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Müller/in EFZ

Müller/innen verarbeiten Getreide zu Lebensmitteln, hauptsächlich zu Mehl, oder zu Tiernahrung. Sie sind zuständig für die Qualitätskontrolle, Reinigung und Lagerung der Rohstoffe sowie für das Mahlen, Verpacken und Versenden der Produkte.

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Kategorien
Bildungstypen

Grundbildung (Lehre)

Berufsfelder

Nahrung - Natur

Branchen

Müllerei, Bäckerei, Konditorei, Confiserie

Swissdoc

0.210.25.0

Aktualisiert 11.11.2015

Tätigkeiten

Müller/innen werden in den Fachrichtungen Lebensmittel und Tiernahrung ausgebildet. Lebensmittelmüller/innen mahlen Getreide zu Mehl, Griess oder Frühstücksflocken. Sie kennen die verschiedenen Getreidesorten und die technischen Möglichkeiten ihrer Mühle. Sie wissen aber auch, wie die Mehle in Bäckereien und Haushalten verwendet werden. So können sie Produkte herstellen, die den spezifischen Anforderungen gerecht werden.

Müller/innen der Fachrichtung Tiernahrung produzieren Tierfutter aus Getreide, Hülsenfrüchten und anderen Zusatzstoffen. Je nach Tierart und Ernährungsziel werden diese Rohprodukte gemischt, aufbereitet und bei Bedarf zu kleinen Würfeln gepresst. Die Fachleute kennen die Ernährungseigenschaften der Produkte und die Ernährungsbedürfnisse verschiedener Tierarten. Sie passen die Produkte ihrer Mühlen oder Mischfutterwerke fortlaufend den neusten Bedürfnissen der Kundschaft an.

Im Arbeitsalltag nehmen Müller/innen das angelieferte Getreide an und kontrollieren die Qualität. Dann wird das Getreide gereinigt und bis zur Weiterverarbeitung gelagert. Je nach Endprodukt wird es dann gemischt und gemahlen. Die Arbeiten werden mit mehrheitlich automatisierten Anlagen durchgeführt und unterstehen strengen Hygiene- und Qualitätsvorschriften. Die Müller/innen planen, steuern und überwachen den Produktionsablauf. Sie entnehmen laufend Proben und kontrollieren diese. Ausserdem müssen sie manchmal Störungen im Produktionsablauf beheben. Wenn die Ware fertig verarbeitet ist, wird sie in den Absackungsanlagen in Säcke gefüllt und zum Transport bereitgestellt.

Ausbildung

Grundlage

Eidg. Verordnung vom 4.11.2011 mit Änderungen vom 1.1.2014 und 5.11.2015

Dauer

3 Jahre

Fachrichtungen

  • Lebensmittel
  • Tiernahrung

Bildung in beruflicher Praxis

In einer Mühle oder einem Mischfutterwerk

Schulische Bildung

Besuch der Berufsfachschule in Flawil SG (für alle Lernenden der Deutschschweiz); vier Blockkurse von 2 - 3 Wochen pro Jahr

Berufsbezogene Fächer

Waren annehmen und bewirtschaften; Getreideerzeugnisse/Tiernahrung herstellen; Qualität, Hygiene, Unterhalt, Arbeitssicherheit, Umweltschutz sicherstellen

Überbetriebliche Kurse

Praktisches Erlernen und Üben beruflicher Grundlagen

Berufsmaturität

Bei sehr guten Leistungen kann während der beruflichen Grundbildung zusätzlich die Berufsmaturitätsschule besucht werden.

Abschluss

Eidg. Fähigkeitszeugnis als "Müller/in EFZ"

Voraussetzungen

Vorbildung
abgeschlossene Volksschule Anforderungen
  • Freude an Naturprodukten
  • Interesse an biologischen, physikalischen und chemischen Vorgängen
  • Interesse am Umgang mit Maschinen
  • technisches Verständnis
  • gute Beobachtungsgabe
  • Hygienebewusstsein
  • kräftige Konstitution
  • gute Gesundheit (keine Allergien)
  • guter Geruchs- und Tastsinn
  • Bereitschaft zu unregelmässiger Arbeitszeit

Weiterbildung

Zusatzlehre

Müller/in EFZ der zweiten Fachrichtung (1 Jahr)

Weiterbildungen in der Schweiz

  • Müllereitechniker/in an der Schweizerischen Müllereifachschule St. Gallen
  • Mischfuttertechniker/in an der Schule für Futtermitteltechnik in Uzwil

Höhere Fachschule

Dipl. Techniker/in HF Lebensmitteltechnologie

Fachhochschule

Bachelor of Science (FH) in Lebensmitteltechnologie

Ausbildungen in Deutschland

  • Fachkraft Getreidesilo
  • Getreidemanager/in, Fachlehrgang Lagerwirtschaft
  • Müllermeister/in (an der Meisterschule in Hoppenlau / Stuttgart oder an der Deutschen Müllerschule Braunschweig)

Berufsverhältnisse

Müller/innen haben vorwiegend normale Arbeitszeiten, in gewissen Betrieben arbeiten sie im Zweischichtbetrieb. In der Schweiz gibt es rund 130 Mühlenbetriebe. Ein Wechsel in verwandte Produktionsbetriebe, zum Beispiel in die Lebensmittelherstellung, ist möglich. Müller/innen haben auf dem Arbeitsmarkt gute Chancen, da die Nachfrage nach qualifizierten Fachleuten gross ist. Ausserdem ist schweizerisches Fachpersonal auch im Ausland gefragt.

Weitere Informationen

Adressen

Schweizerischer Verein Arbeitswelt Müller/in
Bernstr. 55
Postfach 737
3052 Zollikofen
Tel.: 031 915 21 11
Fax: 031 915 21 12
URL: http://www.mueller-in.ch
URL: http://www.vsf-mills.ch
E-Mail:

Links

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