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Tätigkeitsbereich Handel

Die Handelsbranche beschäftigt viele Fachkräfte mit einer beruflichen Grundbildung und anschliessender Spezialisierung. Zudem bietet sie vielfältige Möglichkeiten für Wirtschafts- und andere Hochschulabsolventinnen und -absolventen.

Branchenüberblick

Die Handelsbranche umfasst den Grosshandel sowie den Detail- bzw. Einzelhandel. Der Grosshandel kauft grosse Mengen an Gütern bei Produzenten im In- und Ausland ein und verkauft diese in kleineren Mengen der verarbeitenden Industrie oder dem Detailhandel. Der Detailhandel bringt die Waren an die Konsumentinnen und Konsumenten.

In der Schweiz arbeiten gut 600‘000 Personen in der Handelsbranche. Diese ist, mit einem Anteil von rund 13 Prozent der Erwerbstätigen, zweitgrösster Arbeitgeber nach dem öffentlichen Sektor. Etwa die Hälfte der Beschäftigten arbeitet dabei im Detailhandel, 35% im Grosshandel 15% im Autohandel. Während der Grosshandel weiterhin wächst steht der klassische Detailhandel infolge technologischer Entwicklungen, neuer Vertriebskanäle und ausländischer Konkurrenz unter Druck.

Tätigkeitsfelder

Im Handel reicht die Spanne der Berufsleute vom Verkäufer und der Lageristin über administratives Personal bis zu Personen mit Hochschulabschluss. Letztere arbeiten u.a. in der Leitung von Niederlassungen und Filialen, in der strategischen Unternehmensplanung, für die Rechtsabteilungen, im Einkauf und Vertrieb, im Supply Chain Management, Finanz- und Rechnungswesen, Controlling, Marketing sowie im Personal- und Immobilienmanagement.

Grosshandel

Detailhändler kaufen ihre Waren im Normalfall nicht direkt beim Produzenten, sondern bei Grossisten. Diese in der Öffentlichkeit häufig wenig bekannten Firmen handeln mit allem, womit sich handeln lässt; mit Nahrungs- und Genussmitteln wie Getreide, Zucker oder Kaffee, mit Rohstoffen wie Erdöl, Eisen und Edelmetallen, mit Baumaterialien und Maschinen, Kleidern, Computern und mit vielem mehr.

Grosshandelsfirmen beschäftigen insbesondere Ökonominnen und Ökonomen verschiedener Ausrichtung, aber auch Juristinnen, Informatiker sowie Sachverständige für einzelne Produkte und ihre Märkte: z.B. Agronomen, Geologinnen und Materialwissenschaftler.

Detailhandel

Der Detailhandel umfasst den kleinen Dorfladen, Spezialgeschäfte wie Apotheken und Bücherläden sowie Warenhäuser und Supermärkte. Zunehmende Bedeutung gewinnen national und global tätige Online-Händler mit ihren Webshops und Internet-Plattformen. In Spezialgeschäften bestehen Berufschancen für weitere Hochschulabsolventen, zum Beispiel für eine Germanistin im Buchhandel, einen Kunsthistoriker im Kunsthandel oder eine Mineralogin im Schmuckhandel.

Vor allem bei grösseren Detailhändlern sind auch Hochschulabsolventen zu finden, insbesondere Betriebswirtschaftler/innen, die sich in Bereichen wie Einkauf, Logistik, Informatik, Marketing oder Finanz- und Rechnungswesen spezialisiert haben. Sehr gefragt sind Informatiker/innen mit Kompetenzen im Bereich des E-Commerce.

Grössere Unternehmen bieten zudem Arbeitsplätze für Absolventinnen und Absolventen weiterer Fachrichtungen – zum Beispiel aus der Rechtswissenschaft (Rechtsabteilungen), den Sozialwissenschaften und der Psychologie (Personal- und Ausbildungswesen), der Agronomie (landwirtschaftliche Genossenschaften), dem Ingenieurwesen (Logistik) und der Architektur (Immobilien).

Einstieg

Studienbegleitende Erfahrung durch Nebenjobs oder Praktika sowie eine auf die Handelsbranche bezogene Abschlussarbeit sind Pluspunkte, wenn es um den Berufseinstieg geht. Dieser erfolgt oft auf der untersten Kaderebene, z.B. als Personal- oder Organisationsleiter in einer kleinen Filiale oder als Mitglied in der Geschäftsleitung mit einem bestimmten Zuständigkeitsbereich.

Wer sich in dieser Funktion bewährt, bekommt oft recht bald die Chance auf eine Führungsposition in mittleren und grossen Unternehmen. Einige dieser Firmen bieten auch Traineeprogramme an. Sprachkenntnisse und Auslandserfahrung sind gern gesehen, da viele Handelsunternehmen international tätig sind.



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