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Umweltingenieurwissenschaften: Studium selbst erlebt

Wie erfolgte die Studienwahl? Wie wird dieses Fach vermittelt? Ein Einblick in den Hochschul-Alltag

Technische Lösungen für Energie- und Umweltprobleme

L. T. hat ein Bachelorstudium in Erneuerbare Energien und Umwelttechnik an der Hochschule für Technik Rapperswil HSR absolviert.

Eigentlich wollte ich nach meinem Lehrabschluss in Geomatik ein Bauingenieur-Studium in Angriff nehmen. Im Militär wurde mir dann aber bewusst, wie verschwenderisch wir mit unserer Energie und unseren Ressourcen umgehen. Das hat mein Interesse an Energie- und Umweltfragen geweckt.

Das Fach Erneuerbare Energien und Umwelttechnik (EEU) sucht nach technischen Lösungen für Energie- und Umweltprobleme. Es braucht deshalb vor allem ein Interesse an Technik. Gute Mathematikkenntnisse und ein Verständnis für Physik und Chemie sind von grossem Vorteil. Der Studiengang hat sich aus der Richtung Maschinenbau und Innovation heraus entwickelt und beinhaltet darum auch Materialtechnologie, Konstruktion und CAD-Zeichnen. Klima- und Umweltaspekte in ihrer ganzen Vernetztheit werden dagegen im Studium nur spärlich behandelt.

Man besucht pro Woche rund 30 Lektionen zu 45 Minuten. Es sind mehrheitlich Vorlesungen, die man selber aus einer Auswahl von Grundlagen- und Vertiefungsmodulen wie Elektrotechnik, Programmieren, Regelungstechnik, Thermo- und Fluiddynamik, Ökomanagement, Urban Mining etc. zusammenstellt. Daneben gibt’s es Praktika, meist im Zweiwochen-Rhythmus in kleinen Gruppen zu drei bis vier Personen. Hier wird die Theorie aus den Vorlesungen durch Experimente und das Verfassen eines Berichtes vertieft. Positiv überrascht war ich über die grosse Zahl an Exkursionen, wo wir von einem AKW bis zu einer Kläranlage alle möglichen Betriebe besichtigen konnten.

Meine Zukunftspläne? Beruflich gesehen möchte ich mich definitiv im Bereich Umwelt weiter vertiefen, zum Beispiel im Umweltmanagement oder im Anlagenbau für Recyclinganlagen. Auch das Arbeiten für eine NGO kann ich mir irgendwann gut vorstellen. Privat bin ich etwas im Konflikt zwischen meiner Liebe zum Reisen und der zur Umwelt. Ich wünschte mir, die Welt auf eine möglichst klimaneutrale Art bereisen zu können. Ein Traum wäre, mit einem solarbetriebenen Motorrad durch Zentralasien zu fahren.

Aktuelle Umweltthemen verstehen

M.M. studiert Umweltingenieurwesen im 5. Semester an der ZHAW Wädenswil.

Vor meinem Studium hatte ich viele offene Fragen zur Umwelt, z.B. zum Klimawandel oder zu erneuerbaren Energien. Schnell habe ich gemerkt, dass mir die Antworten auf diese Fragen fehlen. Vom Studium erwartete ich mir Hintergrundwissen zu aktuellen Umweltthemen und Einblick in Zusammenhänge. Mit diesen Kenntnissen hoffe ich, nach dem Studium meinen Beitrag an die Verbesserung der Umweltproblematik leisten zu können.

Das Umweltingenieurwesen Studium an der ZHAW ist sehr breit angelegt und bietet fünf verschiedene Vertiefungsrichtungen und vertiefungsübergreifende Module an. Neben technischen Interessen sind Kenntnisse auch in naturwissenschaftlichen Fächern von Vorteil. Das Studium ist sehr praxisnah. Alle zwei Wochen etwa sind wir in einem Modul auf Exkursion unterwegs. Dazu gibt es Praktika ergänzend zu den Vorlesungen. Im Studium wird eine hohe Eigendisziplin gefordert. Der Besuch des Unterrichts ist, bis auf einige Pflichttermine, freiwillig. Der Lernaufwand ist individuell und abhängig von den Vorkenntnissen in den jeweiligen Fächern.

Schon ziemlich früh im Studium haben mich die Erneuerbaren Energien begeistert. Mit der Vertiefung Erneuerbare Energien und Ökotechnologien möchte ich mich vor allem in Richtung Photovoltaik sowie Energieeffizienz und Nachhaltigkeitsmanagement in Unternehmen spezialisieren. Die Thematik ist extrem spannend und überzeugt mich jedes Mal aufs Neue, das richtige Studium gewählt zu haben.



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