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Wohntextilgestalter/in EFZ

Wohntextilgestalter und Wohntextilgestalterinnen beraten die Kundschaft in Fragen der Inneneinrichtung. Sie verarbeiten Textilien vom Stoffzuschnitt bis zum fertigen Produkt. Daraus entstehen Vorhänge, Polster- und Kissenbezüge, Bettwaren und anderen Wohnaccessoires.

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Kategorien
Bildungstypen

Grundbildung (Lehre)

Berufsfelder

Textilien, Mode - Holz, Innenausbau

Branchen

Innendekoration, Bodenlegerei, Glaserei - Textilien und Leder

Swissdoc

0.450.23.0

Aktualisiert 15.05.2020

Bilder (8)

Individuell beraten
Individuell beraten

Individuell beraten

Die Berufsleute präsentieren der Kundschaft stilsichere Vorschläge, damit die Wohntextilien mit der restlichen Inneneinrichtung harmonieren.

Copyright SDBB | CSFO, Maurice Grünig

Individuell beraten
Bügeln

Bügeln

Um Textilien zu verarbeiten, müssen sie möglichst glatt gebügelt sein - zum Beispiel, wenn wie hier ein Vorhangsaum genäht werden soll.

Copyright SDBB | CSFO, Maurice Grünig

Bügeln
Mass nehmen

Mass nehmen

Damit die Vorhänge die richtige Grösse erhalten, nehmen die Wohntextilgestalter/innen in den Räumen und am Stoff exakt Mass.

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Mass nehmen
Berechnen und planen

Berechnen und planen

Bevor die Berufsleute einen Auftrag ausführen, müssen sie wissen, wie viel Stoff sie brauchen und wie der Zuschnitt genau aussieht.

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Berechnen und planen
Stoff zuschneiden

Stoff zuschneiden

Wohntextilgestalter/innen arbeiten mit wertvollen Textilien. Auch deshalb ist es wichtig, dass sie das Material genau und sparsam zuschneiden.

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Stoff zuschneiden
Nähen von Hand

Nähen von Hand

Für ganz edle Stoffe oder komplexe Arbeiten, wie etwa die Herstellung von Vorhangschleifen oder das Annähen von Gleitern, ist Handarbeit gefragt.

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Nähen von Hand
Nähen mit der Maschine

Nähen mit der Maschine

Dies macht einen grossen Teil des Arbeitsalltags aus. Die Berufsleute beherrschen die Nähmaschine perfekt.

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Nähen mit der Maschine
Montage

Montage

Die Berufsleute montieren die Wohntextilien auf Wunsch direkt bei der Kundschaft. Das braucht handwerkliches Geschick und einiges Wissen über Baumaterialien und Werkzeuge.

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Montage

Tätigkeiten

Wohntextilgestalter sind in Betrieben der Innendekorationsbranche tätig. Sie sind dort zuständig für die Fertigung von Vorhängen, Bettwaren, Überzügen für Polster und Kissen sowie Dekorationselementen. Zudem beraten sie die Kundschaft und geben Tipps für die Inneneinrichtung.

Die Produkte von Wohntextilgestalterinnen sind in der Regel Einzelanfertigungen. Die kostbaren Stoffe erfordern eine gute Planung der Verarbeitung. Zuerst bügeln sie den Stoff, damit er anschliessend genau gemessen und zugeschnitten werden kann. Nach dem Zuschneiden wird der Stoff geheftet und von Hand oder mit der Industrienähmaschine genäht.

Das Nähen mit der Maschine ist der wesentliche Teil der Arbeit von Wohntextilgestaltern. Oft ist aber auch Handarbeit gefragt, beispielsweise beim Nähen von Volants, Posamenten und Spitzen sowie Vorhangringen, -gleitern oder -haken. Wichtige Handwerkzeuge sind der Doppelmeter, der Zirkel, das Winkelmass sowie Scheren und Nähnadeln.

Neben verschiedenen Stoffen verarbeiten Wohntextilgestalterinnen auch Leder und Füllmaterialien, die zum Beispiel für wattierte Überwürfe oder Bettwaren gebraucht werden. Zudem fertigen sie nicht nur die verschiedenen Produkte für den Inneneinrichtungsbereich an, sondern sie sind auch für die Montage von beispielsweise Vorhang- und Beschattungssystemen zuständig.

Wohntextilgestalter beraten ihre Kundschaft kompetent und freundlich. Sie erfassen deren Wünsche, machen stilsichere Vorschläge, erstellen Offerten und wickeln die Aufträge professionell ab. Bei der täglichen Arbeit halten sie ihren Arbeitsplatz sauber und beachten die Vorschriften zu Umweltschutz, Gesundheitsschutz und Arbeitssicherheit.

Ausbildung

Grundlage

Eidg. Verordnung vom 31.5.2010

Dauer

3 Jahre

Bildung in beruflicher Praxis

In einem Innendekorations­betrieb

Schulische Bildung

Mehrere Blockkurse pro Jahr an der Berufsfachschule Solothurn

Berufsbezogene Fächer

  • Beratung und Verkauf
  • Konfektion
  • Arbeitssicherheit, Gesundheitsschutz, Umweltschutz

Überbetriebliche Kurse

Praktisches Erlernen und Üben beruflicher Grundlagen

Berufsmaturität

Bei sehr guten schulischen Leistungen kann während der Grundbildung die Berufsmaturitätsschule besucht werden.

Abschluss

Eidg. Fähigkeitszeugnis "Wohntextilgestalter/in EFZ"

Voraussetzungen

Vorbildung

  • obligatorische Schule mit mittleren oder hohen Anforderungen abgeschlossen

Anforderungen

  • handwerkliches Geschick
  • Sinn für Farben und Formen
  • geschickte Hände für genaues Arbeiten
  • keine Farbsehstörung
  • Geduld und Sorgfalt
  • räumliches Vorstellungsvermögen

Weiterbildung

Kurse

Angebote von Fach- und Berufsfachschulen, von interieursuisse sowie von Zulieferbetrieben

Berufsprüfung (BP)

Wohntextilgestalter/in, Innendekorateur/in, Einrichtungsberater/in, Farbdesigner/in

Höhere Fachprüfung (HFP)

Dipl. Innendekorateur/in

Höhere Fachschule

Bildungsgänge in verwandten Fachbereichen, z. B. dipl. Techniker/in HF Textil, dipl. Techniker/in HF Bauplanung (Vertiefung Innenarchitektur) oder dipl. Gestalter/in HF Produktdesign (Vertiefung Textildesign)

Fachhochschule

Studiengänge in verwandten Fachbereichen, z. B. Bachelor of Arts (FH) in Innenarchitektur, Bachelor of Arts (FH) in Produkt- und Industriedesign

Berufsverhältnisse

Wohntextilgestalterinnen und Wohntextilgestalter sind meist in Innendekorationsbetrieben tätig. Mögliche Arbeitgeber sind aber auch Waren- oder Möbelhäuser mit eigenem Nähatelier sowie Produktionsbetriebe der Möbel- und Textilbranche. Auf dem Arbeitsmarkt sind sie gesuchte Fachkräfte.

Weitere Informationen

Adressen

interieursuisse
Eichholzstr. 11
Postfach 428
2545 Selzach
Tel.: +41 32 641 66 10
URL: http://www.interieursuisse.ch
E-Mail:

berufsberatung.ch