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Zahmedizin: Berufsporträts

Porträt von Berufsleuten mit Abschluss in Zahnmedizin

Zahnmedizin

Zahnmedizinerin in eigener Praxis

Symbolbild Instrumente
Symbolbild Instrumente, © Patrick Köhler auf Pixabay
Zahnärztin in einer eigenen Praxis

«„Handwerkliches Geschick ist unabdingbar.“»

Laufbahn
JahrTätigkeit
JahrSelbständige Zahnärztin
JahrAssistenzärztin in einer Allgemeinpraxis
JahrAssistenzärztin in der zahnärztlichen Chirurgie
JahrStudium der Zahnmedizin
Jetzige Tätigkeit

Normalerweise komme ich am Morgen und sehe das Tagesprogramm ein. Ich bereite mich vor, behandle Patientinnen und Patienten. Da gibt es unterschiedliche Anliegen. Leute, die einfach zu einer Kontrolle kommen sind oft langjährige Kunden. Da redet man meistens etwas zusammen. Oder es kommen Leute mit einem eindeutigen Problem, zum Beispiel mit einer herausgefallenen Füllung. Manchmal muss ich das Problem auch zuerst herausfinden. Gelegentlich gibt es auch Notfälle, aber eher selten. Nach der Behandlung muss jeweils noch die Krankengeschichte aufgeschrieben werden. Die weiteren administrativen Arbeiten und die Beantwortung von Telefonanrufen kann ich zum Teil delegieren. Die Arbeit ist abwechslungsreich. Ich arbeite hier täglich mit den verschiedensten Leuten, mit kleinen Kindern und mit alten Menschen. Die einen sind einem sympathischer, andere weniger.

Eigentlich wollte ich Humanmedizin studieren. Der ausschlaggebende Grund für die Zahnmedizin war die Aussicht auf geregelte Arbeitszeiten. Wenn man zum Beispiel im Sinn hat, Beruf und Familie zu verbinden, ist der Beruf der Allgemeinpraktikerin kaum machbar. Ein weiterer Grund war, dass die handwerkliche Arbeit im Zahnarztberuf zentral ist. Mit zwei linken Händen kann man ihn nicht ausüben. Das gilt für Chirurginnen in der Humanmedizin natürlich auch, aber dazu braucht man eine wesentlich längere Ausbildung.

Berufseinstieg

Nach dem Studium arbeitete ich zuerst drei Jahre als Assistenzärztin auf der zahnärztlichen Chirurgie. Dort lernte ich mit Patienten umzugehen, die starke Schmerzen haben. Das ist etwas, auf das man als Studentin nicht vorbereitet ist, kommt aber auf der zahnärztlichen Chirurgie tagtäglich vor. Danach setzte ich meine Arbeit als Assistenzärztin in einer Allgemeinpraxis fort, bekam jedoch allmählich Lust auf eine eigene Praxis. Heute habe ich mit einer Partnerin eine Gruppenpraxis, die wir ausbauen möchten. Wir suchen eine weitere Frau, die gut in unser Team passt.

Tipps

Zahnmedizinerin in Privatpraxis

Symbolbild Zahnarztstuhl
Symbolbild Zahnarztstuhl, © StockSnap auf Pixabay
Zahnärztin in einer Privatpraxis

«„Belastbarkeit und Geduld sind wichtige Eigenschaften in dem Beruf.“»

Laufbahn
JahrSelbständige Zahnärztin
JahrAssistenzzahnärztin
JahrStudium der Zahnmedizin
Jetzige Tätigkeit

Die Patienten und Patientinnen, die frühmorgens in meiner Praxis anrufen, sind oft solche mit akuten Zahnschmerzen. Diese so genannten pulpitischen Beschwerden gehen meist auf einen entzündeten Nerv zurück. Sobald sie in unsere Praxis kommen, wird dieser mit einer Spritze betäubt und alles für eine spätere Wurzelbehandlung vorbereitet. Während den regulären Terminen finden längere Behandlungen statt wie erkrankte Zähne aufbohren und Füllungen legen, Weisheitszahnbehandlungen, Zähne überkronen oder Geschwüre und Entzündungen des Zahnfleisches behandeln.

Neben der Diagnostik und Behandlung lege ich grossen Wert auf Beratung und Aufklärung. Viele Leute sind durch die Medien ungenau informiert, was zum Beispiel die Möglichkeiten der Zahnprothetik betrifft. Deshalb leiste ich Aufklärungsarbeit, indem ich etwa versuche, dem Patienten anhand von Computersimulationen und Modellen ein genaues Bild von der späteren Prothese zu geben. Um diesen worst case, die Zahnprothese, nach Möglichkeit zu vermeiden, werden die Patienten, vor allem Kinder, in der Praxis über richtige Zahnpflege aufgeklärt.

Belastbarkeit und Geduld sind wichtige Eigenschaften um den Beruf als Zahnärztin ausüben zu können. Man muss auch abends mit dem letzten Patienten immer noch freundlich und geduldig umgehen. Man darf auch nicht empfindlich sein, wenn eine Patientin mit einer eitrigen Entzündung oder einer unsauberen Mundhöhle auf dem Behandlungsstuhl sitzt. Zuhören können und auf jeden Patienten individuell einzugehen ist sehr wichtig, denn viele können nur durch Reden ihre Angst vor dem Zahnarzt überwinden. Wenn ich es mit gutem Zureden und Geduld erreicht habe, dass sich ein Patient ohne Angst und entspannt der Behandlung unterzieht, macht mich dies sehr zufrieden.

Berufseinstieg

Dass ich Zahnärztin werden wollte, war nicht von Anfang an klar. Ich wollte zuerst ein naturwissenschaftliches Studium machen, habe dann aber meine Liebe für die Medizin entdeckt.

Tipps

Jetzige Tätigkeit
Berufseinstieg


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