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Berufsbildungsfachmann/-frau (BP)

Berufsbildungsfachpersonen übernehmen beratende, kontrollierende und koordinierende Aufgaben rund um die Berufsbildung. Sie kümmern sich um Ausbildungsgrundlagen, Lernende und Lehrende, Marketing und Projektmanagement.

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Kategorien
Bildungstypen

Weiterbildungsberuf

Berufsfelder

Bildung, Soziales

Branchen

Bildung und Unterricht - Schule und Ausbildung - Personalwesen und betriebliche Ausbildung - Verwaltung

Swissdoc

0.710.29.0

Aktualisiert 08.07.2010

Tätigkeiten

Berufsbildungsfachleute arbeiten auf Berufsbildungsämtern, Sekretariaten von Berufsverbänden und Organisationen der Arbeitswelt (OdA), in Berufsfachschulen, Lehrbetrieben und Ausbildungsverbünden. Im breiten Feld der Berufsbildung sind sie vielfältig tätig.

Berufe entwickeln sich weiter. Sie sind wirtschaftlichen, technologischen und gesellschaftlichen Veränderungsprozessen ausgesetzt und müssen immer wieder neuen Gegebenheiten angepasst werden. Berufsbildungsfachleute reagieren auf den Wandel, indem sie z. B. neue Verordnungen für Grundbildungen einführen und die Umsetzung begleiten. Gemeinsam mit den zuständigen Gremien entwickeln sie Gesetzesgrundlagen für höhere Berufsbildungen und organisieren die Durchführung von Prüfungen. Sie konzipieren und realisieren auch neue Angebote der beruflichen Weiterbildung.

Berufsbildungsfachpersonen, die in Lehrbetrieben arbeiten, organisieren als Berufsbildner/innen die Ausbildung und Begleitung der Lernenden. Sie erstellen z. B. Anforderungsprofile für deren Rekrutierung, wählen die Lernenden aus, planen das Bildungsprogramm, legen die Bewertung fest und beteiligen sich gemäss Verordnung über die berufliche Grundbildung am Qualifikationsverfahren (Lehrabschlussprüfung). Sie tragen somit zur Förderung und Überwachung der Qualität von Ausbildungen bei.

Berufsbildungsfachleute arbeiten oftmals als Berufsinspektor/in oder als Ausbildungsberater/in. In dieser Funktion prüfen sie die Bedingungen bei Lehrbetrieben, genehmigen Ausbildungsverträge und überwachen Lehrverhältnisse. Werden Betriebe den Ausbildungsnormen nicht gerecht, können ihnen Berufsbildungsfachleute die Bewilligung entziehen. Bei Problemen in der Lehre beraten sie Lernende, Eltern und Berufsbildner/innen und organisieren Gespräche zwischen den Parteien. Ist die Situation ausweglos, kümmern sie sich um die Lehrvertragsauflösung und bieten Unterstützung bei der Suche nach einer neuen Lösung.

Berufsbildungsfachleute sind aktiv im Lehrstellenmarketing. Durch das Kontaktknüpfen mit Firmen, Verbänden und OdAs schaffen sie neue Lehrstellen und erhalten bestehende Ausbildungsplätze. Zudem führen sie Bildungskampagnen durch, arbeiten in Kommissionen und Arbeitsgruppen mit und fördern die Kooperation zwischen den drei Lernorten Betrieb, Berufsfachschule und überbetrieblichen Kursen (üK).

Ausbildung

Grundlage

Eidg. genehmigte Prüfungsordnung vom 17.8.2009

Prüfungsvorbereitung

Die für die Prüfung erforderlichen Qualifikationen werden in der Regel in Form von Modulen erworben. Prüfungsordnung und Wegleitung sind bei der SBBK Schweiz. Berufsbildungsämter-Konferenz erhältlich.

Bildungsangebote

GIBZ Gewerblich-industrielles Bildungszentrum Zug

Dauer

2-3 Jahre, berufsbegleitend

Module

  • Grundlagen der Berufsbildung
  • Beratung in Bildungsfragen
  • Prüfen und Validieren von Kompetenzen
  • Entwicklung von Bildungsangeboten
  • Qualitätsentwicklung in der Berufsbildung
  • Projektmanagement

Abschluss

"Berufsbildungsfachmann/-frau mit eidg. Fachausweis"

Voraussetzungen

Vorbildung
Bei Prüfungsantritt erforderlich:
  • Abschluss auf Tertiärstufe (Berufsprüfung BP, Höhere Fachprüfung HFP, Höhere Fachschule HF, Fachhochschule FH, Pädagogische Hochschule PH, Universität oder ETH) oder gleichwertiger Ausweis und
  • Ausweis/Diplom als Berufsbildner/in in einem Lehrbetrieb und
  • mind. 2 Jahre Berufspraxis im Bereich der Berufsbildung und
  • erforderliche Modulabschlüsse bzw. Gleichwertigkeitsbestätigungen
Anforderungen
  • Interesse an Bildungsfragen
  • Kommunikations-, Team- und Konfliktfähigkeit
  • Offenheit und Kontaktfreude
  • Belastbarkeit
  • Flexibilität, um auf unvorhersehbare Situationen reagieren zu können

Weiterbildung

Höhere Fachprüfung (HFP)

Ausbildungsleiter/in mit eidg. Diplom, Dipl. Leiter/in Human Resources

Höhere Fachschule

Dipl. Erwachsenenbildner/in HF

Fachhochschule

z. B. Bachelor of Science (FH) in Angewandter Psychologie

Hochschule (Master)

Master of Science in Berufsbildung Das EHB Eidg. Hochschulinstitut für Berufsbildung informiert über die Zulassungsbedingungen.

Nachdiplomstufe

Bei entsprechender schulischer Vorbildung, Angebote von Fachhochschulen und Universitäten, z. B. Master of Advanced Studies (MAS) in Berufs-, Studien- und Laufbahnberatung

Pädagogischer Bereich

z. B. Dipl. Berufsfachschullehrer/in, Fachlehrer/in Berufswahlunterricht (EDK)

Berufsverhältnisse

Berufsbildungsfachmänner und -frauen arbeiten meistens bei kantonalen Behörden, z.B. Dienststellen oder Berufsbildungsämtern, aber auch in Verbänden und Organisationen der Arbeitswelt, Schulen, privaten Institutionen, Betrieben und Berufslehrverbünden. Die Berufsleute agieren in einem dynamischen Arbeitsumfeld. Sie müssen mit Veränderungen umgehen sowie flexibel reagieren können. Mit ihrer sozialen und kommunikativen Kompetenz knüpfen sie Beziehungen unter den Bildungspartnern.

Weitere Informationen

Adressen

SBBK, Schweiz. Berufsbildungsämter-Konferenz
Sekretariat SBBK c/o EDK
Haus der Kantone Speichergasse 6
Postfach 660
3000 Bern 7
Tel.: 031 309 51 57
Fax: 031 309 51 50
URL: http://www.sbbk.ch
E-Mail:

GIBZ Gewerblich-industrielles Bildungszentrum Zug
Sekretariat
Baarerstr. 100
Postfach 2159
6302 Zug
Tel.: 041 728 30 30
Fax: 041 728 30 39
URL: http://www.kursprogramm.info
URL: http://www.gibz.ch
E-Mail: