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Interessen und Stärken - Schritt 1: Ich lerne meine Interessen und Stärken kennen

Berufe und Ausbildungen - Schritt 2: Ich lerne die Berufs- und Ausbildungswelt kennen

Stärken und Anforderungen - Schritt 3: Ich vergleiche meine Stärken mit den Anforderungen der Berufe und Ausbildungen, die mich interessieren

Schnuppern - Schritt 4: Ich schaue mir die interessanten Berufe genauer an

Überprüfen und entscheiden - Schritt 5: Ich überprüfe die möglichen Berufe oder Schulen und entscheide mich

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Berufsmöglichkeiten im Handel

Zum Berufsfeld Handel gehören in erster Linie der Detailhandel (Grossverteiler, Genossenschaften) und der Grosshandel (mit Rohstoffen, Nahrungsmitteln usw.).

Berufsmöglichkeiten

Die Spanne der Tätigkeiten in diesem Bereich reicht z. B. vom Verkäufer und der Lageristin über administratives Personal bis zu akademisch ausgebildeten Werbe- und Personalfachleuten, Managerinnen und Börsenspezialisten. Um als Akademiker/in in dieser Branche Berufschancen zu haben, ist es wichtig, bereits während des Studiums Berufspraxis zu erwerben. Viele Unternehmen sind  international ausgerichtet. Fundierte Fremdsprachenkenntnisse sind darum ebenfalls von Vorteil.

Handel en gros …

Das kleine Ladengeschäft kauft im Normalfall seine Waren nicht direkt beim Produzenten, sondern bei einem Grossisten. Die Genossenschaft und der Grossverteiler beziehen ihre Waren bei Grosshandelsfirmen (Import-/Exportfirmen). Diese in der Öffentlichkeit häufig wenig bekannten Firmen handeln mit allem, womit es sich handeln lässt: Mit Erdöl und seinen Produkten, mit Rohstoffen wie z. B. Eisen, Bunt- und Edelmetallen, mit Kaffee, Zucker, Getreide, Kleidern, Computern usw. Die Firmen beschäftigen ausser Wirtschaftsfachleuten verschiedener AusrichtungJuristinnen, Informatiker, aber natürlich auch Sachverständige für die einzelnen Produkte und ihre Märkte, d. h. also z. B. Agronomen, Geologinnen, Materialwissenschaftler.

… und Handel en détail

Der Detailhandel umfasst alles vom kleinen Dorfladen über Spezialgeschäfte (für Schmuck, Elektronik, Sportartikel, Bücher usw.) bis zu den Grossverteilern. Angehörige von akademischen Berufen sind praktisch nur in zentralen Funktionen bei Grossverteilern, Warenhäusern und grösseren Genossenschaften zu finden. Es sind in erster Linie Betriebswirtschaftler/innen, die sich spezialisiert haben in Bereichen wie Marketing, Finanz- und Rechnungswesen, Informatik oder Organisation. Der Berufseinstieg erfolgt oft im Rahmen von Praktika bzw. auf der untersten Kaderebene, z. B. als Personal- oder Organisationsleiter in einer kleinen Filiale oder als Mitglied in der Geschäftsleitung mit einem bestimmten Zuständigkeitsbereich. Wer sich in dieser Funktion bewährt, bekommt oft recht bald die Chance, auf eine Führungsposition in mittleren und grossen Unternehmen. Wie andere grosse Unternehmen bietet auch der Detailhandel Arbeitsplätze für Absolventen und Absolventinnen verschiedener Fachrichtungen: Zum Beispiel aus den Rechtswissenschaften (Rechtsabteilungen), Sozialwissenschaften und Psychologie (Personal- und Ausbildungswesen), Agronomie (landwirtschaftliche Genossenschaften), Ingenieurwesen (Logistik) und Architektur (Immobilien).
In Spezialgeschäften bestehen auch Berufschancen für Sachverständige weiterer Fachgebiete, zum Beispiel für einen Germanisten im Buchhandel, eine Mineralogin im Schmuckhandel usw. Speziell in Zeiten mit Mangel an qualifiziertem Personal bekommen auch Absolventinnen und Absolventen anderer Studienrichtungen eine Einstiegschance, am ehesten via ein Traineeprogramm.

Regulierer im Hintergrund

Bundesbehörden und private Organisationen sorgen dafür, dass der Handel national und international in geordneten Bahnen verläuft. In diesen Sparten herrscht Bedarf an Fachleuten für Handelsfragen. Sie kommen vorwiegend aus juristischen und volkswirtschaftlichen Fachrichtungen, manchmal auch aus sozial- und ingenieurwissenschaftlichen Disziplinen. Entsprechendes gilt für internationale Organisationen, so zum Beispiel für die Welthandelsorganisation WTO, aber auch für NGOs (Non Governmental Organisations), die sich beispielsweise für fairen Handel mit Landwirtschaftsprodukten einsetzen.



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