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Betriebliche/r Ausbildungsberater/in

Kategorien
Bildungstypen

Berufsfunktion / Spezialisierung - Weiterbildungsberuf

Berufsfelder

Bildung, Soziales

Branchen

Bildung, Unterricht - Human Resources, betriebliche Ausbildung - Unterricht auf Stufe Volksschule, Mittelschule und Berufsbildung

Swissdoc

0.710.29.0

Aktualisiert 01.05.2022

Tätigkeiten

Betriebliche Ausbildungsberater und Ausbildungsberaterinnen haben eine Drehscheibenfunktion: sie sind verantwortlich für die optimale Koordination und Zusammenarbeit aller Beteiligten in der Grundbildung. Die Schaffung neuer Ausbildungsplätze (Lehrstellenmarketing) gehört ebenso zu ihren Kernaufgaben wie die Aufsicht über die betriebliche Bildung und die Mitarbeit in Projekten. 

Sie üben folgende Tätigkeiten aus:

  • Beraten von Berufsbildner/innen, Lernenden und deren Eltern sowie von Berufsverbänden, Lehrpersonen in den Berufsfachschulen und deren Schulleitungen in Fragen der beruflichen Grundbildung und berufspraktischen Bildung
  • Schaffen neuer Ausbildungsplätze (Lehrstellenmarketing)
  • Bewilligen neuer Ausbildungsplätze 
  • Erteilen von Auskünften über Bildungsverordnungen, Kurse für Berufsbildner/innen sowie bei Wechsel oder Abbruch der beruflichen Grundbildung
  • Aufsicht über die berufliche Grundbildung

Im Rahmen ihrer Aufsichtstätigkeit überwachen sie:

  • die Einhaltung der gesetzlichen Bestimmungen im Lehrvertrag
  • die Einhaltung des Lehrvertrags durch die Vertragsparteien
  • die Qualität der Bildung in der beruflichen Praxis (inkl. überbetriebliches Kurszentrum und vergleichbare dritte Lernorte)
  • die Prüfungen und andere Qualifikationsverfahren 
  • die Qualität der schulischen Bildung

Ausbildung

Übliche/r Ausbildungsweg/e

  • Berufsprüfung BP
  • Abgeschlossene Berufslehre mit Berufserfahrung und in der Regel fachlicher Weiterbildung (höhere Fachprüfung, höhere Fachschule, Fachhochschule oder Ähnliches) und/oder
  • Ausbildung zum/zur Berufsbildungsfachmann/-frau (BP)

Voraussetzungen

Anforderungen

  • Berufliche Grundbildung und in der Regel höhere Fachprüfung, höhere Fachschule, Fachhochschule oder gleichwertige Ausbildung
  • mehrjährige Berufserfahrung, ausgewiesene Fachkenntnisse
  • Erfahrung in der Ausbildung von Lernenden
  • berufspädagogische Kenntnisse, methodisch-didaktisches Geschick
  • Erfahrung im Projektmanagement
  • Durchsetzungsvermögen, Einfühlungsvermögen, Organisationsfähigkeit, Fähigkeit zur Gesprächsführung
  • EDV-Kenntnisse

Bemerkungen

Betriebliche Ausbildungsberater/innen arbeiten gewöhnlich auf einem kantonalen Berufsbildungsamt.

Weitere Informationen

berufsberatung.ch