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Natur- und Umweltfachmann/-frau (BP)

Natur- und Umweltfachleute übernehmen vielseitige Aufgaben im Natur-, Landschafts- und Umweltschutz sowie in der nachhaltigen Entwicklung. Sie koordinieren und begleiten Projekte, wirken im Gesetzesvollzug mit und sind in der Öffentlichkeitsarbeit tätig.

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Kategorien
Bildungstypen

Weiterbildungsberuf

Berufsfelder

Natur

Branchen

Planung, Hoch- und Tiefbau - Umwelt und Ökologie

Swissdoc

0.170.4.0

Aktualisiert 19.06.2018

Tätigkeiten

Natur- und Umweltfachleute arbeiten auf Fachstellen, in Ämtern, Umweltinstitutionen oder in der Industrie. In der Regel betreuen sie ein bestimmtes Themengebiet. Sie sind praxisbezogene Allrounder/innen mit Wissen in den verschiedenen Teilgebieten des Natur- und Umweltschutzes und sie kennen die rechtlichen Grundlagen, die politischen Entscheidungswege und die verschiedenen Akteure. An der Schnittstelle zwischen Entscheidungsträgern und Spezialistinnen leiten und koordinieren sie Projekte.

Natur- und Umweltfachleute befassen sich z. B. mit Abfallentsorgung, Lufthygiene, Gewässerschutz, betrieblichem Umweltschutz, Energiepolitik, Gemeindeentwicklung, Raum- und Siedlungsplanung, Naturschutzmassnahmen oder Land- und Forstwirtschaft. Sie sind zuständig für Fragen rund um die nachhaltige Entwicklung und das Umweltressourcen-Management. Sie verstehen die fach­spezifische Terminologie und wissen, welche Fachleute bzw. Gesetzesgrundlagen für welche Problemstellung konsultiert werden müssen. Aufgrund dieser Vorbereitungen erarbeiten sie Lösungs­vorschläge.

Natur- und Umweltfachleute setzen Umweltkonzepte selbst in die Praxis um oder vergeben entsprechende Aufträge, die sie beaufsichtigen und auswerten. Beispielsweise begleiten und beraten sie Betriebe bei ökologischen Auflagen oder beurteilen Umweltverträglichkeitsprüfungen. Tätig sind sie auch in der Aufsicht und Pflege von Naturschutzgebieten.

Ein wichtiger Aufgabenbereich von Natur- und Umweltfachleuten liegt häufig in der Öffentlichkeitsarbeit. Sie erstellen Informationsmittel und sind in ihrem Zuständigkeitsbereich Ansprechpersonen für Fachleute, Medien, Mitarbeitende und die Bevölkerung. Teilweise führen sie auch Schulungen durch oder leiten Informationsveranstaltungen und Exkursionen.

Ausbildung

Grundlage

Eidg. genehmigte Prüfungs­ordnung vom 7.5.2018

Prüfungsvorbereitung

Die für die Prüfung erforderlichen Qualifikationen werden in der Regel in Form eines Lehrgangs erworben. Reglement und Wegleitung sind bei der OdA Umwelt erhältlich.

Bildungsangebote

Lehrgang "Projektmanagement Natur und Umwelt" der sanu future learning ag, Biel

Dauer

14 Monate, berufsbegleitend (insgesamt 54 Kurstage)

Ausbildungsinhalt

Der Lehrgang besteht aus zwei Blöcken und zwei möglichen Fachrichtungen (Wahlmodulen):

  • Block 1: Grundlagen Natur und Umwelt
  • Block 2: Projektmanagement und Kommunikation
  • Fachrichtung (Wahlmodul): Betriebliches Umweltmanagement
  • Fachrichtung (Wahlmodul): Biodiversität und Raum

Abschluss

  • "Natur- und Umweltfachmann / Natur- und Umweltfachfrau mit eidg. Fachausweis"
  • Internationales Zertifikat IPMA Level D

Voraussetzungen

Vorbildung

    Bei Prüfungsantritt erforderlich:

  • abgeschlossene berufliche Grundbildung oder eidg. anerkannte Matura oder Berufsmaturität oder gleichwertiger Abschluss
  • 2 Jahre Berufspraxis im Bereich Natur und Umwelt (der vollständig besuchte Lehrgang wird als halbes Jahr Berufspraxis angerechnet)
  • Mindestalter: 20 Jahre

Anforderungen

  • ausgeprägtes Interesse an Natur und Umwelt
  • vernetztes Denken und Handeln
  • Verhandlungsgeschick
  • Engagement im Umweltbereich und Anwendungsmöglichkeiten der Ausbildungsinhalte

Weiterbildung

Kurse

Angebote von Berufs- und Fachverbänden, sanu future learning ag, Stiftung Pusch, Stiftung Silviva und von weiteren Institutionen im Natur- und Umwelt­bereich

Fachhochschule

Studiengänge in verwandten Fachrichtungen, z. B. Bachelor of Science (FH) in Umwelt­ingenieurwesen

Berufsverhältnisse

Natur- und Umweltfachleute arbeiten vor allem bei staatlichen, kantonalen oder kommunalen Naturschutz- und Umweltfachstellen, bei Umweltorganisationen oder in der Privatwirtschaft, z. B. in Industriebetrieben, Beratungs- und Ingenieurbüros. Viele verbleiben im angestammten Beruf und erweitern dort ihren Aufgabenbereich. Es besteht auch die Möglichkeit als selbstständiger Berater bzw. selbstständige Beraterin die Kundschaft in Fragen zum Umweltschutz, zur Mobilität, Energie und zum Bau zu beraten. Für die Jobsuche ist in der Umweltbranche ein gut gepflegtes Netzwerk sehr wichtig. Viele Stellen und Mandate werden in der Branche über persönliche sowie geschäftliche Kontakte vergeben.

Weitere Informationen

Adressen

sanu future learning ag
General-Dufour-Strasse 18
2500 Biel/Bienne
Tel.: +41 32 322 14 33
Fax: 032 322 13 20
URL: http://www.sanu.ch
E-Mail:

OdA Umwelt
Bollwerk 35
3011 Bern
Tel.: +41 31 503 54 30
URL: http://www.umweltprofis.ch
E-Mail:

Links

http://www.sanu.ch

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