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Antiquitäten- und Kunsthändler/in

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Kategorien
Bildungstypen

Berufsfunktion / Spezialisierung

Berufsfelder

Verkauf - Kultur

Branchen

Detailhandel branchenspezifisch - Kulturerhaltung

Swissdoc

0.613.3.0

Aktualisiert 07.12.2015

Tätigkeiten

Kauft und verkauft oder vermittelt antike und sammelnswerte Gebrauchs- und Kunstgegenstände sowie moderne Kunstobjekte. Spezialisiert sich oft auf ein bestimmtes Gebiet zum Beispiel auf Möbel, Bilder, Bücher, Münzen, Schmuck, Waffen, Porzellan, Ikonen oder befasst sich mit einer bestimmten Epoche oder Stilrichtung.


Antiquitäten sind sammelnswerte Gegenstände meist künstlerischer oder kunsthandwerklicher Art, die meist mehrere Jahre alt sind. Antiquitäten- und Kunsthändler/innen kennen Wert und Herkunft ihrer Objekte. Sie verfolgen die Kunstszene und benötigen ein ausgeprägtes Gespür für Trends, um zum richtigen Zeitpunkt zu kaufen oder zu verkaufen. Kunstgeschäfte sind risikoreich, d.h. sie können hohe Gewinne einbringen oder hohe Verluste verursachen. Kunsthändler/innen brauchen neben ihrem Fachwissen auch ein gesundes Selbstvertrauen und Urteilsvermögen beim Einkauf bzw. Verkauf.

 

Antiquitäten- und Kunsthändler/innen sind dauernd auf der Suche nach Gegenständen, die in ihr Sortiment passen. Diese finden sie bei Privatpersonen, durch Vermittler/innen, auf internationalen Märkten oder Auktionen. Ein gutes Fachwissen ist erforderlich, um die Kunstgegenstände aus den verschiedenen Stilrichtungen optimal zu klassifizieren. Es ist nicht einfach, deren Wert immer richtig einzuschätzen, da im Kunsthandel keine Material- und Handwerkspreise, sondern Liebhaberpreise bezahlt werden, die starken Schwankungen unterliegen.
Antiquitätenhändler/innen können zusätzlich als Konservator resp. Restauratorin tätig sein und antike Gegenstände fachgerecht restaurieren. Dazu ist jedoch eine qualifizierte Ausbildung - vorzugsweise an einer Hochschule für Kunst und Gestaltung - nötig. Als erfahrene Fachleute können sie sich zusätzlich auf Expertisen und Schätzungen konzentrieren.
Zur Geschäftsführung gehören auch kaufmännische Aufgaben wie das Erfassen und Katalogisieren des Antiquitätenbestandes, die Buchhaltung, die Korrespondenz, das Marketing, das Führen der Kundenkartei usw. 

Ausbildung

Es gibt keine geregelte Ausbildung. Antiquitäten- und Kunsthändler/innen stehen verschiedene Ausbildungswege offen.
Ausbildungsmöglichkeiten:

  • Autodidaktische Ausbildung: Empfehlenswert ist ein Volontariat in einer Antiquitäten- oder Kunsthandlung oder in einem Auktionshaus.
  • Auktionatoren/Auktionatorinnen: Die Sotheby-Schule London führt Ausbildungskurse durch. Siehe www.sothebys.com

Voraussetzungen

Anforderungen

  • ausgeprägtes Kunstverständnis
  • Kennen der Kunstszene und Fachwissen in Kunstgeschichte
  • gute kaufmännische Grundausbildung
  • Optimale Voraussetzungen sind zum Beispiel ein Studium in Kunstgeschichte oder Innenarchitektur, ferner ein künstlerischer Beruf

Als Konservator/in / Restaurator/in FH ist der Abschluss einer Berufslehre in einem verwandten oder geeigneten Beruf handwerklicher, gestalterischer oder technischer Richtung (z.B. Schreiner/in, Dekorationsgestalter/in, Vergolder/in) von Vorteil.

Weiterbildung

Konservator/in-Restaurator/in FH (BA/MA)
Detailhandelsmanager/in (HFP)
Detailhandelsspezialist/in (BP)
Verkaufsfachmann/-frau (BP)
Einkaufsfachmann/-frau (BP)
Kunsthistoriker/in im Kunsthandel

Kurse und Seminare:


z.B. Angebote des Verbandes Schweiz. Antiquare und Kunsthändler VSAK, des Verbandes Schweiz. Antiquare und Restauratoren VSAR, von Universitäten und Hochschulen für Kunst und Gestaltung sowie Seminare mit Kunstfachleuten zu fachspezifischen Themen.

Weitere Informationen

Adressen

Verband Schweizer Antiquare & Kunsthändler
Jacqueline Aden Hurst
Kirchgasse 28
8001 Zürich
Tel.: 043 388 04 04
Fax: 043 388 04 00
URL: http://www.vsak.org

Verband Schweizerischer Antiquare und Restauratoren
Sekretariat Régine
Giroud
In Gassen 6
8001 Zürich
URL: http://www.vsar.ch