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Ausbilder/in (BP)

Ausbilder/innen planen und leiten Bildungsangebote für Erwachsene. Sie konzipieren und organisieren Kurse und Seminare zu diversen Themen und sind verantwortlich für deren Durchführung und Auswertung.

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Kategorien
Bildungstypen

Weiterbildungsberuf

Berufsfelder

Bildung, Soziales

Branchen

Erwachsenenbildung / Kurswesen - Personalwesen und betriebliche Ausbildung

Swissdoc

0.710.40.0

Aktualisiert 08.07.2010

Tätigkeiten

Ausbilder/innen übernehmen anspruchsvolle Aufgaben in der Bildungsarbeit mit Erwachsenen. Im Bereich der beruflichen, fachlichen und persönlichen Aus- und Weiterbildung oder im Freizeitbereich konzipieren und evaluieren sie Kurse, Seminare und Tagungen. Sie sind zuständig für deren Organisation, Durchführung, Leitung und Nachbereitung.

Je nach Arbeit- bzw. Auftraggeber/in sowie eigenem Fachgebiet sind Ausbilder/innen mit unterschiedlichen Aufgaben betraut. In Verwaltungen, Unternehmungen und sozialen Institutionen sind sie für die innerbetriebliche Schulung und Weiterbildung der Mitarbeitenden zuständig. Im ausserbetrieblichen Bereich arbeiten sie als Kursleitende für Bildungs- und Freizeitzentren, Vereine, Verbände und Gewerkschaften usw.

Ausbilder/innen planen ihre Bildungsangebote entweder auf der Grundlage von vorhandenen Lehrplänen und Lehrmitteln oder entwickeln bei Bedarf selbstständig neue Angebote. Sie evaluieren den Bildungsbedarf von Firmen, Institutionen oder bestimmten Zielgruppen und erstellen darauf zugeschnittene Bildungskonzepte. Dabei berücksichtigen sie neben fachlichen und methodisch-didaktischen Anforderungen auch institutionelle, bildungspolitische, organisatorische und finanzielle Rahmenbedingungen. Sie definieren in Rücksprache mit dem/r Auftraggeber/in Lerninhalte und Lernziele und erstellen gegebenenfalls selber Lernunterlagen und Hilfsmittel. Zudem überprüfen und sichern sie kontinuierlich die Qualität ihrer Angebote.

Bei der Planung und Durchführung der Veranstaltungen orientieren sich Ausbilder/innen an den jeweiligen Teilnehmenden. Sie kennen die Lernformen und Methoden der Erwachsenenbildung. Dementsprechend bereiten sie die Lerninhalte auf und gestalten die Lektionen. Den Unterricht sowie ihre eigene Rolle reflektieren sie laufend und nehmen bei Bedarf Anpassungen vor.

Wichtig bei der Arbeit der Ausbilder/innen ist eine kompetente Begleitung der Einzelnen wie auch der Gruppe. Sie beraten, unterstützen und fördern die Lernenden im Lernprozess, motivieren sie und überprüfen ihre Fortschritte. Gruppendynamische Prozesse können sie erkennen und bei allfälligen Störungen oder Konflikten mit angemessenen Strategien intervenieren.

Ausbildung

Grundlage

Eidg. genehmigte Prüfungsordnung vom 11.2.2013

Prüfungsvorbereitung

Die für die Prüfung erforderlichen Qualifikationen werden in Form von Modulen erworben. Prüfungsordnung und Wegleitung sind auf der Website des Schweiz. Verbands für Weiterbildung SVEB erhältlich (AdA-Geschäftsstelle).

Bildungsangebote

Diverse Ausbildungsinstitute bieten die Module an. Auf der Website des SVEB finden sich die anerkannten Angebote.

Dauer

mind. 1 Jahr, berufsbegleitend (je nach Anbieter)

Übergangsbestimmungen

Bis zum 31. 12. 2014 gelten noch die ehemaligen Bestimmungen. Über Details informieren die Ausbildungsstätten oder die AdA-Geschäftsstelle.

Module

  • Lernveranstaltungen mit Erwachsenen durchführen (SVEB-Zertifikat 1)
  • Gruppenprozesse in Lernveranstaltungen begleiten
  • Individuelle Lernprozesse unterstützen
  • Bildungsangebote für Erwachsene konzipieren
  • Lernveranstaltungen für Erwachsene didaktisch gestalten

Abschluss

"Ausbilder/in mit eidg. Fachausweis" (inklusive "SVEB-Zertifikat 1")

Voraussetzungen

Vorbildung
Bei Prüfungsantritt erforderlich:
  • mind. 3-jährige berufliche Grundbildung (eidg. Fähigkeitszeugnis), Maturität oder gleichwertiger Abschluss und
  • mind. 4 Jahre teilzeitliche Berufspraxis im Bildungsbereich (mind. 300 Praxisstunden) und
  • erforderliche gültige Modulzertifikate, inkl. Nachweis von mind. 16 Stunden Gruppensupervision in Bezug auf die Ausbildungspraxis
Anforderungen
  • gute Allgemeinbildung und hohe Kompetenz im eigenen Fachgebiet
  • Freude an der Arbeit mit Erwachsenen
  • Interesse an Bildungsfragen
  • pädagogische Begabung
  • Kommunikations- und Konfliktfähigkeit
  • Auftrittskompetenz
  • Organisationstalent
  • zeitliche Flexibilität und geografische Mobilität aufgrund unregelmässiger Einsätze und wechselnder Arbeitsorte

Weiterbildung

Kurse

Angebote der Ausbildungsinstitutionen, der Berufsverbände und weiterer Anbieter im Erwachsenenbildungsbereich

Höhere Fachprüfung (HFP)

Ausbildungsleiter/in mit eidg. Diplom, Dipl. Leiter/in Human Resources

Höhere Fachschule

Dipl. Erwachsenenbildner/in HF

Nachdiplomstufe

Angebote von Höheren Fachschulen, Fachhochschulen und Universitäten, z. B. in den Bereichen Bildungscontrolling, Bildungs- und Weiterbildungsmanagement, eLearning und Wissensmanagement, Personalmanagement etc.

Berufsverhältnisse

Ausbilder/innen arbeiten oftmals teilzeitlich für mehrere Auftraggebende. Mit entsprechender Berufserfahrung ist auch eine Festanstellung in einer grösseren Firma oder Institution möglich. Eine vollzeitliche freiberufliche Tätigkeit ist seltener. Ausbilder/innen sind häufig unterwegs, da die meisten Bildungsveranstaltungen bei den jeweiligen Auftraggebenden, in Seminarhotels oder Bildungszentren stattfinden. Der Bedarf an Erwachsenenbildung dürfte in den nächsten Jahren weiter steigen. Allerdings wächst auch die Zahl gut ausgebildeter Fachpersonen. Der Arbeitsmarkt unterliegt konjunkturellen Schwankungen.

Weitere Informationen

Adressen

Schweiz. Verband für Weiterbildung SVEB
Oerlikonerstr. 38
8057 Zürich
Tel.: 0848 33 34 33
Fax: 044 319 71 77
URL: http://www.alice.ch
URL: http://www.sveb.ch
E-Mail: