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Zivilschutzinstruktor/in

Hauptberufliche Zivilschutzinstruktoren und -instruktorinnen sind in der Erwachsenenbildung tätig. Sie sind sowohl Ausbilderinnen als auch Fachspezialisten des Zivilschutzes.

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Kategorien
Bildungstypen

Weiterbildungsberuf

Berufsfelder

Verkehr, Logistik

Branchen

Private Sicherheitsdienste und Anderes - Erwachsenenbildung / Kurswesen

Swissdoc

0.622.13.0

Aktualisiert 01.11.2016

Tätigkeiten

Zivilschutzinstruktoren bilden im Auftrag des Bundes, der Kantone, Regionen und Gemeinden Schutzdienstpflichtige im Alter zwischen 20 und 40 Jahren mit unterschiedlichstem sozialem und beruflichem Hintergrund aus. Dazu gehören Kaderleute, Spezialistinnen und Mannschaftsangehörige der Sachbereiche Zivilschutzkommando, Lage, Telematik, ABC-Schutz, Logistische Koordination, Schutz und Betreuung, Kulturgüterschutz, Unterstützung und Logistik.

Zivilschutzinstruktorinnen begleiten Zivilschutzorganisationen bei der Vorbereitung, Durchführung und Auswertung von Wiederholungskursen und beurteilen deren Einsatzbereitschaft anlässlich von Inspektionen.

Neben den Schutzdienstpflichtigen bilden Zivilschutzinstruktoren je nach Kompetenz auch Gemeindeführungsstäbe, Angehörige von Feuerwehren, Jugendliche und Erwachsene in der Brandverhütung oder -prävention aus. Wenn sie als Projektleiter oder -mitarbeiter tätig sind, erarbeiten sie kantonsspezifische Ausbildungs- und Übungsunterlagen.

Bei koordinierten Nothilfe- und Instandstellungseinsätzen in einem anderen Kanton übernehmen Zivilschutzinstruktorinnen Koordinationsaufgaben. Sie planen mit dem Einsatzkoordinator vor Ort den zeitlichen Umfang des Einsatzes und beantragen bei der Amtsleitung die einzusetzenden Zivilschutzformationen.

Während der Einsätze sind sie das Bindeglied zwischen dem eigenen kantonalen Amt, der Einsatzleitung des betroffenen Gebietes und den eingesetzten Formationen.

Da der Zivilschutz auch zur Unterstützung von Partnerorganisationen wie Feuerwehr, Polizei oder Gesundheitswesen eingesetzt wird, arbeiten Zivilschutzinstruktorinnen bei Ausbildungs- und Fachfragen mit den Partnern des Bevölkerungschutzes zusammen. Ausserdem beraten sie Schutzdienstpflichtige und Dritte in Ausbildungs- und Fachthemen. So stehen sie zum Beispiel bei Fragen zur Schutzdienstpflicht, zum fachgerechten Einsatz von Geräten oder zur Verwendung von Schutzräumen von privaten Personen zur Verfügung.

Ausbildung

Grundlage

Bundesgesetz über den Bevölkerungsschutz und den Zivilschutz BZG vom 4.10.2002 sowie Verordnung über die Ausbildung des Lehrpersonals vom 12.12.2002

Ausbildungsmöglichkeiten

Ausbildung im Modulsystem durch das Bundesamt für Bevölkerungsschutz. Die theoretische Ausbildung wird im eidg. Ausbildungszentrum in Schwarzenburg BE und die Praktika in den Ausbildungszentren der Kantone und Gemeinden durchgeführt.

Dauer

Ca. 24 Wochen, Vollzeit

Modulausbildung

6 Pflichtmodule:

  • Lernveranstaltungen mit Erwachsenen durchführen
  • Zivilschutz-Grundlagen 1–3
  • Organisation und Kommando des Zivilschutzes
  • Kursleiter

Nach den ersten vier Pflichtmodulen besuchen die Studierenden mindestens zwei der folgenden drei Spezialisierungen (jede Spezialisierung besteht aus zwei Modulen mit einem integrierten Praktikum):

  • Führungsunterstützung
  • Schutz und Betreuung
  • Unterstützung

Abschluss

Eidg. Diplom als "Zivilschutzinstruktor/in"

Voraussetzungen

Vorbildung

Die Anforderungen für eine Anstellung werden durch die Arbeitgeber festgelegt. Die Aufnahme zur Ausbildung setzt folgende Bedingungen voraus:

  • Abschluss einer beruflichen Grundbildung oder gleichwertiger Ausweis
  • Anstellung als hauptberufliche/r Zivilschutzinstruktor/in beim ­Bund, einem Kanton, einer Region oder Gemeinde
Anforderungen
  • Führungsqualitäten
  • Organisationsfähigkeit
  • Kommunikationsfähigkeit
  • Selbstständigkeit
  • gute schriftliche und mündliche Ausdrucksweise
  • gute Allgemeinbildung
  • technisches Verständnis

Weiterbildung

SVEB-Zertifikat 1 in Erwachsenenbildung

Voraussetzung ist eine Berufspraxis von 2 Jahren als eidg. Zivilschutzinstruktor/in

Berufsprüfung (BP)

Ausbilder/in mit eidg. Fachausweis

Höhere Fachprüfung (HFP)

Ausbildungsleiter/in mit eidg. Diplom

Höhere Fachschule

Dipl. Erwachsenenbildner/in HF

Nachdiplomstufe

Angebote an höheren Fachschulen und Fachhochschulen, z. B. CAS in Strategisches Bildungs- und Kompetenzmanagement, DAS in Bildungsmanage­ment

Berufsverhältnisse

Die Arbeits- und Berufsverhältnisse richten sich jeweils nach dem/r entsprechenden Arbeitgeber/in.

Weitere Informationen

Adressen

Schweiz. Verband für Weiterbildung SVEB
Oerlikonerstr. 38
8057 Zürich
Tel.: 0848 33 34 33
Fax: 044 319 71 77
URL: http://www.alice.ch
URL: http://www.sveb.ch
E-Mail:

Bundesamt für Bevölkerungsschutz BABS
Geschäftsbereich Ausbildung
Kilchermatt 3
3150 Schwarzenburg
Tel.: 058 462 50 33
URL: http://www.babs.admin.ch
E-Mail:

Links

http://www.bevoelkerungsschutz.admin.ch