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Fachmann/-frau Gesundheit EFZ

Fachfrauen und Fachmänner Gesundheit (FaGe) betreuen Menschen jeden Alters im Alltag oder während einer Krankheit. Sie arbeiten in Spitälern, in Heimen und anderen Einrichtungen des Gesundheits- und Sozialwesens. Dort übernehmen sie Aufgaben in der Pflege, Ernährung und Verwaltung.

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Kategorien
Bildungstypen

Grundbildung (Lehre)

Berufsfelder

Gesundheit

Branchen

Begleitung und Betreuung - Pflege und Betreuung

Swissdoc

0.722.2.0

Aktualisiert 09.02.2021

Bilder (8)

Grundpflege

Filme (2)

Fachmann/Fachfrau Gesundheit EFZ (FaGe) – Film mit Porträt eines Lernenden
Grundpflege

Grundpflege

Die Berufsleute helfen den Patienten beim Anziehen und Essen. Sie unterstützen sie auch bei der Körperpflege und beim
Aufstehen und Gehen.

Copyright SDBB | CSFO, Maurice Grünig

Grundpflege
Medizinaltechnische Aufgaben

Medizinaltechnische Aufgaben

FaGe führen Blutentnahmen durch, verabreichen Inhalationen und Medikamente und wechseln Infusionslösungen sowie Verbände.

Copyright SDBB | CSFO, Maurice Grünig

Medizinaltechnische Aufgaben
Alltag gestalten

Alltag gestalten

Das Wohlbefinden der Patienten hängt nicht nur von der Pflege ab. Genauso wichtig sind Gespräche sowie sinnvolle und unterhaltende Alltags-Aktivitäten.

Copyright SDBB | CSFO, Viola Barberis

Alltag gestalten
Weiterleiten von Informationen

Weiterleiten von Informationen

Die Berufsleute sind Teil eines interdisziplinären Teams. Um eine optimale Pflege sicherstellen zu können, müssen alle Teammitglieder wissen, was die anderen tun.

Copyright SDBB | CSFO, Maurice Grünig

Weiterleiten von Informationen
Logistik und administrative Aufgaben

Logistik und administrative Aufgaben

FaGe aktualisieren die Patientendossiers, organisieren Ein- und Austritte von Patienten, verwalten das Materiallager usw.

Copyright SDBB | CSFO, Francesca Palazzi

Logistik und administrative Aufgaben
Mithilfe in der Hauswirtschaft

Mithilfe in der Hauswirtschaft

Die Berufsleute kümmern sich auch um die Hauswirtschaft, zum Beispiel indem sie Zimmer reinigen oder Wäsche waschen.

Copyright SDBB | CSFO, Maurice Grünig

Mithilfe in der Hauswirtschaft
Gesundheitserhalt und -vorsorge

Gesundheitserhalt und -vorsorge

FaGe helfen mit, die Lebensqualität aufrechtzuerhalten. Sie achten darauf, dass die Patienten gut und regelmässig essen oder Bewegungsübungen machen.

Copyright SDBB | CSFO, Fabian Stamm

Gesundheitserhalt und -vorsorge
Auf die Hygiene achten

Auf die Hygiene achten

Die Hygienevorschriften müssen strikte eingehalten werden, um die Verbreitung von Keimen zu verhindern und um Infektionen vorzubeugen.

Copyright SDBB | CSFO, Francesca Palazzi

Auf die Hygiene achten
Fachmann/Fachfrau Gesundheit EFZ (FaGe) – Film mit Porträt eines Lernenden

Fachmann/Fachfrau Gesundheit EFZ (FaGe) – Film mit Porträt eines Lernenden

Der Film zeigt den Arbeitsalltag eines Lernenden im 2. Lehrjahr als Fachmann Gesundheit EFZ (FaGe) und informiert über Aufgaben und Anforderungen in diesem Beruf.

Aus der TV-Reihe «Berufsbilder aus der Schweiz»

© 2015 – SRF mySchool

Die Beschreibung des Berufs Fachmann/-frau Gesundheit EFZ lesen

Fachmann/Fachfrau Gesundheit EFZ (FaGe) – Film mit Porträt eines Lernenden
Fachmann/Fachfrau Gesundheit EFZ – Film mit Porträts von Berufstätigen

Fachmann/Fachfrau Gesundheit EFZ – Film mit Porträts von Berufstätigen

Der vorliegende Film zeigt in konzentrierter Form den Arbeitsalltag und die Aufgaben im Beruf Fachmann/-frau Gesundheit EFZ. Die Berufsleute arbeiten in Spitälern, Alters-, Pflege- und Behindertenheimen, bei der Spitex, in psychiatrischen Kliniken und Rehabilitationszentren.

© 2016 – OdA Gesundheit Bern

Die Beschreibung des Berufs Fachmann/-frau Gesundheit EFZ lesen

Fachmann/Fachfrau Gesundheit EFZ – Film mit Porträts von Berufstätigen

Tätigkeiten

Sie üben folgende Tätigkeiten aus:

Pflege und Unterstützung im Alltag

  • Menschen unterstützen bei der Hygiene und Körperpflege (Dusche, Bad, Toilette), beim An- und Auskleiden helfen, rasieren und frisieren, die Selbständigkeit der betreuten Menschen fördern und eine Vertrauensbeziehung aufbauen
  • Wäsche und Kleider waschen, Bettwäsche wechseln, verschiedene Hausarbeiten verrichten wie Abwasch oder Reinigung
  • bei der Einnahme von Mahlzeiten helfen, auf ausgewogene Ernährung achten und Diäten einhalten
  • Menschen mit Gehbeeinträchtigungen unterstützen bei der Benutzung des Rollstuhls oder Rollators, bei Bettlägerigkeit Betroffene hinlegen und umlagern
  • für regelmässigen Alltag sorgen, animieren zu Aktivitäten
  • Gesundheitszustand beobachten, aufzeichnen und bei Veränderungen an medizinisches Personal weiterleiten, im Notfall Alarm schlagen und Erste Hilfe leisten
  • Menschen am Lebensende begleiten

Medizinische Betreuung und Verwaltung

  • Temperatur und Blutdruck messen, Puls nehmen
  • Blut- und Urinproben nehmen und ins Labor schicken
  • Medikamente vorbereiten und nach Anweisung des Pflegepersonals verabreichen, Injektionen geben
  • Infusionen und künstliche Ernährung einstellen
  • Verbände wechseln und Wunden versorgen
  • Hygiene- und Sicherheitsregeln kennen und anwenden, gebrauchtes Material ordnungsgemäss und umweltschonend entsorgen, Instrumente reinigen und desinfizieren
  • Präventionsprojekte unterstützen wie Impfkampagnen
  • Dokumente erstellen für die Aufnahme, Verlegung oder Entlassung eines betreuten Menschen
  • Menschen begrüssen und ihnen Räumlichkeiten zeigen
  • externe Termine planen, wie Physiotherapie oder Arztbesuch, und wo nötig Menschen begleiten
  • Verwaltungsarbeiten am Computer übernehmen, Bestände von Geräten, Medikamenten und Nahrung überprüfen und Bestellungen vornehmen, an Sitzungen teilnehmen

Ausbildung

Grundlage

Eidg. Verordnung vom 5.8.2016 (Stand 1.1.2018)

Dauer

  • 3 Jahre
  • 2 Jahre (in gewissen Kantonen möglich bei entsprechender Vorbildung und Berufserfahrung)

Bildung in beruflicher Praxis

In einer Institution des Gesundheits- oder Sozialwesens

Schulische Bildung

Im ersten und zweiten Jahr 2 Tage pro Woche an der Berufsfachschule; im dritten Jahr 1 Tag

Lernbereiche

  • Umsetzen von Professionalität und Klientenzentrierung
  • Pflegen und Betreuen allgemein und in anspruchsvollen Situationen
  • Ausführen medizinaltechnischer Verrichtungen
  • Fördern und Erhalten von Gesundheit und Hygiene
  • Gestalten des Alltags
  • Wahrnehmen hauswirtschaftlicher Aufgaben
  • Durchführen administrativer und logistischer Aufgaben

Überbetriebliche Kurse

Zu verschiedenen Themen

Berufsmaturität

Bei sehr guten schulischen Leistungen kann während der Grundbildung die Berufsmaturitätsschule besucht werden.

Abschluss

Eidg. Fähigkeitszeugnis "Fachmann/-frau Gesundheit EFZ"

Voraussetzungen

Vorbildung

  • obligatorische Schule abgeschlossen
  • Über Bedingungen für eine verkürzte Ausbildung informieren die jeweiligen Kantone.

Anforderungen

  • Organisationsfähigkeit
  • Dienstleistungsbewusstsein

Weiterbildung

Kurse

Angebote von Fachschulen, Verbänden und Institutionen des Gesundheits- und Sozial­wesens

Berufsprüfung (BP)

Mit eidg. Fachausweis: z. B. Fachmann/-frau Langzeitpflege und -betreuung, Medizinische/r Praxiskoordinator/in, Berater/in für respiratorische Erkrankungen, Fachmann/-frau für neurophysiologische Diagnostik, Medizinische/r Masseur/in, Transportsanitäter/in

Höhere Fachprüfung (HFP)

Mit eidg. Diplom: z. B. Experte/Expertin biomed. Analytik/Labormanagement., Experte/Expertin für Zytodiagnostik, Fachexperte/-expertin in diversen Gesundheitsbereichen

Höhere Fachschule

Z. B. dipl. Pflegefachmann/-frau HF, dipl. Aktivierungsfachmann/-frau HF, dipl. Dental­hygieniker/in HF, dipl. Radiologiefachmann/-frau HF, dipl. Fachmann/-frau Operationstechnik HF, dipl. Rettungssanitäter/in HF oder dipl. biomedizinische/r Analytiker/in HF

Fachhochschule

Z. B. Bachelor of Science (FH) in Pflege, in Physiotherapie, in Osteopathie, in Ergotherapie, in Ernährung und Diätetik, Hebamme oder in Sozialer Arbeit. Je nach Fachhochschule gelten unterschiedliche Zulassungs­bedingungen.

Berufsverhältnisse

Fachfrauen und Fachmänner ­Gesundheit (FaGe) arbeiten in verschiedensten Institutionen des Gesundheits- und Sozialwesens, zum Beispiel in Spitälern, psychiatrischen Kliniken, Rehabilitationszentren, Alters- und Pflegezentren, Heimen für Menschen mit Beeinträchtigungen oder im Bereich Spitex. Je nach Arbeitsort müssen die Berufsleute mit unregelmässigen Arbeitszeiten rechnen. Diese können Nacht- und Wochenenddienste beinhalten. Teilzeitarbeit ist möglich. Die Aussichten auf dem Stellenmarkt sind gut, qualifizierte Berufsleute im Pflege- und Betreuungsbereich sind gesucht.

Weitere Informationen

Adressen

OdASanté
Nationale Dachorganisation der Arbeitswelt Gesundheit
Seilerstrasse 22
3011 Bern
Tel.: +41 31 380 88 88
URL: http://www.odasante.ch
E-Mail:

Überblick Gesundheitsberufe:
3000 Bern
URL: http://www.gesundheitsberufe.ch

Links

http://www.odasante.ch

berufsberatung.ch