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Logopädie: Berufsmöglichkeiten

Porträts von Berufsleuten mit Abschluss in Logopädie

Logopädie

Logopädin

Symbolbild Logopädie
Symbolbild Logopädie, © Bild von Gerd Altmann auf Pixabay
Logopädin mit eigener Praxis

«Leider gibt es in unserem Kanton wenige Logopädinnen, die mit Erwachsenen arbeiten.»

JahrTätigkeit
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JahrTätigkeit
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Jetzige Tätigkeit

St. F.  hat vor einigen Jahren ihren Berufstraum verwirklicht und eine eigene Praxis eröffnet, in der heute auch eine Berufskollegin arbeitet. Besonders wichtig ist ihr “die Wertschätzung der Persönlichkeit und Einmaligkeit des hilfesuchenden Menschen, dass ich die Bedürfnisse des Gegenübers erfasse und dass die Logopädiearbeit im Alltag konstruktiv weiterhilft.“

Die Kundschaft besteht aus Kindern und erwachsenen Patienten im Alter von 2½ bis 94 Jahren, die an einer Sprach-, Sprech-, Stimm-, Schriftsprach- oder Redefluss-Störung leiden.  Dazu gehört beispielsweise ein Patient mit einer Stimmstörung. „Ihm versagt die Stimme bei Medienauftritten oder in Sitzungen. Ich arbeite mit ihm an seinem Körpertonus, seiner Haltung,  Atmung, Aussprache und Stimmgebung. Zuhause und am Arbeitsplatz muss er das Gelernte üben. „Wir besprechen seine Erfahrungen und suchen nach Strategien, wie er seine Stimme in einer neuen Haltung effizient, ökonomisch und schonend einsetzen kann. Manchmal gehe ich auch in eine Klinik oder zu einem Patienten heim und therapiere vor Ort. Ich erlebe immer wieder erfüllende Momente, wenn etwa ein Patient mit Schluckstörungen eine bestimmte Schlucktechnik erlernt und dann wieder Normalkost essen kann.“ Neben der Therapie und Beratung gehören auch administrative Arbeiten wie das Beantworten von Mails und Telefonate, das Erfassen von Therapieverläufen, das Schreiben von Berichten sowie Rücksprachen mit Angehörigen und Fachpersonen zum Arbeitsalltag.

Berufseinstieg

[nicht definitiver Text] Aufgrund der demografischen Entwicklung steigt die Nachfrage nach Logopädie bei Erwachsenen. Manchmal fällt es schwer, wenn mangels Kapazität Leute abgewiesen werden müssen. „Leider gibt es in unserem Kanton wenige Logopädinnen, die mit Erwachsenen arbeiten, zum einen, weil die Löhne in diesem Arbeitsfeld tief sind. Dazu kommt, dass dafür eine Krankenkassenzulassung in einem Spital erworben werden muss, was mangels freier Plätze nicht ganz einfach ist. Therapien müssen immer zweckmässiger und ökonomischer werden und dies ist in gewissen Fällen nicht mit logopädischen Zielen vereinbar. Ein Mensch mit Sprachverlust, ein Wachkomapatient oder jemand mit einer progressiven Erkrankung wie Multiple Sklerose macht manchmal keine Fortschritte mehr. Das logopädische Ziel besteht dann darin, seine Lebensqualität bis zum Sterben würdig zu erhalten. Das wird von den Krankenkassen nicht immer finanziert.“

Tipps

[nicht definitiver Text] Wichtig sind neben einer stabilen Persönlichkeit mit Mut, Ausdauer, Geduld, Humor, Kämpferwille und Grosszügigkeit auch die Gabe zur eigenen Psychohygiene, Selbstreflexion und Entwicklungsfähigkeit, Authentizität, Ehrlichkeit, Offenheit, Menschenliebe, Lern- und Abgrenzungsfähigkeit und ausserdem natürlich Freude an der Arbeit mit kommunikationsbeeinträchtigen Menschen. Es ist ein wunderschöner Beruf mit vielen diversen Arbeitsfeldern!“



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