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Umweltingenieurwissenschaften: Studium selbst erlebt

Wie erfolgte die Studienwahl? Wie wird dieses Fach vermittelt? Ein Einblick in den Hochschul-Alltag

Ich kann einen Beitrag leisten

N. G. studiert Energie- und Umwelttechnik im 6. Semester an der Fachhochschule Nordwestschweiz FHNW.

Der Mensch nimmt seit der Industrialisierung globalen Einfluss auf das Gleichgewicht der Umwelt. Die Klimaveränderung ist real. Es ist an der Zeit, nachhaltig mit unseren Ressourcen umzugehen. Ich werde die Welt wohl nicht retten, aber ich kann einen Beitrag leisten. Deshalb habe ich ein Umweltfach gewählt.

Bisher besonders interessant fand ich das Modul "Energieressourcen- und Umwandlung". In einer Arbeit mussten wir unseren eigenen Energieverbrauch berechnen und Verbesserungspotentiale finden. Es war interessant zu sehen, was zum Beispiel Stand-by-Verluste elektronischer Geräte, schlechte Wärmedämmung oder generell das Benutzerverhalten für einen Einfluss auf den individuellen Energieverbrauch haben. Man stellt die Heizung ein Grad tiefer, wechselt zu LED-Leuchtmitteln und schaltet Geräte ganz aus. Sehr simple Massnahmen mit einem beachtlichen Effekt auf den Energieverbrauch.

Im Moment bin ich mit meiner Bachelorarbeit beschäftigt. Ich designe eine kombinierte Koch- und Heizstelle für ein vietnamesisches Bergvolk. Die H’Mong kochen bis anhin über offenen Feuern in total verrauchten Häusern, die im Winter doch nicht richtig warm werden. Mein Ziel ist es, eine praktische, kostengünstige, energieeffiziente und umweltfreundliche Alternative zur aktuellen gesundheitsschädlichen Praxis zu entwickeln.

Dabei kann ich viel erworbenes Wissen aus dem Studium direkt anwenden, wie zum Beispiel über die Verbrennung von Biomasse, die Fluiddynamik der Rauchgase und die Wärmeübertragung im Heizofen. Ich hoffe, dass der Ofen dann auch tatsächlich eingesetzt werden kann und die Lebensqualität der Bevölkerung steigern wird.

Das Interesse an Technik ist wichtig

A. W. studiert Umweltingenieurwissenschaften im 2. Semester an der ETH Zürich.

Fürs Studium mitbringen sollte man unbedingt technisches und mathematisches Verständnis. Zudem muss man sich eine gewisse Selbstdisziplin aneignen und von Anfang an Vollgas geben. Ich musste mich erst daran gewöhnen, mehr für das Studium zu arbeiten als früher für die Schule. Gut, dass sich hier alle gegenseitig helfen.

Im ersten und zweiten Semester werden Grundlagen wie Mathematik, Chemie, Informatik, Geologie und Petrographie vermittelt. Daneben stehen Ingenieurspezifisches wie Mechanik und Systems Engineering sowie eine kleine Projektarbeit auf dem Studienplan. Alle diese Fächer werden nach dem ersten Studienjahr in einer Basisprüfung geprüft. Der allgemeinen Meinung nach am schwierigsten dabei ist die Analysis, die auch gerne zur Selektion von Studierenden benutzt wird.

Bei unserem Studiengang liegt das Hauptinteresse auf den erneuerbaren Energien. Persönlich tendiere ich vom jetzigen Wissensstand her aber eher auf die Siedlungswasserwirtschaft, also auf die Bewirtschaftung von Trink-, Betriebs-, Niederschlags- und Abwasser im Umfeld von Siedlungen. Dies wird in der Zukunft von grosser Bedeutung sein und die Möglichkeiten, im Ausland zu arbeiten, sind ziemlich reell.



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