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Podologe/-login EFZ

Podologen und Podologinnen EFZ kümmern sich um die Pflege gesunder und kranker Füsse. Probleme und Schmerzen an den Füssen, an Zehen und Zehennägeln behandeln sie fachgerecht.

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Kategorien
Bildungstypen

Grundbildung (Lehre)

Berufsfelder

Gesundheit

Branchen

Medizinische Therapie und Naturheilkunde - Wellness und Schönheit

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Aktualisiert 07.03.2016

Bilder (8)

Anamnese
Anamnese

Anamnese

Am Anfang einer podologischen Behandlung steht eine umfassende Abklärung der Beschwerden und Krankheiten.

Copyright SDBB | CSFO, Reto Klink

Anamnese
Nagelpflege

Nagelpflege

Zu den häufigsten Aufgaben gehört das fachgerechte Schneiden und Feilen der Nägel und das Bearbeiten der Nagelränder.

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Nagelpflege
Hühneraugen entfernen

Hühneraugen entfernen

Hühneraugen, übermässige Hornhaut und Schwielen werden mit den geeigneten Instrumenten sorgfältig entfernt.

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Hühneraugen entfernen
Massieren

Massieren

Zur Förderung des Wohlbefindens und zur Stimulierung massieren Podologen die Füsse und führen Fussgymnastikübungen durch.

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Massieren
Medizinische Pflege

Medizinische Pflege

Podologinnen behandeln schmerzende und deformierte Füsse, etwa mit Orthesen aus Silikon zur Entlastung oder mit Wundverbänden, zum Beispiel bei Diabetes.

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Medizinische Pflege
Instrumente sterilisieren

Instrumente sterilisieren

Hygiene ist in der Podologie-Praxis sehr wichtig. Die Podologen reinigen und sterilisieren die gebrauchen Instrumente nach jeder Behandlung.

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Instrumente sterilisieren
Beraten und verkaufen

Beraten und verkaufen

Die Beratung bei orthopädischen Hilfsmitteln und der Verkauf von Pflegeprodukten ist Teil der Arbeit in einer Podologie-Praxis.

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Beraten und verkaufen
Administrative Aufgaben

Administrative Aufgaben

Podologinnen protokollieren die Krankheitsgeschichten und halten die eingeleiteten Massnahmen fest. Damit können sie den Erfolg der Behandlung dokumentieren.

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Administrative Aufgaben

Tätigkeiten

Zu Podologinnen EFZ kommen Menschen jeden Alters, wenn sie beim Gehen Beschwerden haben, der Schuh sie drückt, Zehennägel eingewachsen sind, die Haut am Fuss beschädigt ist oder sie sonstige Probleme mit den Füssen haben. Die Füsse und Zehen gesunder Menschen behandeln die Berufsleute selbstständig. Bei Risikopatientinnen, die zum Beispiel an Durchblutungsstörungen, Diabetes oder Rheuma leiden, halten sie sich an die Anweisungen einer dipl. Podologin HF. Ihr Ziel ist es, die Bewegungsfähigkeit und das Wohlbefinden der Patientinnen zu erhalten und zu verbessern.

In einer Anamnese klären Podologen EFZ zuerst die Ursachen der Beschwerden ab: Trägt der Patient geeignete Schuhe? Verursachen Druckstellen, Spreiz- oder Senkfüsse die Schmerzen? Mit Einfühlungsvermögen informieren sie die Patienten, mit welchen Massnahmen die Beschwerden gelindert werden können. Sie erkennen auch, wenn ein Patient ärztliche Hilfe benötigt.

Podologinnen EFZ schneiden normale oder deformierte Zehennägel, entfernen schmerzende Hühneraugen, übermässige Hornhaut und Schwielen, behandeln Nagelpilz und verdickte Nägel. Sie bringen Druckentlastungs- oder Wundverbände an und korrigieren eingewachsene Zehennägel mit einer speziellen Spangentechnik. Bei Nägeln, die durch Unfälle, anliegende Zehen oder Schuhdruck am natürlichen Wachstum behindert werden, modellieren sie einen künstlichen Nagelersatz, der das Nagelbett schützt. Aus Silikon stellen sie Entlastungen für den Zehenbereich her. Die Instrumente und Maschinen führen Podologinnen EFZ mit viel Fingerspitzengefühl, um den Patientinnen möglichst keine Schmerzen zuzufügen.

Als therapeutische Massnahme massieren Podologen EFZ die Füsse und Unterschenkel der Patienten. Sie verkaufen der Kundschaft auch Fusspflegeprodukte und beraten sie bezüglich Gesundheitsschuhen und orthopädischer Hilfsmittel für ein möglichst schmerzloses Gehen.

Nach der Behandlung reinigen und sterilisieren Podologinnen EFZ die Instrumente und räumen den Arbeitsplatz auf. Sie dokumentieren die Krankheitsgeschichte, protokollieren die eingeleiteten Massnahmen und machen so die Erfolge der Behandlung sichtbar.

Ausbildung

Grundlage

Eidg. Verordnung vom 26.9.2012

Dauer

3 Jahre

Bildung in beruflicher Praxis

In einer Podologiepraxis

Schulische Bildung

1 Tag pro Woche an der Berufsfachschule in Zofingen

Berufsbezogene Fächer

  • technische Orthopädie
  • allgemeine Anatomie/Physiologie
  • allgemeine Biologie/Bakteriologie/Mikrobiologie/Infektion
  • Medikamentenlehre/Sterilisation/Desinfektion
  • spezielle Anatomie/Orthopädie
  • Pathologie/Dermatologie
  • Berufsethik und gesetzliche Grundlagen für die Berufsausübung / Patientenrecht

Überbetriebliche Kurse

Praktisches Erlernen und Üben beruflicher Grundlagen

Berufsmaturität

Bei sehr guten schulischen Leistungen kann während der Grundbildung die Berufsmaturitätsschule besucht werden.

Abschluss

Eidg. Fähigkeitszeugnis "Podologe/-login EFZ"

Voraussetzungen

Vorbildung
  • abgeschlossene Volksschule
Anforderungen
  • Interesse an medizinisch-therapeutischen Fragen
  • geschickte und ruhige Hände
  • Geduld und Ausdauer
  • keine Berührungsängste
  • Belastbarkeit
  • Kommunikationsfähigkeit und Kontaktfreude
  • Einfühlungsvermögen, Verständnis und Offenheit für verschiedene Menschen
  • gute Umgangsformen und situationsgerechtes Auftreten
  • Diskretion bzw. Verschwiegenheit
  • Sinn für Sauberkeit und Ordnung
  • Organisationsfähigkeit
  • Dienstleistungsbewusstsein bzw. Kundenorientierung

Weiterbildung

Kurse

Angebote des Schweiz. Podologen-Verbands SPV

Berufsprüfung (BP)

Z. B. Medizinische/r Masseur/in mit eidg. Fachausweis

Höhere Fachschule

Z. B. dipl. Podologe/Podologin HF oder dipl. Aktivierungsfachmann/-frau HF, dipl. Pflegefachmann/-frau HF

Fachhochschule

Z. B. Bachelor of Science (FH) in Physiotherapie, Bachelor of Science (FH) in Pflege

Berufsverhältnisse

Podologen und Podologinnen EFZ arbeiten in Podologiepraxen, Spitälern, Alters- und Pflegezentren. Der Beruf kann auch Teilzeit ausgeübt werden. Der Stellenmarkt unterscheidet sich je nach Region, ist grundsätzlich jedoch gut. Für die Eröffnung einer eigenen Praxis sind ein höherer Berufsbildungsabschluss (auf Stufe HF) sowie eine Bewilligung der kantonalen Gesundheits- bzw. Sanitätsdirektion erforderlich.

Die Podologie entwickelt sich gemeinsam mit der Medizin ständig weiter. Um ihre Chancen auf dem Arbeitsmarkt zu erhalten und zu steigern, müssen sich die Berufsleute über aktuelle medizinische und technische Entwicklungen informieren.

Bemerkungen

Der Berufsverband SPV engagiert sich auch für die Ausbildung von erwachsenen Quereinsteiger/innen: Ab 2011 werden in Zusammenarbeit mit der Berufsfachschule Zofingen wieder berufsbegleitende Vorbereitungskurse auf das Qualifikationsverfahren nach Art. 32 BBV angeboten. Eine Ausbildung auf dem Niveau Höhere Fachschule, die als berufsbegleitendes Weiterbildungsangebot für Podolog/inn/en gedacht ist, ist in Planung. Der Rahmenlehrplan wurde bereits verabschiedet. Es ist anzunehmen, dass früher oder später nur noch Personen selbständig arbeiten dürfen, die das Diplom der Höheren Fachschule erworben haben.

Weitere Informationen

Adressen

Schweiz. Podologen-Verband SPV
Geschäftsstelle
Bahnhofstr. 7b
6210 Sursee
Tel.: 041 926 07 61
Fax: 041 926 07 99
URL: http://www.podologie.ch
E-Mail:

Berufs- und Weiterbildung Zofingen
Bildungszentrum (BZZ)
Strengelbacherstr. 27
4800 Zofingen
Tel.: 062 745 56 00
Fax: 062 745 56 02
URL: http://www.bwzofingen.ch
E-Mail:
E-Mail:

Überblick Gesundheitsberufe:
3000 Bern
URL: http://www.gesundheitsberufe.ch