Start myBerufswahl

Interessen und St�rken - Schritt 1: Ich lerne meine Interessen und Stärken kennen

Berufe und Ausbildungen - Schritt 2: Ich lerne die Berufs- und Ausbildungswelt kennen

St�rken und Anforderungen - Schritt 3: Ich vergleiche meine Stärken mit den Anforderungen der Berufe und Ausbildungen, die mich interessieren

Schnuppern - Schritt 4: Ich schaue mir die interessanten Berufe genauer an

�berpr�fen und entscheiden - Schritt 5: Ich überprüfe die möglichen Berufe oder Schulen und entscheide mich

Lehrstelle finden � Schule anmelden - Schritt 6: Ich setze meine Entscheidung um, suche eine Lehrstelle oder melde mich bei einer Schule an

Vorbereiten auf die Zukunft - Schritt 7: Ich bereite mich auf die Lehre oder die Mittelschule vor oder ich kläre ein Brückenangebot ab

Arbeitsmappe - Deine Ergebnisse

Einen Moment bitte...

myBerufswahl wird geladen.

Abgemeldet

Ihre Login-Session ist abgelaufen. Sie werden auf die Startseite weitergeleitet. Bitte melden Sie sich erneut an, um Ihr Login fortzusetzen.

Mikrotechnik: Berufsmöglichkeiten

Porträts von Berufsleuten mit Abschluss in Betriebs- und Produktionswissenschaft

Mikrotechnik

Mikrotechnikingenieurin

Symbolbild Anwaltskanzlei
Symbolbild Anwaltskanzlei, © Bild von Jörg Möller auf Pixabay
Ingenieurin in einer Patentanwaltskanzlei

«Da die Erfindungen unserer Kunden so unterschiedlich sind, lerne ich bei jeder Ausarbeitung der Anmeldung wieder etwas ganz Neues dazu.»

JahrTätigkeit
JahrTätigkeit
JahrTätigkeit
JahrTätigkeit
JahrTätigkeit
JahrTätigkeit
Jetzige Tätigkeit

Ich bin als auszubildende Patentanwältin in einer Patent- und Markenanwaltskanzlei in Zürich tätig. Meine Arbeit dreht sich rund um die Erfindungen unserer Klienten. Ich begleite unsere Klienten durch den ganzen, zum Teil sehr komplexen Prozess, welcher von der Ausarbeitung der Patentanmeldung bis zur Erteilung des Patents führt.

Der Prozess beginnt normalerweise mit einem ersten Gespräch, in welchem ich die Erfindung mit dem Klienten bespreche. Danach schreibe ich einen Entwurf der Patentanmeldung. In engem Austausch mit dem Klienten zusammen wird dieser Entwurf angepasst, bis alle Details der Erfindung beschrieben sind. Sobald die Anmeldung fertig ausgearbeitet ist, wird diese beim Patentamt eingereicht. In den folgenden Monaten und Jahren führen wir für unsere Klienten die Korrespondenz mit dem Patentamt und geben Empfehlungen ab, wie wir im Prozess weiter verfahren sollten. Zum Teil kann es Jahre dauern bis ein Patent erteilt wird. Neben der Anmeldung von Patenten beraten und unterstützen wir unsere Klienten natürlich auch bei Patentstreitigkeiten, Patentverletzungen oder „Freedom-to-Operate“ Analysen.

Unsere Klienten sind ganz verschieden. Das Spektrum reicht von Privatpersonen, über KMU bis hin zu Grosskonzernen. Auf die individuellen Bedürfnisse der verschiedenen Klienten einzugehen und für jeden die richtige Patentstrategie zu finden, ist ein sehr abwechslungsreicher Teil meiner Arbeit. Natürlich sind auch die Erfindungen unserer Klienten sehr unterschiedlich. Dies können Erfindungen für  Produkte sein, welche relativ zeitnah nach der Patentanmeldung auf den Markt kommen. Es können aber auch Erfindungen für Produkte sein, welche noch in der Entwicklungsphase stecken. Da die Erfindungen unserer Kunden so unterschiedlich sind, lerne ich bei jeder Ausarbeitung der Anmeldung wieder etwas ganz Neues dazu. Dadurch gewinne ich Einblicke in viele verschiedene Fachrichtungen, was ich unglaublich spannend finde.

In meiner alltäglichen Arbeit schreibe ich natürlich sehr viel. Ich verfasse zum Beispiel Anmeldungen oder Briefe an Klienten und Patentämter. Da wir für unsere Kunden häufig auch Patentanmeldungen im Ausland machen, ist ein wichtiger Teil meiner Arbeit die Korrespondenz mit unseren Partnerkanzleien in fast allen Ländern dieser Welt. Ausserdem telefoniere ich auch häufig mit Klienten oder treffe sie persönlich. Dafür kommen unsere Kunden entweder zu uns oder ich besuche sie in ihrem Büro oder Labor.

Zusätzlich zur Zusammenarbeit mit den Klienten ist mir auch die Zusammenarbeit mit meinen Kollegen in der Kanzlei sehr wichtig. Der gegenseitige Austausch über die aktuelle Rechtsprechung und Gesetzesänderungen garantiert, dass wir unsere Kunden gut beraten können.

Berufseinstieg

[nicht definitiver Text] Erstmals mit Patentrecht auseinandergesetzt habe ich mich, als die Resultate meiner Bachelorarbeit zu einer Patentanmeldung geführt haben. Da ich die Kombination von Technik und Recht sehr spannend fand, habe ich mich nach dem Abschluss meiner Doktorarbeit dazu entschieden, eine Ausbildung zur Patentanwältin zu beginnen. Neu ist für mich dabei, mich zusätzlich zu den technischen Aspekten einer Erfindung auch mit patentrechtlichen Fragestellungen zu befassen. Ebenso wie ich in meiner Forschungstätigkeit immer an der Wissensgrenze von dem gearbeitet habe, was bekannt war und versucht habe, diese Grenze etwas zu erweitern, so findet meine jetzige Arbeit in der Kanzlei auch an dieser Grenze statt. Unsere Klienten kommen mit Erfindungen zu uns, welche über den aktuellen Wissensstand hinausgehen um verschiedene Technologien weiterzuentwickeln. Dass wir unsere Klienten dabei unterstützen dürfen, finde ich toll.

Tipps

[nicht definitiver Text] Um die Vertretung von Klienten vor dem Schweizer und dem Europäischen Patentamt übernehmen zu dürfen, ist es notwendig, als Patentanwalt zugelassen zu sein. Dafür mache ich zurzeit eine dreijährige „on-the-job“ Ausbildung in der Kanzlei mit dem Ziel, die schweizerische und die europäische Patentanwaltsprüfung zu absolvieren. Als Vorbereitung für diese Prüfungen besuche ich berufsbegleitend eine Abendschule und verschiedene Kurse.



berufsberatung.ch