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Rechtsanwalt/-anwältin (U)

Rechtsanwälte und Rechtsanwältinnen vertreten die Interessen von Einzelpersonen, Unternehmen und Organisationen. Sie beurteilen die Rechtslage, beraten ihre Klienten und Klientinnen, vertreten sie vor Gerichten und Behörden und setzen Verträge sowie andere rechtliche Dokumente auf.

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Bildungstypen

Hochschulberuf

Berufsfelder

Wirtschaft, Verwaltung

Branchen

Rechtspflege

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Aktualisiert 30.05.2016

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Vertrauen herstellen
Vertrauen herstellen

Vertrauen herstellen

Rechtsanwälte sind an die Schweigepflicht gebunden und dürfen keine Informationen weitergeben, die ihnen von ihren Klienten anvertraut wurden.

Copyright SDBB | CSFO, Thierry Porchet

Vertrauen herstellen
Referenztexte konsultieren

Referenztexte konsultieren

Gesetze, Verordnungen, Urteile und juristische Fachliteratur sind die Basis der juristischen Analyse.

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Referenztexte konsultieren
Teamarbeit

Teamarbeit

Rechtsanwälte arbeiten bei bestimmten Dossiers mit Berufskolleginnen zusammen - vor allem dann, wenn deren Spezialwissen von Nöten ist.

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Teamarbeit
Dossieranalyse

Dossieranalyse

Jedes Dossier enthält eine Vielzahl von Dokumenten, wie zum Beispiel Korrespondenz, Verträge oder Rechnungen. Über all dies müssen Rechtsanwältinnen Bescheid wissen.

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Dossieranalyse
Organisation

Organisation

Eine gute Organisation ist notwendig, um verschiedene Dossiers parallel und fristgerecht zu bearbeiten.

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Organisation
Die Sprache beherrschen

Die Sprache beherrschen

Rechtsanwälte schreiben häufig Texte. Diese müssen klar und präzise sein. Jede Ungenauigkeit kann rechtliche Folgen haben.

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Die Sprache beherrschen
Regeln und Usanzen respektierren

Regeln und Usanzen respektierren

Interessenskonflikte, Beziehungen zu Berufskollegen, Kleidung vor Gericht, usw.: Im Anwaltsberuf gibt es dazu viele geschriebene und ungeschriebene Regeln.

Copyright SDBB | CSFO, Thierry Porchet

Regeln und Usanzen respektierren

Tätigkeiten

Rechtsanwälte helfen, juristische Probleme zwischen verschiedenen Parteien zu regeln. Dazu gehören zum Beispiel Personen, Unternehmen, öffentliche Einrichtungen oder Institutionen. Sie beraten und vertreten Mandanten bei Scheidungen, Firmengründungen, Hauskäufen oder Erbschaften, arbeiten Verträge oder Statuten für Vereine und Unternehmen aus, überprüfen die Rechtsgültigkeit von Dokumenten oder vertreten Personen bei Straffällen oder bei Konflikten beispielsweise mit Arbeitgebern, Versicherungen oder Vermietern vor Gericht.

Nach Möglichkeit suchen Rechtsanwältinnen nach einem Weg, um die Interessen ihrer Klientinnen ohne Prozess zu wahren. Sie informieren sie zu ihren Rechten und gesetzlichen Mitteln, um diese durchzusetzen. Besteht bereits ein Konflikt mit einer Gegenpartei, versuchen sie, mittels Gesprächen eine Einigung zu erreichen.

Ist dies nicht oder nicht mehr möglich, vertreten Rechtsanwälte ihre Mandanten nötigenfalls vor Gericht. Je nach Fall reichen sie eine Klage oder Beschwerde ein oder verteidigen ihre Klienten als Angeklagte bzw. Opfer bei der Verhandlung. Im Vorfeld prüfen sie den Sachverhalt, klären ab, auf welche Gesetze sie sich im Interesse ihrer Klienten berufen können und ob ähnliche Fälle vorliegen. Sie bestimmen ihre Strategie und bereiten die Mandanten auf die einzelnen Verhandlungsschritte vor. Sie stellen Beweise und Prozessakten mit der Darstellung der Sach- und Rechtslage zusammen und unterbreiten diese den Richtern.

Die meisten Rechtsanwältinnen übernehmen Mandate in verschiedenen Rechtsgebieten. Viele spezialisieren sich auch, z. B. auf Arbeits-, Steuer-, Versicherungs-, Strassenverkehrs-, Handels-, Straf- oder Familienrecht. Um ihre Mandantinnen vor Gericht vertreten zu können, müssen sie unabhängig, d. h. in der Regel freiberuflich tätig sein. Teilweise vertreten sie auch als Angestellte eines Unternehmens dessen Rechtsansprüche. In Verwaltungen arbeiten sie beispielsweise Gesetzestexte aus oder verfassen juristische Gutachten.

Rechtsanwälte unterstehen dem Anwaltsgeheimnis. Vertrauliche Informationen, die sie erhalten, dürfen sie nicht weitergeben, auch nicht an Gerichte oder Behörden.

Ausbildung

Grundlage

Reglemente der Universitätsfakultäten sowie kantonale Bestimmungen über die Anwalts­prüfungen

Ausbildungsweg

  • Studium der Rechtswissenschaften (Master-Abschluss)
  • Anwaltspraktikum bei einem Gericht, einer Behörde oder einem Rechtsanwalt / einer Rechts­anwältin
  • Anwaltsprüfung und Eintrag ins Anwaltsregister

Hinweis: Die Anwaltspraktika und Anwaltsprüfungen sind kantonal geregelt.

Bildungsangebote

Universitäten Basel, Bern, Freiburg, Genf, Lausanne, Luzern, Neuenburg, St. Gallen, Zürich

Dauer

  • Vollzeitstudium: 3 Jahre Bachelor- und 1½ Jahre Master­studium
  • Anwaltspraktikum: je nach Kanton ca. 1 – 2 Jahre

Studieninhalte

Privatrecht, Öffentliches Recht, Strafrecht, Zivilprozessrecht, Rechtsgeschichte u. a.

Die Universitäten bieten unterschiedliche Vertiefungsrichtungen an. Das Studium besteht aus Vorlesungen, Übungen und Fallstudien.

Abschluss

"Master of Law" bzw. kantonales Anwaltspatent

 

Voraussetzungen

Vorbildung

Für die Zulassung zum Bachelorstudium gilt in der Regel:

  • eidg. oder eidg. anerkannte Maturität oder Hochschulabschluss (FH, Uni, ETH) bzw. Berufsmaturität und Ergänzungsprüfung der Schweiz. Maturitäts­kommission (Passerelle)

Detaillierte Auskünfte erteilen die Zulassungsstellen der einzelnen Hochschulen. Die Universitäten entscheiden selbstständig über die Anerkennung von Ausweisen. Eine Übersicht bietet die Rektorenkonferenz der Schweizer Universitäten (CRUS).

 

Für die Zulassung zur Anwaltsprüfung wird in der Regel verlangt:

  • abgeschlossenes universitäres Master-Studium in Rechtswissenschaften

und

  • Anwaltspraktikum (gemäss kantonalen Bestimmungen) und
  • Handlungsfähigkeitszeugnis, Strafregister- und Betreibungsregisterauszug

sowie

  • in gewissen Kantonen: Schweizer Staatsbürgerschaft

Über Details informieren die zuständigen kantonalen Anwalts­prüfungskommissionen.

Weiterbildung

Kurse

Angebote von Hochschulen, von kantonalen Berufsverbänden und vom Schweizerischen Anwaltsverband SAV

Spezialisierung

Fachanwalt SAV in den Gebieten: Arbeitsrecht, Bau- und Immobilienrecht, Erbrecht, Familienrecht, Haftpflicht- und Ver­sicherungsrecht

Höhere Fachprüfung (HFP)

Z. B. dipl. Treuhandexperte/-expertin, dipl. Steuerexperte/-expertin

Weitere juristische Berufe

Bezirks-, Ober- oder Bundes­richter/in

Doktorat (Dr. iur.)

in Rechtswissenschaften

Nachdiplomstufe

  • Angebote von Fachhochschulen und Universitäten, z. B. in Europarecht, Internationalem Recht, Verwaltungs- und Wirtschaftsrecht, Kriminologie usw.
  • Lehrtätigkeit z. B. an Gymnasien: "Lehrer/in für Maturitätsschulen (EDK)"

Berufsverhältnisse

Rechtsanwälte arbeiten in Anwaltskanzleien. Teilweise spezialisieren sie sich auf ein bestimmtes Gebiet wie Wirtschafts-, Straf-, Familien- oder Steuerrecht. Möglich ist auch eine Tätigkeit in Treuhandfirmen, in der öffentlichen Verwaltung, in Unternehmen, Verbänden und Gewerkschaften. Um Klientinnen vor Gericht vertreten zu können, müssen sich Rechtsanwältinnen im Kanton, in dem sie ihren Geschäftssitz haben, ins Anwaltsregister eintragen lassen. Der Eintrag berechtigt sie dazu, in der ganzen Schweiz Prozesse zu führen.

Weitere Informationen

Adressen

Schweizerischer Anwaltsverband SAV
Marktgasse 4
Postfach 8321
3001 Bern
Tel.: 031 313 06 06
URL: http://www.sav-fsa.ch
E-Mail:

Swissuniversities
Rektorenkonferenz der schweizerischen Hochschulen
Effingerstr. 15
Postfach
3001 Bern
Tel.: 031 335 07 40
URL: http://www.swissuniversities.ch