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Nanowissenschaften, Interdisziplinäre Naturwissenschaften: Berufsmöglichkeiten

Porträts von Berufsleuten mit Abschluss in Nanowissenschaften, Interdisziplinäre Naturwissenschaften.

Nanowissenschaften, Interdisziplinäre Naturwissenschaften

Sabrina Metzger: Nanowissenschaftlerin

Symbolbild Erdbeben
Symbolbild Erdbeben, © Bild von PublicDomainPictures auf Pixabay
Interdisziplinäre Naturwissenschaftlerin beim Erdbebendienst

«Es kann auch vorkommen, dass ich am Ende eines 15-Stunden-Tages ohne Mittagspause die Geräte kaum mehr bedienen kann, weil die Finger taub vor Kälte sind und ich nasse Füsse habe, weil ich nach dem Eindunkeln aus Versehen in einen Bergbach getreten bin.»

JahrTätigkeit
JahrTätigkeit
JahrTätigkeit
JahrTätigkeit
JahrTätigkeit
JahrTätigkeit
Jetzige Tätigkeit

Wenn das Wetter mitmacht ist alles wunderbar. Ich stapfe mit Schneeschuhen durch tief verschneite Landschaften und geniesse die fantastische Aussicht auf das Tal der Leventina und die gegenüberliegenden Bergspitzen. Ich bin auf dem Weg zu einer der Messstationen, die ich im Rahmen unseres Projektes betreue und die im Winter meist nur zu Fuss, per Skilift oder Schneemobil erreichbar sind. Andere starren im vernebelten Zürich in den Computer und klagen über Verspannungen im Nacken, doch mir lacht die Sonne ins Gesicht. Was will ich mehr?

Leider ist die Feldarbeit, bei der ich die vor Ort installierten Messgeräte besuche, kontrolliere, repariere und die aufgezeichneten Messdaten herunterlade, nicht immer ein Zuckerschlecken. Es kann auch vorkommen, dass ich am Ende eines 15-Stunden-Tages ohne Mittagspause die Geräte kaum mehr bedienen kann, weil die Finger taub vor Kälte sind und ich nasse Füsse habe, weil ich nach dem Eindunkeln aus Versehen in einen Bergbach getreten bin.
Einmal im Monat reise ich ins Tessin und besuche die Stationen, was ein bis zwei Tage Zeit in Anspruch nimmt. Die Stationen sind in Käsekellern, Ferienwohnungen oder öffentlichen Gebäuden an den Hängen der Leventina untergebracht und im Sommer mit dem Auto erreichbar. Eine Station befindet sich in der Tunnelbaustelle, was mir spannende Besuche zu den Tunnelarbeiten erlaubt.

Berufseinstieg

[nicht definitiver Text] Sind die von der Feldarbeit mitgebrachten Rohdaten einmal auf dem Computer gespeichert, werden sie weiterverarbeitet und analysiert. Dabei werden die kontinuierlichen Daten auf Erdbeben durchsucht und Schrott, das heisst für uns unbedeutende Signale von herumtrampelnden Kühen, Menschen in Skischuhen oder vorbeifahrenden Autos, wird herausgefiltert. Diese Tätigkeit kann ich teilweise visuell am Bildschirm erledigen, da ein Erdbebensignal eine ganz andere Wellenform als Kuhgetrampel aufweist. Mit Hilfe der Wellenformen werden das Epizentrum und die Magnitude bestimmt und in eine Datenbank gespeist. Ich arbeite meist allein und bespreche mit meinem Chef einmal pro Woche meine Fortschritte und die weitere Vorgehensweise. Die Zusammenarbeit mit den technischen Angestellten, die mich beim Geräteunterhalt unterstützen, und der Wissensaustausch mit anderen Wissenschaftlern funktioniert hervorragend, weshalb ich meine Arbeit mehrheitlich als Teamarbeit empfinde.

Tipps

[nicht definitiver Text] Mein Arbeitsalltag besteht aber aus viel Routinearbeit. Auch muss ich mich fast täglich mit Hard- und Softwareproblemen der hausinternen Rechner oder des Datenflusses einiger Sensoren herumschlagen. Oder mit Sensoren, die zum x-ten Mal aussteigen, und keiner weiss wieso.



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