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Winzer/in EFZ

Winzer/innen pflegen Reben über das ganze Jahr. Sie sorgen für ein gesundes Wachstum der Weinstöcke, ernten die Trauben und verarbeiten sie zu Wein und Saft.

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Bildungstypen

Grundbildung (Lehre)

Berufsfelder

Natur

Branchen

Landwirtschaft

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Aktualisiert 21.11.2016

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Beobachten und prüfen

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Winzer/in EFZ
Beobachten und prüfen

Beobachten und prüfen

Nichts geht über eine Probe der Traube, um deren Reife zu ermitteln. Mit dem Refraktometer messen die Berufsleute die Zuckerkonzentration in Oechslegrad.

Copyright SDBB | CSFO, Thierry Parel

Beobachten und prüfen
Die Weinlese vorbereiten

Die Weinlese vorbereiten

Vor der Weinlese werden die temporären Mitarbeitenden angestellt und ausgebildet, die Maschinen überprüft und die Keller vorbereitet.

Copyright SDBB | CSFO, Thierry Parel

Die Weinlese vorbereiten
Ernte von Hand oder mit der Maschine

Ernte von Hand oder mit der Maschine

Auf flachem Gelände können die Berufsleute mit der Maschine rasch die Weintrauben ernten. Im Terrassen-Weinberg werden die Trauben von Hand gelesen.

Copyright SDBB | CSFO, Thierry Parel

Ernte von Hand oder mit der Maschine
Den Weinberg pflegen

Den Weinberg pflegen

Rückschneiden, Entfernen von Nebentrieben, Behandeln: Hier liegt das Geheimnis einer erfolgreichen Ernte, sofern das Wetter mitspielt.

Copyright SDBB | CSFO, Thierry Parel

Den Weinberg pflegen
Einfahren der Trauben

Einfahren der Trauben

Die Trauben werden in einen Behälter gefüllt, welcher die weissen Beeren zur Weinpresse, die blauen zuerst in die Abbeermaschine führt.

Copyright SDBB | CSFO, Thierry Parel

Einfahren der Trauben
Datenverarbeitung

Datenverarbeitung

Die Menge, die Traubenart, der Name des Weinguts: All diese Informationen speichern die Berufsleute. Die Verteilung in den Fässern wird nach Rebsorte und nach Qualität bestimmt.

Copyright SDBB | CSFO, Thierry Parel

Datenverarbeitung
Reifung

Reifung

Bevor er in Flaschen abgefüllt wird, muss der Wein in Holzfässern reifen. Diese Etappe kann von ein paar Wochen bis zu mehreren Monaten dauern.

Copyright SDBB | CSFO, Reto Klink

Reifung
Winzer/in EFZ

Winzer/in EFZ

Winzerinnen und Winzer produzieren verschiedene Traubensorten, die zu einer reichen Palette von köstlichen Weinen verarbeitet werden.
Hinter der Traubenproduktion steckt viel Arbeit. Den Boden für eine Jungpflanzung vorbereiten, die Reben schneiden, die Pflanzenernährung, der Schutz vor Krankheiten und Schädlingen. Während der ganzen Vegetationsperiode müssen verschiedene Arbeiten ausgeführt werden damit die Trauben im Herbst sich optimal für die Weinbereitung eignen. Auf den meisten Betrieben wird die Ernte oder ein Teil der Ernte verarbeitet, Wein produziert, in Flaschen abgefüllt und vermarktet.
Winzer ist ein vielseitiger Beruf in Zusammenarbeit mit der Natur. Es kommt dabei viel moderne Technik zum Einsatz.

© Film: OdA AgriAliForm

Winzer/in EFZ

Tätigkeiten

Die Arbeit im Weinberg beginnt für Winzer/innen im Februar oder März mit dem Schneiden der Reben. Damit sorgen sie dafür, dass die Weinstöcke optimal wachsen. Nach den ersten wärmeren Tagen binden sie die Reben an. Sie bewässern und düngen die Kulturen.

Neben den Reben benötigt auch der Boden eine intensive Pflege. Die meisten Rebberge werden begrünt oder mit organischem Material wie Rinde und Stroh bedeckt. Damit wird verhindert, dass Regen den Boden wegschwemmt, und zugleich wird die Fruchtbarkeit des Bodens verbessert.

Die Berufsleute schaffen ein gutes Umfeld für Nützlinge und bekämpfen Schädlinge möglichst wirksam und umweltschonend. Auf ein nachhaltiges Wirtschaften im Einklang mit der Natur sind besonders Winzer/innen mit Schwerpunkt Biolandbau spezialisiert.

Im Sommer lassen Sonne und Feuchtigkeit die Reben rasch wachsen. Winzer/innen entfernen überflüssige Triebe und Blätter. Ausserdem untersuchen sie die Pflanzen auf Pilze und Schädlinge.

Besonders intensiv ist die Weinlese von September bis November. Der beste Erntezeitpunkt dauert je nach Region und Wetter teilweise nur wenige Tage und muss von den Fachleuten genau bestimmt werden. Sie lesen die Trauben gemeinsam mit Helfern und Helferinnen meist von Hand ab. Besonders nach Regenperioden müssen dabei die faulen Beeren sorgfältig aussortiert werden.

Für viele Winzer/innen bildet die Herstellung eigener Weine und Säfte den Abschluss der Jahresarbeiten. Die Trauben werden zerdrückt und gepresst. Für die Gärung füllen Winzer/innen den Saft in Tanks und überwachen Temperatur und Dauer des Gärvorgangs. Auch bei der Lagerung müssen für jeden Wein optimale Bedingungen eingehalten werden. Damit sichern die Berufsleute die Qualität der Lebensmittel.

Für die Vermarktung der Produkte müssen Winzer/innen wissen, welche Weine gefragt sind. Sie informieren sich immer über gesellschaftliche Trends und aktuelle Techniken in der Weinbereitung.

Winzer/innen verwenden landwirtschaftliche Maschinen und steuern gewisse Prozesse am Computer. Viele Arbeiten werden aber noch immer von Hand erledigt. In ihrem Berufsalltag beachten die Fachleute alle Vorschriften zur Sicherheit, zum Umwelt- und Gesundheitsschutz.

Ausbildung

Grundlage

Eidg. Verordnung vom 8.5.2008

Dauer

3 Jahre

Bildung in beruflicher Praxis

In mind. 2 Lehrbetrieben (Rebbau und Kelterung)

Schulische Bildung

Mehrwöchige Blockkurse am Strickhof, Au ZH

Berufsbezogene Fächer

Pflanzenbau (Boden bearbeiten; Rebkulturen pflanzen, ernähren, pflegen; Trauben ernten und veredeln; Produkte verkaufen), Mechanisierung und technische Anlagen (Maschinen und Geräte einstellen und warten; Gebäude und Einrichtungen nutzen und unterhalten), Arbeitsumfeld, Wahlbereich

Die Grundbildung kann auch mit dem Schwerpunkt Biolandbau absolviert werden.

Überbetriebliche Kurse

Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz, Hygiene und Qualitätssicherung, Einsatz von Hebefahrzeugen und Pflanzenschutzgeräten, Weintechnologie

Berufsmaturität

Weil die schulische Bildung in Blockkursen stattfindet, wird die Berufsmaturitätsschule meist erst im Anschluss an die Grundbildung besucht.

Abschluss

Eidg. Fähigkeitszeugnis "Winzer/in EFZ"

Voraussetzungen

Vorbildung
  • mit einem landwirtschaftlichen Berufsattest (EBA), mit einem eidg. Fähigkeitszeugnis (EFZ) eines anderen Berufs oder mit einem Maturitätsabschluss verkürzt sich die Ausbildung zum/r Winzer/in EFZ in der Regel auf 2 Jahre
  • mit einem eidg. Fähigkeitszeugnis (EFZ) eines anderen landwirtschaftlichen Berufs kann sich die Ausbildung zum/r Winzer/in EFZ auf 1 Jahr verkürzen
  • abgeschlossene Volksschule
Anforderungen
  • Freude an der Arbeit im Freien
  • gute Beobachtungsgabe für Vorgänge in der Natur
  • handwerkliches Geschick
  • technisches Verständnis für Maschinen und Geräte
  • robuste Gesundheit für Arbeiten bei Wind und Wetter
  • Körperkraft
  • guter Geschmacks- und Geruchssinn (zum Degustieren)

Weiterbildung

Kurse

Angebote des Strickhofs, Au ZH, des Instituts für Umwelt und Natürliche Ressourcen IUNR (ZHAW), Wädenswil, und der École d'Ingénieurs de Changins (HES-SO)

Zusatzausbildung

Nach Abschluss der Grundbildung kann eine verkürzte, 1-jährige Grundbildung in einem anderen landwirtschaftlichen Beruf absolviert werden.

Berufsprüfung (BP)

Betriebsleiter/in Weinbau oder Weintechnologie mit eidg. Fachausweis oder eine andere Berufsprüfung im Berufsfeld Landwirtschaft

Höhere Fachprüfung (HFP)

Winzermeister/in, Weintechnologiemeister/in oder eine andere Höhere Fachprüfung im Berufsfeld Landwirtschaft

Höhere Fachschule

Dipl. Weinbautechniker/in HF, dipl. Agro-Techniker/in HF, dipl. Agro-Kaufmann/-frau HF

Fachhochschule

Bachelor of Science (FH) in Önologie, Bachelor of Science (FH) in Agronomie (z. B. Vertiefung Pflanzenwissenschaften), Bachelor of Science (FH) in Umweltingenieurwesen (z. B. Vertiefung biologische Landwirtschaft und Hortikultur)

Berufsverhältnisse

Winzer/innen sind bei einem privaten oder genossenschaftlichen Rebbaubetrieb angestellt oder bewirtschaften einen eigenen Betrieb. Viele Berufsleute arbeiten auch im Ausland.

Winzer/innen arbeiten viel im Freien. Ihre Arbeitstage sind wetter- und saisonabhängig und können im Sommer und Herbst sehr lang sein. In Spitzenzeiten wird auch am Wochenende gearbeitet.

Bei den Lehrstellen ist derzeit das Verhältnis zwischen Nachfrage und Angebot recht ausgeglichen, man muss jedoch bereit sein, in verschiedenen Regionen zu suchen.

Weitere Informationen

Adressen

Strickhof
Lebensmitteltechnologie und Hortikultur
Seestrasse 295
8804 Au ZH
Tel.: 058 105 94 00
Fax: 058 105 94 10
URL: http://www.strickhof.ch
E-Mail:

Branchenverband Deutschschweizer Wein
Schloss 1
8820 Wädenswil
Tel.: 058 460 61 01
Fax: 058 460 63 41
URL: http://www.weinbranche.ch
URL: http://www.weinbauverband.ch
E-Mail:
E-Mail:

OdA AgriAliForm
Laurstr.10
5201 Brugg AG
Tel.: 056 462 54 40
Fax: 056 441 53 48
URL: http://www.agri-job.ch
E-Mail:

Links

http://www.bzw.ch