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Fashiondesigner/in (HFP)

Fashiondesigner/innen sind Modeschöpfer/innen. Sie analysieren Trends, setzen sie in Konzepte um und begleiten ihre Kreationen über alle Stufen der Realisierung: vom Entwurf über die Schnittbearbeitung bis zur Produktion und zum Marketing.

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Kategorien
Bildungstypen

Weiterbildungsberuf

Berufsfelder

Textilien

Branchen

Bekleidung - Visuelle Kommunikation

Swissdoc

0.340.7.0

Aktualisiert 05.12.2016

Tätigkeiten

Beim Entwerfen von neuen Produkten und Modekollektionen orientieren sich Fashionde­signer/innen an der international geprägten Mode- und Textilwelt. Sie haben ein Gespür für Trends und verfolgen die neusten Entwicklungen in der Branche. Ausserdem berücksichtigen sie wirtschaftliche Aspekte und die Wünsche der jeweiligen Zielgruppe.

In der Entwicklungsphase eines Produkts analysieren Fashiondesigner/innen die spezifischen Rahmenbedingungen und Voraussetzungen und sie evaluieren den Erfolg ihrer letzten Kollektion. Aufgrund dieser Analysen erarbeiten sie neue Entwürfe und Produktlinien, die auf dem Markt gefragt sind. Sie experimentieren mit neuen Formen, Farben und Materialien. Dann entwickeln sie für die geplanten Produkte Farb-, Material- und Designkonzepte. Fashiondesigner/innen setzen gezielt funktionale Textilien ein. Je nach Anwendungsbereich des geplanten Kleidungsstücks wählen sie Naturfaser- und High-Tech-Stoffe.

Um ihre Ideen zu visualisieren setzen Fashiondesigner/innen branchenspezifische Software ein. Damit präsentieren sie ihre Kollektionen und Produktlinien, oft in Zusammenarbeit mit Fachleuten aus dem Bereich der visuellen Gestaltung. Sie fertigen Prototypen an und dokumentieren ihre Vorgehensweise.

Als Geschäftsführende haben Fashiondesigner/innen in der Regel verschiedene weitere Aufgaben. Sie sind beispielsweise für die Beschaffung der geeigneten Materialien zuständig. Mit ihren Kenntnissen des internationalen Markts sind sie in der Lage, hochwertige Stoffe, Wolle oder Leder günstig und zum richtigen Zeitpunkt einzukaufen. Gute Fremdsprachenkenntnisse sind ihnen dabei nützlich. Des Weiteren verantworten Fashiondesigner/innen das Kostenmanagement, das für eine erfolgreiche Produktion und Vermarktung unabdingbar ist. Oft sind sie auch an der Entwicklung und Umsetzung von Marketingkonzepten und Werbemassnahmen beteiligt. Ihre Mitarbeitenden führen und fördern sie nach den Grundsätzen der modernen Personalführung.

Ausbildung

Grundlage

Eidg. genehmigte Prüfungsordnung vom 12.1.2015 mit Änderung vom 23.11.2016

Prüfungsvorbereitung

Die für die Prüfung erforderlichen Qualifikationen werden in der Regel in Form von Kursen erworben. Informationen sind bei der Schweiz. Textilfachschule STF in Zürich erhältlich.

Bildungsangebote

Schweizerische Textilfachschule STF, Zürich

Dauer

2 Jahre, berufsbegleitend

Prüfungsteile

  • Betriebswirtschaftslehre schriftlich
  • Projektarbeit
  • Präsentation der Projektarbeit

Abschluss

Eidg. anerkannter Titel "Dipl. Fashiondesigner/in"

Voraussetzungen

Vorbildung

Bei Prüfungsantritt erforderlich:

  • Abschluss einer Grundausbildung (EFZ) oder eine gleichwertige Ausbildung

und

  • insgesamt mindestens 4 Jahre Berufspraxis im Modebereich, woran eine modisch-gestalterische Grundbildung (Sekundarstufe II) oder eine andere entsprechende Ausbildung angerechnet wird
Anforderungen
  • umfassende gestalterische Grundkenntnisse
  • Kreativität
  • Fähigkeit, Mitarbeitende zu führen und im Team zu arbeiten
  • Organisationsvermögen
  • systematische Arbeitsweise
  • Sinn für Qualität
  • Informatikkenntnisse
  • Fremdsprachenkenntnisse

Weiterbildung

Kurse

Angebote der Schweiz. Textilfachschule STF

Fachhochschule

Bachelor of Arts (FH) in Produkt- und Industriedesign mit Vertiefung Mode-Design (Basel) oder Textildesign (Luzern)
 

Auf Masterstufe ist an Schulen für Gestaltung eine Aufnahme "sur dossier" möglich.

Nachdiplomstufe

Angebote von Höheren Fachschulen und Fachhochschulen

Berufsverhältnisse

Fashiondesigner/innen arbeiten in Betrieben der Bekleidungsindustrie (Produktentwicklung), in Modehäusern und -ateliers oder in Einkaufsabteilungen von Handelsbetrieben. Weitere Einsatzgebiete sind Moderedaktionen oder Trendforschungsbüros. Selbstständige Fashiondesigner/innen arbeiten im eigenen Atelier, gründen in der Regel ein eigenes Label und vermarkten dieses.

Bemerkungen

Änderung PO in Vernehmlassung, August 2016

Weitere Informationen

Adressen

Schweiz. Textilfachschule STF
Hallwylstr. 71
8004 Zürich
Tel.: 044 360 41 51
Fax: 044 360 41 50
URL: http://www.stf.ch
E-Mail:

Swiss Textiles
Textilverband Schweiz
Bildung & Nachwuchsförderung
Beethovenstr. 20
Postfach
8022 Zürich
Tel.: 044 289 79 79
Fax: 044 289 79 80
URL: http://www.swisstextiles.ch
E-Mail: