Start myBerufswahl

Interessen und St�rken - Schritt 1: Ich lerne meine Interessen und Stärken kennen

Berufe und Ausbildungen - Schritt 2: Ich lerne die Berufs- und Ausbildungswelt kennen

St�rken und Anforderungen - Schritt 3: Ich vergleiche meine Stärken mit den Anforderungen der Berufe und Ausbildungen, die mich interessieren

Schnuppern - Schritt 4: Ich schaue mir die interessanten Berufe genauer an

�berpr�fen und entscheiden - Schritt 5: Ich überprüfe die möglichen Berufe oder Schulen und entscheide mich

Lehrstelle finden � Schule anmelden - Schritt 6: Ich setze meine Entscheidung um, suche eine Lehrstelle oder melde mich bei einer Schule an

Vorbereiten auf die Zukunft - Schritt 7: Ich bereite mich auf die Lehre oder die Mittelschule vor oder ich kläre ein Brückenangebot ab

Arbeitsmappe - Deine Ergebnisse

Einen Moment bitte...

myBerufswahl wird geladen.

Abgemeldet

Ihre Login-Session ist abgelaufen. Sie werden auf die Startseite weitergeleitet. Bitte melden Sie sich erneut an, um Ihr Login fortzusetzen.

Umweltingenieurwissenschaft: Berufsmöglichkeiten

Porträts von Berufsleuten mit Abschluss in Umweltingenieurwissenschaft

Umweltingenieurwissenschaft

Umweltingenieur

Symbolbild Abfallwirtschaft
Symbolbild Abfallwirtschaft, © Bild von Alexas_Fotos auf Pixabay
Umweltingenieur in der Abfallbewirtschaftung

«Ich arbeite in einem interdisziplinär zusammengesetzten Team aus Geomatikern, Umweltingenieuren, Geologen und Umweltnaturwissenschaftern.»

JahrTätigkeit
JahrTätigkeit
JahrTätigkeit
JahrTätigkeit
JahrTätigkeit
JahrTätigkeit
Jetzige Tätigkeit

Mein Arbeitgeber ist die Niederlassung eines mittelgrossen Ingenieurbüros in der Nordwestschweiz. Das Büro ist in den Bereichen Geologie, Grundbau, Abfallbewirtschaftung und Umwelttechnik tätig. Ich arbeite hier in einem interdisziplinär zusammengesetzten Team aus Geomatikern, Umweltingenieuren, Geologen und Umweltnaturwissenschaftern.
Eine meiner Aufgaben betrifft die Untersuchung von Stoff- und Energieflüssen in einem industriellen Betrieb oder einem Dienstleistungsunternehmen. Das Ziel ist es, die Verwendung der Ressourcen zu optimieren. Dazu erfasse ich alle für eine Produktion verwendeten Materialien und messe den Aufwand an Strom und anderen Energien. Die so gewonnenen Daten werden zusammengetragen und beurteilt.

Kürzlich habe ich eine Kehrichtverbrennungsanlage (KVA) einer solchen Überprüfung unterzogen: Ich habe dazu die Menge des gelieferten Abfalls erfasst und nach der Verbrennung die Schlacke aus dem Ofen und die Asche aus den Filteranlagen bezüglich Schadstoffgehalt analysiert. Ausserdem habe ich den Strom und den Brennstoff gemessen, die für den Betrieb der KVA erforderlich sind. Die so gewonnenen Daten unterzog ich einer genauen Beurteilung, um Anhaltspunkte zu finden, wie effizient die Filteranlagen Schadstoffe zurückbehalten oder wie viel Energie die einzelnen Komponenten der KVA verbrauchen. Die Überprüfung des Stofffluss- und Energiehaushaltes schloss ich mit Vorschlägen ab, wie beispielsweise die Filterleistung oder der Energieverbrauch durch den Einsatz moderner Bauteile optimiert werden könnte.

Berufseinstieg

[nicht definitiver Text] Neben dem Umweltmanagement für Firmen werde ich auch zur Planung von Deponien beigezogen. Bei dieser Aufgabe ist die Standortbeurteilung von zentraler Bedeutung. Zusammen mit Geologen und Geologinnen untersuche ich zunächst die Schichtung des Bodens. Als oberstes Gebot gilt, dass der Untergrund die Deponie dicht abschliesst, so dass keine Schadstoffe ins Grundwasser abfliessen.

Tipps

[nicht definitiver Text] Ausserdem soll die Deponie die Umgebung möglichst wenig verunstalten, und sie muss für den Mülltransport gut erschliessbar sein. Die Baukriterien einer Deponie sind je nach Verwendung verschieden. Während beispielsweise Deponien für Bauschutt relativ einfach zu erstellen sind, müssen Deponien für die Filterasche und Schlacke aus einer KVA strengen Bauauflagen genügen. Ausserdem müssen diese Abfälle einbetoniert werden, damit Schwermetalle und andere Schadstoffe gefangen bleiben.

Umweltingenieurin

Symbolbild Wasser
Symbolbild Wasser, © Bild von ramboldheiner auf Pixabay
Umweltingenieurin in einem Ingenieur- und Umweltbüro

«Von schadstoffverdächtigen Materialien entnehme ich eine Probe, welche ich in ein externes Labor zur Analyse sende.»

JahrTätigkeit
JahrTätigkeit
JahrTätigkeit
JahrTätigkeit
JahrTätigkeit
JahrTätigkeit
JahrTätigkeit
Jetzige Tätigkeit

Ich arbeite in einem führenden Ingenieur- und Umweltbüro im Raum Zürich. Das Büro ist in den Bereichen Geotechnik, Altlasten und Umwelt tätig. Ich arbeite in einem 20-köpfigen Team aus Bauingenieuren, Geologen, Umweltnaturwissenschaftlern und Umweltingenieuren zusammen. Ich bearbeite Projekte aus dem Bereich Altlasten und Entsorgung sowie aus dem Bereich Gebäudeschadstoffe. Wir arbeiten mit privaten Bauherren, Architekturbüros und den Behörden zusammen.

Berufseinstieg

[nicht definitiver Text] Bei den Projekten im Bereich Gebäudeschadstoffe handelt es sich häufig um Um- oder Rückbauten. Um eine Beurteilung der Gebäudeschadstoffe zu machen, schaue ich mir die Gebäude vor Ort an. Sorgfältig untersuche ich  Raum für Raum. Von schadstoffverdächtigen Materialien entnehme ich eine Probe, welche ich in ein externes Labor zur Analyse sende. Anschliessend werte ich die Ergebnisse aus und erstelle einen Bericht mit den Resultaten, einer Gefährdungsabschätzung, Hinweisen zur Sanierung der Schadstoffe sowie einer Grobkostenschätzung für die Sanierung. Wird die Schadstoffsanierung ausgeführt, begleite ich diese als Fachbauleitung, indem ich die Arbeiten überwache und anschliessend die sanierten Bereiche wieder freigebe.

Tipps

[nicht definitiver Text] Bei einer im Kataster der belasteten Standorte eingetragenen Fläche muss der Einfluss auf das Grundwasser untersucht werden. Dazu werte ich zuerst historische Dokumente aus, welche Hinweise auf die im Untergrund vorhandenen Abfälle geben. Anschliessend organisiere ich einen Bohrunternehmer, welcher die Bohrungen ins Grundwasser abteuft und zu einer Grundwasserprobenahmestelle ausbaut. Anschliessend wird eine Probe entnommen und im Labor analysiert. Ich werte die Analysenergebnisse aus und erstelle einen Bericht mit einer altlastenrechtlichen Beurteilung, welchen ich dem Auftraggeber und der zuständigen kantonalen Behörde zukommen lasse.

Umweltingenieur

Symbolbild Garten
Symbolbild Garten, © Bild von NadineDerlé auf Pixabay
Symbolbild Garten

Symbolbild Garten, © Bild von NadineDerlé auf Pixabay

Umweltingenieur als Gartenbau-Unternehmer

«Unsere Pflanzengefässe nehmen teilweise ziemlich grosse Dimensionen an – das längste bis jetzt von uns gebaute Gefäss ist über 14 Meter lang.»

JahrTätigkeit
JahrTätigkeit
JahrTätigkeit
JahrTätigkeit
JahrTätigkeit
JahrTätigkeit
JahrTätigkeit
Jetzige Tätigkeit

Das Unternehmen, bei dem ich als Partner und Teilhaber tätig bin, hat sich auf die Anfertigung von massgeschneiderten Pflanzgefässen spezialisiert. Unser Ziel ist es, die junge Firma auf dem Markt zu etablieren, weiterhin zu wachsen und langfristig erfolgreich zu bestehen.

In der Regel starte ich meinen Tag im Büro und gehe zuerst die E-Mails durch. Danach schreibe ich Offerten, führe einen Pflege-Einsatz auf einer Terrasse durch, rüste neue Gefässe aus oder liefere die fertigen Gefässe an die Kunden aus. Ich bin vor allem für die Produktion und die Lagerbewirtschaftung zuständig, während sich mein Partner vornehmlich auf die Geschäftsleitung konzentriert. Was einen immer grösseren Teil meiner Zeit einnimmt, ist das Zeichnen und Planen mit CAD. Unsere Pflanzengefässe nehmen teilweise ziemlich grosse Dimensionen an – das längste bis jetzt von uns gebaute Gefäss ist über 14 Meter lang – da ist eine gute Vorausplanung ein absolutes Muss.

Berufseinstieg

[nicht definitiver Text]In meiner vorherigen Tätigkeit als Textiltechniker war ich enorm viel unterwegs, vor allem in asiatischen Ländern. Nach einer Beförderung war ich zwar in der Schweiz stationiert, doch nur noch hinter dem Schreibtisch tätig. Ich litt unter Rückenschmerzen und hatte das dringende Bedürfnis nach Bewegung. Durch eine Nachbarin wurde ich auf das Umweltingenieur-Studium an der ZHAW aufmerksam. Ein Beruf, in dem man drinnen wie draussen tätig ist: das schien mir erstrebenswert. Im Studium wählte ich die Vertiefung Urbaner Gartenbau, weil ich mich nach dem Studium auf Baumbewertungen und –gutachten spezialisieren wollte. Doch es kam anders.  Nach dem Studium war ich als Praktikant bei der Stadt St. Gallen angestellt, im Rahmen eines GIS- Praktikums, bei dem räumliche Daten erfasst werden. Bei einer Gartenbaufirma klappte es schliesslich mit einer Festanstellung – ich hatte mich auf gut Glück beworben. Seit 2011 bin ich dort als Partner und Teilhaber tätig

Tipps

[Text fehlt noch]

Hisko Baas: Umweltingenieur

Symbolbild Saatgut
Symbolbild Saatgut,  © Bild von truthseeker08 auf Pixabay
Umweltingenieur in der Saatgutaufbereitung

«Wenn im Herbst das Saatgut der mehreren hundert Arten und Sorten gereinigt werden muss, darf man nicht den Überblick verlieren.»

JahrTätigkeit
JahrTätigkeit
JahrTätigkeit
JahrTätigkeit
JahrTätigkeit
JahrTätigkeit
JahrTätigkeit
Jetzige Tätigkeit

Meine Bachelorarbeit für Pro Specie Rara über erhaltenswerte Kürbissorten hat mir klar gemacht, dass ich beruflich sehr gerne mit der Sortenvielfalt von Nutzpflanzen zu tun haben möchte. Seit einem Jahr arbeite ich bei der Sativa Rheinau AG, die biologisches Saatgut züchtet, produziert und verkauft. Das Sortiment umfasst verschiedenste Gemüsesorten, Kräuter, Blumen und Getreide, aber auch Gründüngungen, Kleegrasmischungen und Futtermais. Wichtige Bereiche sind auch die Züchtung neuer, samenfester Sorten sowie die Erhaltung alter, selten gewordener Sorten.

Meine Hauptaufgabe ist die Aufbereitung von Saatgut. Das ist anspruchsvoller als es klingt: Wenn im Herbst das Saatgut der mehreren hundert Arten und Sorten gereinigt werden muss, darf man nicht den Überblick verlieren. Aber auch ausserhalb der Reinigungssaison, die bis ins Frühjahr dauert, gibt es immer Diverses zu erledigen: im Bereich Kultivierung, Pflege und Ernte der Pflanzen, Versand, Logistik und Lagerbewirtschaftung. Auch den Bereich Informatik-Support kann ich abdecken; bisher hatte die Firma vor Ort keinen geeigneten Mitarbeiter dafür.

Meine derzeit wichtigste Aufgabe jedoch ist die Wasserdampfbehandlung von Saatgut. Dieses Verfahren reduziert den Krankheitsdruck auf  die keimende Pflanze. Konventionelles Saatgut wird zu diesem Zweck oft gebeizt respektive mit einem synthetischen Pflanzenschutzmittel umhüllt. Im Biolandbau ist dies natürlich nicht erlaubt. Bei Rüeblisaatgut zum Beispiel ist eine Dampfbehandlung sehr gefragt, weil sich der Befall durch einen Pilz so stark eindämmen lässt. Auch Basilikum-Kulturen haben nach einer Dampfbehandlung deutlich weniger Probleme mit dem falschen Mehltau.

Berufseinstieg

[nicht definitiver Text] Nach ein paar Jahren als Informatiker merkte ich, dass ich in einem anderen Bereich arbeiten möchte. Weil mich Pflanzen und ihre Verwendung schon immer faszinierten, machte ich mich online auf die Suche nach einer praxisorientierten Ausbildung. So wurde ich auf den Studiengang Umweltingenieurwesen der ZHAW aufmerksam – und wusste bald, für welche Vertiefung ich mich entscheiden würde: Hortikultur.

Tipps

[nicht definitiver Text] Zu Beginn musste ich mich an die viele körperliche Arbeit gewöhnen, doch mittlerweile bin ich so fit wie nie zuvor. Im Rückblick war meine Neuorientierung die richtige Wahl. Die Gewissheit, etwas Sinnvolles zu machen, ist mir mehr wert als ein hochbezahlter Job, der mich nicht wirklich ausfüllt.

Umweltingenieurin

Symbolbild Stauwehr
Symbolbild Stauwehr,  © Bild von Manfred Richter auf Pixabay
Umweltingenieurin im Bereich Naturgefahren

«Da ich in einem Bergkanton aufgewachsen bin, wurde ich bereits früh mit Naturgefahren konfrontiert.»

JahrTätigkeit
JahrTätigkeit
JahrTätigkeit
JahrTätigkeit
JahrTätigkeit
JahrTätigkeit
JahrTätigkeit
Jetzige Tätigkeit

Seit bereits 5 Jahren arbeite ich bei einer Ingenieurbürogemeinschaft im Bereich Naturgefahren als Projektleiterin. Das multidisziplinäre Team besteht aus Geologen, Geographen, Umweltnaturwissenschaftlern, Forst- und Kulturingenieuren. Durch diese Vielfältigkeit werden Projekte in den Bereichen Forstwirtschaft, Umweltplanung, Geologie, Geotechnik, Hydrogeologie, Grundwasserschutz, Altlasten, Deponien, Risikoanalysen und Naturgefahren bearbeitet.

Da ich in einem Bergkanton aufgewachsen bin, wurde ich bereits früh mit Naturgefahren konfrontiert. Daher habe ich mich während meines Masters an der ETH vor allem auf den Bereich Wasserbau spezialisiert. In diesem Bereich bearbeite ich in erster Linie Notfallplanungen, Hochwasserschutzkonzepte/-projekte oder auch Stellungnahmen zu diversen Bauprojekten bezüglich Hochwasser oder Murgängen. Ohne Feldarbeit kommen solche Projekte zum Glück nicht aus. Dadurch ergibt sich stets ein guter Ausgleich zwischen der Feldarbeit in den Bergen und der notwendigen Büroarbeit. Auch wenn sich die Tätigkeit während der Wintermonate mehrheitlich im Büro abspielt, wird es nie langweilig. Arbeiten wie Recherchen zu vergangenen Ereignissen, Simulationen, Berichte schreiben oder auch Sitzungen mit externen Personen gestalten den Arbeitsalltag sehr abwechslungsreich. Zudem sind die Zusammenarbeit und die Kommunikation mit verschiedenen Gemeinden, dem Kanton, Privaten oder auch anderen Ingenieurbüros von grösster Bedeutung.

Berufseinstieg

[nicht definitiver Text] Bereits während meines Praktikums bei der Bürogemeinschaft arbeitete ich öfters bei Risikoprojekten mit. Im Rahmen von Risikoanalysen wird überprüft, ob die geplanten Schutzmassnahmen gegen Naturgefahren kostenwirksam sind oder nicht. Häufig stellt sich bei Projekten auch die Frage, wie die Kosten eines Projektes auf die Gemeinden, Kanton etc. verteilt werden sollen. Als Grundlage für solche Entscheidungen dienen oftmals Risikoanalysen. Aufgrund meiner immer grösseren Erfahrung in diesem Bereich wurde ich Fachbereichsleiterin der Gruppe Risiko. Mittlerweilen bearbeite ich in der gesamten Schweiz Projekte und bin auch in diversen Risikobegleitgruppen tätig.

Tipps

[nicht definitiver Text] Durch die unterschiedlichen Fachbereiche in der Bürogemeinschaft erhalte ich immer wieder Einblicke in andere Themenbereiche. Ich durfte bereits ein Deponiekonzept oder einen generellen Entwässerungsplan ausarbeiten. Da in vielen Projekten Teamarbeit notwendig ist, erlangt man Einblicke bspw. in Lawinenbeurteilungen, Grundwasseruntersuchungen, Sondierbohrungen oder Altlastenuntersuchungen. Auch wenn es sich zumeist nur um kleinere Projekte handelt, ergibt sich dadurch eine sehr gute Abwechslung zu den grossen Projekten.



berufsberatung.ch