Start myBerufswahl

Interessen und Stärken - Schritt 1: Ich lerne meine Interessen und Stärken kennen

Berufe und Ausbildungen - Schritt 2: Ich lerne die Berufs- und Ausbildungswelt kennen

Stärken und Anforderungen - Schritt 3: Ich vergleiche meine Stärken mit den Anforderungen der Berufe und Ausbildungen, die mich interessieren

Schnuppern - Schritt 4: Ich schaue mir die interessanten Berufe genauer an

Überprüfen und entscheiden - Schritt 5: Ich überprüfe die möglichen Berufe oder Schulen und entscheide mich

Lehrstelle finden – Schule anmelden - Schritt 6: Ich setze meine Entscheidung um, suche eine Lehrstelle oder melde mich bei einer Schule an

Vorbereiten auf die Zukunft - Schritt 7: Ich bereite mich auf die Lehre oder die Mittelschule vor oder ich kläre ein Brückenangebot ab

Arbeitsmappe - Deine Ergebnisse

Einen Moment bitte...

myBerufswahl wird geladen.

Abgemeldet

Ihre Login-Session ist abgelaufen. Sie werden auf die Startseite weitergeleitet. Bitte melden Sie sich erneut an, um Ihr Login fortzusetzen.

Rechtswissenschaft: Studium selbst erlebt

Wie erfolgte die Studienwahl? Wie wird dieses Fach vermittelt? Ein Einblick in den Hochschul-Alltag

Sich in das juristische Denken hineingeben

T.A. studiert Rechtswissenschaft im 4. Semester Master an der FernUni Schweiz. Er ist voll engagiert, arbeitet er als Polizist und studiert berufsbegleitend an der FernUni Schweiz.

Ich entschied mich für die Rechtswissenschaft, um meine Kenntnisse aus der Polizeiarbeit zu vertiefen und mir innerhalb der Polizeiorganisation neue Möglichkeiten zu eröffnen.

Die Rechtswissenschaften bieten ein enorm breites Spektrum an unterschiedlichen Themen. Es ist in vielen Bereichen auch eine Lebensschule. Es ermöglicht, komplexere Bereiche des gesellschaftlichen Lebens besser zu verstehen, zum Beispiel die Strafverfolgung, das Funktionieren von Grosskonzernen aber auch die Geschichte.

Der Stoff ist meist viel zu umfangreich, um in einer zweistündigen Prüfung vollständig abgefragt zu werden. Auch die Art und Weise des Prüfungsaufbaus variiert je nach verantwortlichem Dozierenden. Somit ist jede Prüfung eine gewisse Überraschung. Man muss sich also gut vorbereiten und an der Prüfung selbst eine gewisse geistige Flexibilität an den Tag legen, damit man auf die allenfalls überraschenden Fragestellungen optimal eingehen kann.

Gutes Sprachgefühl

Das Beherrschen der Studiensprache ist bei den Rechtswissenschaften entscheidend. Der Studienalltag besteht weitgehend aus Lesen komplexer Literatur und dem verfassen fachspezifischer Texte. Rudimentäre Kenntnisse der Landessprachen sind von Vorteil, da immer wieder Bundesgerichtsentscheide gelesen werden sollen, die nicht immer in der jeweiligen Muttersprache zur Verfügung stehen.

Um ein Rechtsstudium bzw. ein Fernstudium bestehen zu können braucht es in erster Linie Lernbereitschaft, ein Minimum an zur Verfügung stehender Lernzeit und ein gesundes Mass an Selbstdisziplin. Sich in die eigene Art des juristischen Denkens hineinzugeben ist ebenfalls elementar.

Das Studium vermittelt spannende Fachkenntnisse

J.O. (29) besuchte die Kantonsschule Enge (ZH), beendete das Gymnasium aber nicht. Stattdessen absolvierte sie eine kaufmännische Lehre mit Berufsmaturität. Heute ist sie im 8. Semester des Teilzeit-Studiums Wirtschaftsrecht.

Ich studiere an der Fachhochschule Wirtschaftsrecht, da man mit der Berufsmaturität nicht direkt an der Universität Recht studieren kann. Den Einstieg in den Bachelor erlebte ich als sehr positiv! Den Neuankömmlingen wird gleich zu Beginn des Studiums ein Buddy im fortgeschrittenen Studium zur Seite gegeben. So hatte ich von Anfang an eine erfahrene Bezugsperson, die für Fragen rund um das Studium zur Verfügung stand.

Ein normaler Studientag besteht aus Vorlesungen zu verschiedenen Modulen und dauert – beim Teilzeitstudium an zwei Wochentagen – von 08:00 bis 17:00 Uhr. Die Vorlesungen werden entweder in Gross- oder Kleinklassen gehalten. In den Kleinklassen finden in der Regel Übungen statt. Wer sich für das Teilzeit-Modell entschieden hat, kann neben dem Studium auch Geld verdienen. Die Studienleitung empfiehlt neben dem Studium maximal 60 Prozent. Dazu bleibt aber auch Zeit für Hobbys.

Wer Wirtschaftsrecht an der ZHAW studiert, darf sich auf eine lehrreiche Zeit freuen. Es müssen Module aus den Bereichen Sprache, Recht und Wirtschaft belegt werden, womit ein spannender Mix an Fachkenntnissen erworben wird. Das Schwergewicht liegt aber klar auf den Rechts-Modulen. Dabei stehen die Rechtsgebiete im Zentrum, die für Unternehmen wichtig sind. Die Dozierenden haben alle praktische Erfahrung in ihren Unterrichtsfächern.

Englischkenntnisse werden im Studium sehr gefordert. Das lässt sich an der Zahl der englischen Module erkennen: Etwa Legal English, Public and Private International Law, European Law und Anglo-American Law. Man kann auch weitere Sprachen ausserhalb des Studiengangs erlernen.

Zusammenfassungen schreiben

Zur Vorbereitung von Prüfungen ist es wichtig, genügend Zeit für das Aufarbeiten der Module einzuplanen. Es ist ratsam, die Vorlesungen zu besuchen und während dem Semester das Erlernte zusammenzufassen. Aber man darf nicht vergessen, dass der Präsenzunterricht nur einen Teil des Studiums ausmacht. Mindestens so wichtig ist das Selbststudium der Lehrbücher und Übungssammlungen.

Für die Studienwahl empfehle ich die Informationsveranstaltungen zu den jeweiligen Studiengängen. Auch der Austausch mit Personen im Studium oder nach Abschluss kann den Entscheidungsfindungsprozess unterstützen. Ist man erst einmal im Studium, glaube ich, dass es wichtig ist von Anfang an Interesse und Engagement zu zeigen, damit man das Assessment auch bestehen kann. Für Wirtschaftsrecht-Studierende gibt es zur Unterstützung zum Beispiel den Verein Wirtschaftsrecht. Mitglieder des Vereins erhalten Online-Zugang zu alten Prüfungen und vieles mehr.



berufsberatung.ch