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Ernährung und Diätetik: Studium selbst erlebt

Wie erfolgte die Studienwahl? Wie wird dieses Fach vermittelt? Ein Einblick in den Hochschul-Alltag

Gesundheitsfördernde Projekte planen

V. K. studiert Ernährung und Diätetik im 4. Semester an der Berner Fachhochschule BFH.

Womit beschäftigen Sie sich zurzeit?

In diesem Semester stehen Krankheiten bei Erwachsenen, Kindern und Jugendlichen im Mittelpunkt. Wir lernen, wie man diese ernährungstherapeutisch behandeln und ein gesundheitsförderndes Projekt planen kann. Pro Woche wende ich durchschnittlich 32 Stunden für den Besuch von Lehrveranstaltungen und 8 Stunden für das Selbststudium auf. Daneben finde ich oft Zeit für Joggen, Freunde und Ausgang.

Woran mussten Sie sich im Studium erst gewöhnen?

Die grössten Umstellungen waren für mich die grosse Selbstständigkeit, die von uns verlangt wird sowie der nahe und persönliche Kontakt mit den Patienten, den wir durch die Praktika schon sehr früh haben.  Das Studium besteht schätzungsweise zu 60 Prozent aus Theorie und zu 40 Prozent aus Praxis.

Nach dem Gymnasium musste ich mich vor allem an die Unterrichtsform und die Lernkontrolle gewöhnen: Das Selbststudium nimmt einen grossen Teil in Anspruch und ein Modul wird meistens nur mit einem Kompetenznachweis (Prüfung, schriftliche Arbeit usw.) abgeschlossen. Theorie und Praxis sehe ich in einem Verhältnis von 60 zu 40.

Wie beurteilen Sie das Studium?

Die eher unsicheren Jobaussichten nach dem Studium machen mir ein wenig Angst. Umgekehrt macht mir das sehr praxisorientiert Studium sehr grossen Spass. Es vermittelt genau das, was ich später einmal machen möchte.

Breit angelegtes Studium

S. G. studiert Ernährung und Diätetik im 6. Semester an der Berner Fachhochschule BFH.

Womit beschäftigen Sie sich zurzeit?

Meine Kollegin und ich schreiben zusammen eine Bachelorarbeit zum Thema Brustkrebs und Ernährung. Daneben besuche ich das Modul „klinische Ernährung“. Dort lernen wir unter anderem, wie wir Patienten mit künstlicher Ernährung professionell betreuen.

Wie gestalten sich Ihre Studienwochen?

Das ist unterschiedlich, da der Stundenplan von Woche zu Woche ändert. Im ersten und dritten Studienjahr hatten wir einen unterrichtsfreien Tag, im zweiten Studienjahr besuchten wir täglich Lernveranstaltungen. Für das Vor- und Nachbearbeiten der Lerninhalte benötige ich fünf bis zehn Stunden pro Woche. Daneben arbeite ich für die Geschäftsstelle eines Unihockey Clubs und treibe dreimal pro Woche Sport. Das ist organisatorisch nicht ganz einfach, klappt aber fast immer. Strenge ich mich von Montag bis Freitag an, kann ich mir am Wochenende einen freien Tag gönnen.

Was freut und was stört Sie am Studium?

Das Studium ist enorm breit. Als Ernährungsberaterin werde ich ansatzweise auch zur Medizinerin, Psychologin, Pflegefachfrau, Diätköchin und Forscherin ausgebildet. Mir macht es grossen Spass, mich mit neuen Krankheiten zu beschäftigen und zu erkennen, wie sie mit Ernährung zusammenhängen. Umgekehrt bereitet es mir weniger Freude, für wissenschaftliche Arbeiten Studien zu suchen und auszuwerten.



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