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Prozessfachmann/-frau (BP)

Prozessfachleute analysieren, steuern und optimieren Abläufe in den Bereichen Produktion, Logistik, Organisation und Informatik. In Produktions- und Dienstleistungsfirmen leiten sie Arbeits- oder Projektteams und beraten die Geschäftsleitung.

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Kategorien
Bildungstypen

Weiterbildungsberuf

Berufsfelder

Metall, Maschinen

Branchen

Maschinentechnik - Kunststoff, Papier, Oberflächentechnik - Elektrotechnik - Metallgewerbe und Giesserei - Uhren und Mikrotechnik - Giesserei - Lagerlogistik - Management und Betriebswirtschaft

Swissdoc

0.590.1.0

Aktualisiert 14.12.2014

Tätigkeiten

Prozessfachleute arbeiten in Betrieben der Maschinen-, Elektro- und Metallindustrie, in Produktions-, Handels- und Dienstleistungsunternehmen oder in Verwaltungen, Banken und Versicherungen. Sie werden überall dort eingesetzt, wo Prozesse zur Entwicklung, Beschaffung, Herstellung oder Wartung von Produkten gesteuert und optimiert werden müssen. Sie sorgen dafür, dass alle Anforderungen an die Arbeitsabläufe erfüllt werden. Sie verbessern die betrieblichen Abläufe oder finden neue, technisch und wirtschaftlich realisierbare Lösungen und setzen diese um.

Für die optimale Gestaltung der Produktionsprozesse verschaffen sich Prozessfachleute zuerst den Überblick über alle relevanten Faktoren. Systematisch erheben und analysieren sie zum Beispiel die für die Fertigung notwendigen Daten, vergleichen sowie bewerten verschiedene Verfahren und technische Hilfsmittel und erstellen Kosten- und Nutzenrechnungen. Sie planen die Arbeitsabläufe, rechnen dafür Richtzeiten aus und erstellen die Vorkalkulation.

Prozessfachleute legen fest, wie die gewünschten Leistungen unter Berücksichtigung von Kosten, Qualität und Terminen am besten zu erbringen sind. Sie planen die Arbeitsabläufe möglichst rationell und so, dass den technischen und wirtschaftlichen Erfordernissen genauso wie den Bedürfnissen der Arbeitnehmenden Rechnung getragen wird. Entsprechend gestalten sie die Arbeitsplätze und koordinieren die Arbeiten verschiedener Abteilungen bzw. Mitarbeitenden. Sie instruieren diese, fördern deren kommunikativen Austausch und wirken als Bindeglied zwischen dem Führungskader und den ausführenden Mitarbeitenden.

In der Verantwortung der Prozessfachleute liegt eine möglichst hohe Kapazitätsauslastung. Sie planen den Einsatz von Geräten, Maschinen und Mitarbeitenden und entscheiden, was wann mit welchen Mitteln hergestellt wird. Ausserdem sind sie dafür zuständig, dass das benötigte Material zur rechten Zeit zur Verfügung steht, die Betriebsmittel wirtschaftlich eingesetzt und die Kundenaufträge termingerecht ausgeführt werden.

Prozessfachleute leiten meistens Arbeits- oder Projektteams. Je nach Betrieb übernehmen sie auch Aufgaben in Bereichen wie Marketing oder Verkauf.

Ausbildung

Grundlage

Eidg. genehmigte Prüfungsordnung vom 19.12.2007, mit Änderung vom 20.10.2009

Prüfungsvorbereitung

Die für die Prüfung erforderlichen Qualifikationen werden in der Regel in Form von Modulen erworben. Prüfungsordnung und Wegleitung sind erhältlich beim VBM.

Bildungsangebote

  • IBZ Schulen für Technik Informatik Wirtschaft, Aarau(verschiedene Kursorte)
  • sfb Bildungszentrum, Dietikon (verschiedene Kursorte)
  • Zentrum für berufliche Weiterbildung ZbW, St. Gallen

Dauer

3-4 Semester, berufsbegleit.

Module

  • Basis-Module: Mathematik / techn. Statistik, Arbeitsmethodik / -systematik, Vertrags- / allg. Rechtslehre, Marketing / Verkauf / Kundendienst, Betriebsmittel / Instandhaltung, Unternehmensführung / Personalmanagement
  • Fach-Module: Produktentwicklung / -pflege, Qualitäts- / Umweltmanagement, Zeitwirtschaft / Produktkostenrechnung, Materialwirtschaft / Produktionslogistik
  • Funktions-Module (Vernetzung): Arbeitsgestaltung / Fertigungsplanung, Produktionsplanung / -steuerung

Abschluss

"Prozessfachmann/-fachfrau mit eidg. Fachausweis"

Voraussetzungen

Vorbildung
Bei Prüfungsantritt erforderlich:
  • abgeschlossene berufliche Grundbildung oder gleichwertiger Abschluss und 6 Jahre Berufspraxis oder
  • Maturität oder gleichwertiger Ausweis und 5 Jahre Berufspraxis, davon 2 Jahre in einem Einsatzgebiet der Prozessfachleute oder
  • andere Vorbildung und 8 Jahre Berufspraxis, davon 2 Jahre in einem Einsatzgebiet der Prozessfachleute (Die Dauer der Grundbildung wird angerechnet.) sowie
  • Nachweis der erforderlichen Modulabschlüsse (nicht älter als 5 Jahre) bzw. Gleichwertigkeitsbestätigungen

Weiterbildung

Kurse

Angebote von Berufsfach- und Fachschulen sowie von Berufsverbänden, z. B. der Swissmem Kaderschule

Höhere Fachprüfung (HFP)

z. B. Dipl. Logistikleiter/in, Dipl. Instandhaltungsleiter/in

Höhere Fachschule

z. B. Dipl. Techniker/in HF Unternehmensprozesse (Vertiefung Betriebstechnik oder Logistik), Dipl. Techniker/in HF Maschinenbau

Fachhochschule

Studiengänge in verwandten Fachrichtungen, z. B. Bachelor of Science (FH) in Systemtechnik, in Maschinentechnik, in Betriebsökonomie

Berufsverhältnisse

Prozessfachleute sind in Arbeits- und Projektteams von Dienstleistungs- und Produktionsunternehmen tätig. Je nach Grösse und Struktur des Betriebs spezialisieren sie sich auf ein Tätigkeitsfeld oder betreuen den gesamten Bereich. Prozessfachleute sind auf dem Arbeitsmarkt gefragt.

Weitere Informationen

Adressen

VBM
Verein f. Berufsprüfungen f. d. Prozessfachmann/-frau d. Maschinen- u. Elektroindustrie sowie verwandter Industrien
Bernstr. 394
8953 Dietikon
Tel.: 044 744 48 11
Fax: 044 744 45 00
URL: http://www.prozessfachmann.ch
E-Mail:

IBZ Schulen für Technik Informatik Wirtschaft
Zentralsekretariat
Tellistr. 4
5000 Aarau
Tel.: 058 100 25 00
URL: http://www.ibz.ch
E-Mail:

sfb Bildungszentrum
Bernstr. 394
8953 Dietikon
Tel.: 0848 80 00 84
Fax: 044 744 45 00
URL: http://www.sfb.ch
E-Mail:

ZbW Zentrum für berufliche Weiterbildung
Gaiserwaldstr. 6
9015 St. Gallen
Tel.: 071 313 40 40
Fax: 071 313 40 00
URL: http://www.zbw.ch
E-Mail: