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Anlagen- und Apparatebauer/in EFZ

Anlagen- und Apparatebauer/innen stellen aus Metall einzelne Apparate sowie ganze Systeme und Anlagen her. Sie fertigen die Einzelteile und bauen sie zusammen. Oft begleiten sie ein Produkt von der Planung bis zur Endmontage.

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Kategorien
Bildungstypen

Grundbildung (Lehre)

Berufsfelder

Metall, Maschinen

Branchen

Metallgewerbe und Giesserei - Maschinentechnik

Swissdoc

0.554.2.0

Aktualisiert 24.06.2015

Bilder (8)

Pläne interpretieren

Filme (2)

Anlagen- und Apparatebauer/in EFZ
Pläne interpretieren

Pläne interpretieren

Damit die Berufsleute wissen, wie sie die Bleche stanzen und formen sollen, müssen sie Konstruktionszeichnungen lesen können

Copyright SDBB | CSFO, Thierry Parel

Pläne interpretieren
Werkstücke trennen und umformen

Werkstücke trennen und umformen

Mit Hilfe von Maschinen werden Bleche gestanzt und umgeformt. Da braucht es höchste Konzentration, weil hier grosse Kräfte am Werk sind.

Copyright SDBB | CSFO, Iris Krebs

Werkstücke trennen und umformen
Komponenten und Apparate herstellen

Komponenten und Apparate herstellen

Die Berufsleute fertigen z.B. Kessel und Tanks für die Industrie an, aber auch kleinere Komponenten wie etwa das Gerüst einer industriellen Werkbank.

Copyright SDBB | CSFO, Iris Krebs

Komponenten und Apparate herstellen
Bauteile fügen

Bauteile fügen

Je nach Situation werden Bauteile mit Schweissen, Nieten, Löten, Kleben, Schrauben und Verstiften zu Baugruppen zusammengefügt.

Copyright SDBB | CSFO, Iris Krebs

Bauteile fügen
Baugruppen montieren

Baugruppen montieren

Nun nimmt die Anlage oder das Gerät Gestalt an: In der Montage bauen die Berufsleute die Baugruppen zusammen.

Copyright SDBB | CSFO, Iris Krebs

Baugruppen montieren
CNC-Maschinen bedienen

CNC-Maschinen bedienen

Die Berufsleute programmieren und überwachen auch computergesteuerte Anlagen, zum Beispiel Schneidgeräte mit Lasertechnik.

Copyright SDBB | CSFO, Iris Krebs

CNC-Maschinen bedienen
Unterhaltsarbeiten ausführen

Unterhaltsarbeiten ausführen

Anlagen- und Apparatebauer/innen warten verschiedenste Anlagen und Geräte wie Mühlen, Chemie-Anlagen, Aufzüge etc.

Copyright SDBB | CSFO, Thierry Parel

Unterhaltsarbeiten ausführen
Anlagen in Betrieb nehmen

Anlagen in Betrieb nehmen

Die Berufsleute bauen Anlagen nicht nur, sondern stellen sie auch auf und nehmen sie in Betrieb – zum Beispiel Aufzüge oder Mühlen.

Copyright SDBB | CSFO, Thierry Parel

Anlagen in Betrieb nehmen
Anlagen- und Apparatebauer/in EFZ

Anlagen- und Apparatebauer/in EFZ

Anlagen- und Apparatebauer/innen sind Spezialisten für Blech- und Schweisskonstruktionen. Nach genauen Konstruktionsplänen verarbeiten sie vor allem Bleche, Profile und Rohre und fügen diese zu einzelnen Gerätekomponenten, Baugruppen oder Anlagen zusammen. Der porträtierte Anlage- und Apparatebauer erklärt im Film: „Meine Arbeit startet in der Regel mit einer Projektsitzung, an der auch andere Berufsleute teilnehmen. Ich arbeite Hand in Hand mit ihnen zusammen. Teamarbeit ist also sehr wichtig.“ Die Anlagen- und Apparatebauer/innen beherrschen alle Schneide-, Trenn-, Umformungs- und Fügetechniken. Dabei arbeiten sie sowohl mit Handwerkzeugen, konventionellen Maschinen als auch mit modernen, computergesteuerten Anlagen. „Es gibt verschiedene Anforderungen an meinen Beruf. Man braucht ein gutes räumliches Vorstellungsvermögen, muss körperlich ziemlich robust sein und man sollte gute Technik- und Physik-Kenntnisse haben.“

Anlagen- und Apparatebauer/in EFZ
Anlagen- und Apparatebauer/in EFZ

Anlagen- und Apparatebauer/in EFZ

Daniel Liska lernt Anlagen- und Apparatebauer, kurz ANAP. Eine neue vierjährige Lehre, welche die früheren Industrieschlosser und -schmiede ersetzt. ANAP schneiden, biegen und montieren Blech zu allen Formen. Das gefällt dem 19-jährigen Daniel Liska. In der Freizeit ist er begeisterter Freestyle-Motocrosser.

Anlagen- und Apparatebauer/in EFZ

Tätigkeiten

Im Anlagen- und Apparatebau entstehen ganz unterschiedliche Produkte: Maschinengehäuse, Kessel- und Rohranlagen für die Industrie, Stahlträger, Apparate für Klima- und Heizanlagen, ganze Eisenbahnwagen, Kücheneinrichtungen, Aufzüge usw.

Anlagen- und Apparatebauer begleiten ein Produkt häufig über alle Entstehungsstufen hinweg, von der Projektierungsphase über die Fertigung und Endmontage bis zur Inbetriebnahme. Meistens übernehmen sie zudem die spätere Instandhaltung und Reparatur der Anlagen.

Das wichtigste Arbeitsmaterial der Anlagen- und Apparatebauerinnen ist Metall. Sie beherrschen alle Trenn-, Umformungs- und Fügungstechniken zu dessen Bearbeitung. Auf der Grundlage von Konstruktionszeichnungen stanzen und schneiden sie flache Bleche auf die gewünschte Grösse zu und bringen sie durch Biegen und Falzen in die richtige Form. Zusammen mit teilweise oder ganz vorgefertigten Teilen wie Profilen und Rohren bauen sie daraus Anlagen und Apparate. Dabei verwenden sie Verbindungstechniken wie Schrauben, Nieten, Löten und Schweissen. Sie arbeiten sowohl mit Handwerkzeugen als auch mit computergesteuerten Maschinen, die beispielsweise automatisierte Schweissprozesse steuern oder Bleche mit Laser- oder Wasserstrahltechnik schneiden.

Im Anlagen- und Apparatebau entstehen Werkstücke, die so gross wie ein Einfamilienhaus sein können. Trotzdem müssen Anlagen- und Apparatebauer die Teile sehr genau bearbeiten, damit der Zusammenbau reibungslos funktioniert. Auch eine exakte Planung der Arbeitsabläufe ist unerlässlich. Dabei stellen Anlagen- und Apparatebauer sicher, dass die Vorgaben bezüglich Personen-, Maschinen- und Umweltschutz eingehalten werden.

Die meisten Arbeiten führen die Anlagen- und Apparatebauerinnen in Fabrikationshallen aus. Die Endmontage erledigen sie allerdings oft auswärts, am endgültigen Standort. Sie arbeiten in der Regel im Team und eng zusammen mit weiteren Fachleuten wie Konstrukteuren oder Automatikerinnen.

Weitere Aufgaben von Anlagen- und Apparatebauern können z. B. das Erstellen von technischen Dokumenten und Offerten, das Beschaffen von Material oder das Durchführen von Qualitätskontrollen sein.

Ausbildung

Grundlage

Eidg. Verordnung vom 5.11.2012

Dauer

4 Jahre

Bildung in beruflicher Praxis

In einem Betrieb der Maschinen- und Metallindustrie

In den ersten 2 Bildungsjahren findet die Basis- und Ergänzungsausbildung statt. Im 3. und 4. Jahr wird eine Schwerpunktausbildung in mind. zwei Tätigkeitsgebieten des Ausbildungsbetriebes vermittelt.

Schulische Bildung

1-2 Tage pro Woche an der Berufsfachschule

Berufsbezogene Fächer

Technische Grundlagen (Mathematik, Informatik, Lern- und Arbeitstechnik, Physik, Elektro- und Steuerungstechnik, technisches Englisch), Werkstoff- und Fertigungstechnik, Zeichnungs- und Maschinentechnik, Zusatzunterricht Verfahrenstechnik

Überbetriebliche Kurse

Zu verschiedenen Themen

Berufsmaturität

Bei sehr guten schulischen Leistungen kann während der Grundbildung die Berufsmaturitätsschule besucht werden.

Abschluss

Eidg. Fähigkeitszeugnis "Anlagen- und Apparatebauer/in EFZ"

Voraussetzungen

Vorbildung
  • abgeschlossene Volksschule
Anforderungen
  • handwerkliche Geschicklichkeit
  • praktisches Verständnis
  • räumliches Vorstellungsvermögen
  • technisches Verständnis
  • keine Allergien gegen Metalle, Fette und Öle
  • Teamfähigkeit
  • Selbstständigkeit

Weiterbildung

Kurse

Angebote von Berufsfachschulen, von der Swissmem-Kaderschule und von weiteren Ausbildungsanbietern im technischen Bereich

Berufsprüfung (BP)

z. B. Schweissfachmann/-frau mit eidg. Fachausweis, Prozessfachmann/-fachfrau mit eidg. Fachausweis, Produktionsfachmann/-fachfrau mit eidg. Fachausweis, Instandhaltungsfachmann/-frau mit eidg. Fachausweis

Höhere Fachprüfung (HFP)

z. B. Industriemeister/in, Dipl. Instandhaltungsleiter/in

Höhere Fachschule

z. B. Dipl. Techniker/in HF Maschinenbau (Vertiefung Produktionstechnik), Dipl. Techniker/in HF Unternehmensprozesse (Vertiefung Betriebstechnik)

Fachhochschule

Bei entsprechender schulischer Vorbildung, z. B. Bachelor of Science (FH) in Maschinentechnik, Bachelor of Science (FH) in Systemtechnik

Berufsverhältnisse

Anlagen- und Apparatebauerinnen arbeiten überall dort, wo Apparate und Maschinen hergestellt oder betrieben werden: im Maschinen- und Fahrzeugbau, in Elektrobetrieben (Schalt- und Anlagenbau), in der Luftfahrttechnik, in der Chemie, der Lebensmittelindustrie usw.

Das Angebot an Lehrstellen ist derzeit sehr gut und dürfte weiterhin wachsen.

Ausgebildete Anlagen- und Apparatebauer sind auf dem Arbeitsmarkt gefragt.

Weitere Informationen

Adressen

Swissmem Berufsbildung
Brühlbergstr. 4
8400 Winterthur
Tel.: 052 260 55 00
Fax: 052 260 55 09
URL: http://www.swissmem-berufsbildung.ch
E-Mail: