBerufswahl

Interessen und Stärken - Schritt 1: Ich lerne meine Interessen und Stärken kennen

Berufe und Ausbildungen - Schritt 2: Ich lerne die Berufs- und Ausbildungswelt kennen

Stärken und Anforderungen - Schritt 3: Ich vergleiche meine Stärken mit den Anforderungen der Berufe und Ausbildungen, die mich interessieren

Schnuppern - Schritt 4: Ich schaue mir die interessanten Berufe genauer an

Überprüfen und entscheiden - Schritt 5: Ich überprüfe die möglichen Berufe oder Schulen und entscheide mich

Lehrstelle finden – Schule anmelden - Schritt 6: Ich setze meine Entscheidung um, suche eine Lehrstelle oder melde mich bei einer Schule an

Vorbereiten auf die Zukunft - Schritt 7: Ich bereite mich auf die Lehre oder die Mittelschule vor oder ich kläre ein Brückenangebot ab

Arbeitsmappe - Deine Ergebnisse

Einen Moment bitte...

myBerufswahl wird geladen.

Abgemeldet

Ihre Login-Session ist abgelaufen. Sie werden auf die Startseite weitergeleitet. Bitte melden Sie sich erneut an, um Ihr Login fortzusetzen.
#
Suche

Leibwächter/in, Bodyguard

Zu myBerufswahl hinzugefügt

Kategorien
Bildungstypen

Berufsfunktion / Spezialisierung

Berufsfelder

Verkehr, Logistik

Branchen

Private Sicherheitsdienste und Anderes

Swissdoc

0.622.17.2

Aktualisiert 12.10.2016

Tätigkeiten

Sorgt für die persönliche Sicherheit einer schutzwürdigen Person. Konzentriert sich auf deren körperliche Unversehrtheit. Erkundet die Routen und Objekte, welche die Schutzperson besucht. Versucht, aufdringliche Personen und Eindringlinge verbal zur Vernunft zu bringen, greift falls nötig handfest ein und bringt die zu beschützende Person in Sicherheit. Benützt im äussersten Notfall seine/ihre Waffe.
Arbeitet häufig in einem Team mit im voraus definierten Aufgaben.

Ausbildung

Die Ausbildung liegt im Ermessen der Arbeitgeber.
In der Regel:
Sammlung von mehrjähriger Erfahrung in anderen Tätigkeiten der Sicherheitsbranche wie Polizei, Zoll, private Sichrheitsfirmen und ergänzende Einführung durch erfahrene Berufsleute. Ausbildung im Nahkampf. Es gibt auch betriebsinterne oder -externe Kurse, die vom Arbeitgeber vorgeschrieben werden können.
Es existieren Privatschulen, die zur Verbesserung der Einstiegschancen Einführungskurse anbieten (unterschiedliche Anzahl Ausbildungstage; mit oder ohne Waffenausbildung; Abschluss mit schuleigenem Diplom).

Voraussetzungen

Anforderungen
  • - Abschluss einer beruflichen Grundbildung oder Bewährung in einer beruflichen Tätigkeit
    - Einwandfreier Leumund
    - Gute Kenntnisse der deutschen Sprache
    - Zuverlässigkeit und Verschwiegenheit
    - Gute Gesundheit, gute Kondition
    - Psychische Belastbarkeit
    - Ausdauer
    - Gute Umgangsformen
    - Bereitschaft zu unregelmässigem und langem Dienst
    - Bereitschaft für Arbeit auf Abruf
    In der Regel braucht es fundierte Erfahrung und eine Fachausbildung im Bereich Sicherheit und Bewachung, Minimalalter, Fremdsprachenkenntnisse.
    Ständiges Training für die körperliche Kondition, zur Selbstverteidigung und im Schiessen 

  • ist nötig.

Weiterbildung

Fachmann/-frau für Personen- und Objektschutz (BP)

Wechsel in eine andere Spezialisierung als Sicherheitsmitarbeiter/in, z.B. Empfangsdienst, Objekt- und Revierbewachung oder Intervention
Übernahme der praktischen Einarbeitung und/oder theoretischen Schulung von Berufseinsteiger/innen in die Sicherheitsbranche (in der Regel nebenamtlich).
Fachlehrer/in, Sicherheitstrainer/in: Unterrichten bei Weiterbildungskursen für Berufsleute und/oder Selbstverteidigungskursen für Laien (in der Regel nebenamtlich).
Verantwortung als Einsatzleiter/in.
Aufstieg in die Geschäftsleitung oder Gründung eines eigenen Geschäftes (bedingt in der Regel eine fachliche und kaufmännische Weiterbildung).

Bemerkungen

Da es sich hier nicht um eine eidg. reglementierte Ausbildung oder Berufstätigkeit handelt, gibt es keine einheitliche Bezeichnung und Tätigkeitsdefinition. Folgende Begriffe werden auch benützt: Sicherheitsbegleiter/in, Personenschützer/in, Sicherheitsfachmann, Mitarbeiter/in Personen- und Objektschutz, Security-Mann/Frau usw. Einzig die Bezeichnungen "Fachmann/frau für Personen- und Objektschutz mit eidg. Fachausweis" ist schweizweit reglementiert und anerkannt. Die Tätigkeit als Leibwächter/in wird nicht uniformiert, in der Regel mit einem dunklen Anzug ausgeübt. Es gibt kaum vollzeitliche Leibwächter/innen in der Schweiz, meistens wird diese Funktion in Teilzeit oder in Kombination mit anderen Sicherheitsaufgaben ausgeübt. Fachkreisen schätzen in der Schweiz die Anzahl Angestellter der Sicherheitsunternehmen auf rund 12'000 Personen (2007). Schätzungsweise arbeiten lediglich etwa 500 davon als Leibwächter/in (Bodyguard, Personenschützer/in), Frauen sind eine grosse Ausnahme. Bei den mehreren Tausend voll- und teilzeitlich Angestellten der Securitas werden nur etwa 40 als Bodyguard eingesetzt.

Weitere Informationen

Adressen

VSSU
Verband Schweizerischer Sicherheitsdienstleistungs-Unternehmen
Postfach
3052 Zollikofen
Tel.: 031 915 10 10
Fax: 031 915 10 11
URL: http://www.vssu.org

Links

http://www.vssu.org