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Kindheitspädagoge/-gogin HF

Kindheitspädagogen und Kindheitspädagoginnen HF betreuen, bilden und erziehen Kinder in Betreuungseinrichtungen. Sie übernehmen pädagogische, konzeptuelle und administrative Aufgaben, arbeiten partnerschaftlich mit den Eltern und gesetzlichen Vertretungen zusammen und stehen in Kontakt mit weiteren Fachpersonen.

Kategorien
Bildungstypen

Weiterbildungsberuf

Berufsfelder

Bildung, Soziales

Branchen

Begleitung, Betreuung - Beratung, Begleitung, Betreuung, Therapie

Swissdoc

0.731.63.0

Aktualisiert 29.09.2021

Umgebung entdecken

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Spaziergänge, Gartenarbeit oder das Soielen draussen tragen dazu bei, dass die Kin-der die Natur entdecken und sich austoben können.

Copyright SDBB | CSFO, /Cips Vaud

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Süsser Moment

Süsser Moment

Der Mittagsschlaf ist nicht immer einfach für die Kinder. Die Berufsleute begleiten sie und helfen ihnen beim Einschlafen.

Copyright SDBB | CSFO, Francesca Palazzi

Süsser Moment
Teamarbeit und Austausch

Teamarbeit und Austausch

Sitzungen bieten Kindererzieher/innen die Möglichkeit, Beobachtungen zu teilen oder über Probleme zu sprechen.

Copyright SDBB | CSFO, Francesca Palazzi

Teamarbeit und Austausch
Austausch mit den Eltern

Austausch mit den Eltern

Wenn die Eltern ihre Kinder bringen oder wieder abholen, ist Gelegenheit zum Austausch – sei es über Vorkommisse
zuhause oder in der Betreuungseinrichtung.

Copyright SDBB | CSFO, Francesca Palazzi

Austausch mit den Eltern
Den Kindern Halt geben

Den Kindern Halt geben

Jedes Kind hat eine Bezugsperson. Bei Säuglingen ist es meistens die Person, die ihnen auch die Flasche gibt.

Copyright SDBB | CSFO, Francesca Palazzi

Den Kindern Halt geben
Kreativität fördern

Kreativität fördern

Basteln, handwerkliche Arbeiten und Zeichnen fördern die Kreativität der Kinder und trainieren die Feinmotorik.

Copyright SDBB | CSFO, Francesca Palazzi

Kreativität fördern
Autonomie fördern

Autonomie fördern

Kindererzieher und –erzieherinnen erzählen Geschichten, damit sich die Kinder mit Vorbildern identifzieren und Bezüge zum eigenen Leben herstellen können.

Copyright SDBB | CSFO, Francesca Palazzi

Autonomie fördern

Tätigkeiten

Sie üben folgende Tätigkeiten aus:

Pädagogische Aufgaben

  • Pädagogische Konzept erarbeiten, reflektieren und weiterentwickeln
  • Kinder in Betreungssituationen beobachten und ihre Entwicklungsschritte dokumentieren
  • Persönliche Eigenheiten, familiäre und kulturelle Situation in das pädagogische Handeln miteinbeziehen
  • Anregende Lernumgebung schaffen, die das Kind selbstständig und selbstbewusst erkunden kann
  • Übergänge zwischen Lebensabschnitten der Kinder gestalten
  • fachliches Wissen in Sitzungen mit anderen Fachpersonen einbringen
  • Eltern und andere Bezugspersonen in den Betreuungsalltag mit einbeziehen

Führungsaufgaben

  • Leitung einer Betreuungsinstitution bei pädagogischen Fragen unterstützen
  • personelle, organisatorische und administrative Aufgaben übernehmen
  • An der Entwicklung der Qualität der Institution mitwirken

Ausbildung

Grundlage

MiVo-HF vom 11.9.2017 (Stand 1.11.2017) und eidg. genehmigter RLP vom 17.8.2021

Bildungsangebote

  • Agogis, Winterthur, St. Gallen
  • BFF Bern
  • BFS Basel
  • Curaviva hfk, Zug

Dauer

je nach Vorbildung und Ausbildungsmodell 2 bis 4 Jahre

Ausbildungskonzept/-inhalte

  • pädagogische und psychologische Grundlagen
  • Didaktik und Methodik
  • Bildung, Erziehung und Entwicklung des Kindes
  • Elternarbeit
  • Zusammenarbeit mit Fachleuten
  • soziales, pädagogisches, politisches Umfeld
  • Teamarbeit und Führung
  • Administration und Organisation
  • Reflexion der Berufspraxis (Funktion, Rolle und Aufgaben)

Abschluss

Eidg. anerkannter Titel "dipl. Kindheitspädagoge/-gogin HF"

Voraussetzungen

Vorbildung

    In der Regel gilt:

  • eidgenössisches Fähigkeitszeugnis EFZ als Fachfrau/Fachmann Betreuung oder ein mindestens
    gleichwertiger Abschluss 
  • bestandenes Aufnahmeverfahren des Bildungsanbieters
  • oder

  • eidgenössisches Fähigkeitszeugnis EFZ eines anderen Berufs, ein gymnasialer Maturitätsausweis oder Fachmaturitätsausweis, ein eidgenössisch anerkannter Fachmittelschulausweis oder ein anderer mindestens gleichwertiger Abschluss 
  • bestandenes Aufnahmeverfahren des Bildungsanbieters
  • Nachweis von Praxiserfahrung im Arbeitsfeld Kindheitspädagogik von mindestens 400 Stunden. (Für Personen mit rein schulischer Vorbildung verlängert sich diese auf mindestens 800 Stunden.)
  • Detaillierte Informationen zu den Zulassungsbedingungen erteilen die Ausbildungsinstitutionen.

Anforderungen

  • Geduld
  • Beziehungs- und Belastungsfähigkeit
  • Flexibilität
  • Verantwortungsbewusstsein
  • Kommunikationsfähigkeit

Weiterbildung

Kurse

Angebote von Berufsverbänden, höheren Fachschulen, Fachhochschulen, Universitäten und anderen Institutionen

Zusatzqualifikation

Z. B. Leiter/in Kindertagesstätte

Höhere Fachprüfung (HFP)

Dipl. Institutionsleiter/in im sozialen und sozialmedizinischen Bereich, Supervisor/in-Coach mit eidg. Diplom oder Organisationsberater/in mit eidg. Diplom

Hochschule

Z. B. Bachelor of Arts/Science (FH) in Sozialer Arbeit, Bachelor of Science (FH) in Angewandter Psychologie oder dipl. Lehrer/in für die Vorschulstufe (EDK), Primarstufe (EDK) oder Sekundarstufe I (EDK) sowie weitere Berufe im Bereich Bildung und Erziehung wie dipl. Sonderpädagoge/-pädagogin (EDK), dipl. Logopäde/-pädin (EDK) etc. Je nach Fachhochschule gelten unterschiedliche Zulassungsbedingungen.

Nachdiplomstufe

Angebote von Fachhochschulen, Pädagogischen Hochschulen und Universitäten in Bereichen wie Kinder- und Jugendhilfe, Sozialmanagement, Supervision, Coaching, Mediation, Soziokultur, Pädagogik, Didaktik, Schulleitung, Interkulturelle Kompetenz, Bildungsmanagement etc.

Berufsverhältnisse

Kindheitspädagogen und Kindheitspädagoginnen HF arbeiten in einem dynamischen Berufsfeld: Die Zahl der Betreuungsplätze für Kinder sowie die Ansprüche an die Arbeit steigen, der Kontakt zu den Eltern, zur Schule und anderen Institutionen ist zentral. Ebenso wachsen die Aufgabenfelder. Zum Betreuungsauftrag kommen die Förderung und Bildung der Kinder hinzu. Im Alltag müssen die Berufsleute ihr Umfeld, ihre Rolle, Funktion und Aufgaben ständig reflektieren.

Bemerkungen

Kindheitspädagoge/-gogin HF ist die neue Bezeichnung des Vorgängerberufs Kindererzieher/in HF.

Weitere Informationen

Adressen

BFF Bern
Höhere Fachschule
Kapellenstr. 6
3011 Bern
Tel.: +41 31 635 28 32
URL: http://www.bffbern.ch
E-Mail:

BFS Basel
Kohlenberggasse 10
Postfach
4001 Basel
Tel.: +41 61 267 55 00
URL: http://www.bfsbs.ch
E-Mail:

Curaviva hfk Höhere Fachschule für Kindererziehung
Landis + Gyr-Str. 1
6300 Zug
Tel.: +41 41 729 02 90
URL: http://www.hfkindererziehung.ch
E-Mail:

SAVOIRSOCIAL
Schweizerische Dachorganisation der Arbeitswelt Soziales
Amtshausquai 21
4600 Olten
Tel.: +41 62 205 60 10
URL: https://www.savoirsocial.ch
E-Mail:

kibesuisse Verband Kinderbetreuung Schweiz
Josefstr. 53
8005 Zürich
Tel.: +41 44 212 24 44
URL: http://www.kibesuisse.ch
E-Mail:

Stellenplattform:
3007 Bern
URL: http://www.sozialinfo.ch/stellenportal

Agogis
Sozialberufe. Praxisnah.
Pelikanstr. 18
8031 Zürich
Tel.: +41 43 366 71 10
URL: http://www.agogis.ch
E-Mail:

berufsberatung.ch