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Slavistik und Osteuropa-Studien: Studium selbst erlebt

Wie erfolgte die Studienwahl? Wie wird dieses Fach vermittelt? Ein Einblick in den Hochschul-Alltag

Planung und Fleiss

N. S studiert im 7. Semester Bachelor Slavistik und Osteuropa-Studien an der Universität Basel UNIBAS.

Auf den Geschmack, osteuropäische Studien zu studieren, kam N. S (27) durch die vielen Exkursionen, welche er während der Gymnasialzeit unternahm. Auch eine tolle Lehrerin lenkte seine Aufmerksamkeit auf das Studienfach: «Unsere Russischlehrerin hatte noch immer ihr Slavistikstudium im Kopf und gab gute Tipps.» Den Studienort Basel wählte N.S. nach den Professoren und ihren Schwerpunkten aus.

Gesichter, die bleiben

Pro Woche investiert der Teilzeitstudent zwanzig Stunden in Vorlesungen und Übungen, hin und wieder benötigt er mehr Zeit. Daneben investiert er noch zusätzlich etwa sechs bis acht Stunden pro Woche. Der Arbeitsaufwand ist stark von den Fächern abhängig. Diese zeitliche Belastung empfindet N.S. als durchschnittlich für seinen Studiengang, seiner Meinung nach könnte es sogar mehr sein.

Pro Semester sind es etwa zehn Studierende, welche das Fach Osteuropäische Studien belegen. N.S. kennt dadurch jedes Gesicht und die familiäre Atmosphäre gefällt ihm sehr. Auch die Dozierenden erlebt er als sehr kollegial, wodurch die Hemmung, nach Unterstützung zu fragen, abgebaut wird. Neben den Exkursionen waren für N. S Veranstaltungen zu zeitnahen Konflikten wie den Georgienkrieg die spannendsten Studieninhalte.

Freiheit mit Schattenseiten

Die Freiheit und Vielfalt seines Studiums gefallen N. S. sehr. Er macht aber auch auf dessen aufmerksam: «Die Freiheit birgt auch die Gefahr einfach zu ‹schwimmen› ohne Ziel vor Augen. Dieses Studium verlangt definitiv viel Selbstdisziplin. Planung und Fleiss sind wichtig.»

Von der Richtigkeit seiner Studienwahl ist N. S. nach wie vor absolut überzeugt. Auch seinen beruflichen Einstieg kann er sich bereits vorstellen: «Mein Ziel wäre es, beim Bund in der DEZA bei der Entwicklungszusammenarbeit in Osteuropa mitzuwirken.»

Zwischen Freiburg und Bern

R. R absolviert Osteuropa-Studien im 8. Semester Master an den Universitäten Freiburg und Bern.

Ausschlaggebend für die Studienwahl Slavistik war bei R. R sein Interesse an Osteuropa und dass er auch Sprachen lernen wollte. Seinen Studienort wählte er wegen dem spannenden Angebot, den interessanten Professoren und weil je nach Fächerwahl das Studium sowohl in Freiburg wie auch in Bern stattfindet. «Dies ergibt verschiedene Perspektiven und ermöglicht, mal eine andere Stadt zu sehen.»

Trotz dieser beiden Standorte ist die Atmosphäre auf dem jeweiligen Campus laut R. R. nicht anonym. «Die Atmosphäre ist eigentlich durchaus angenehm und familiär.» Dies auch, da gerade mal etwa drei bis vier Studierende im gleichen Semester in seiner Fachrichtung sind. «Der Kontakt mit den Dozierenden ist sehr gut und besonders bei so wenigen Studenten sehr persönlich.»

Studium, Job und persönlicher Ausgleich

Im Moment besucht R. R. zwei Vorlesungen sowie zwei Seminare à je acht Stunden pro Woche. Er investiert noch 25 bis 30 Stunden in die Vor- und Nachbereitung der Vorlesungen. Diese zeitliche Belastung sei typisch für sein Studienfach. Dazu bewältigt R. R. ein Arbeitspensum von 30 bis 40 Prozent als Kontaktperson für Firmen bei einer Stellenvermittlung. Zum sportlichen Ausgleich geht R. R überdies noch ein bis zwei Mal pro Woche joggen.

Als bisher spannendste Veranstaltung empfand R. R ein Seminar über russische Romane der Gegenwart: «Die Literatur ist immer ein Spiegel der Epoche, in der sie geschrieben wird, weswegen die Gegenwartsperspektive so spannend ist. Die gelesenen Werke ermöglichen einen Einblick in den Alltag des russischen Bürgers.»

Keine Jagd auf Credits

Interessentinnen und Interessenten an Slavistik empfiehlt R. R., den Hauptfokus nicht auf die Jagd nach den Credits zu legen, sondern sich Zeit zu lassen. Auch solle man unbedingt ein Auslandsemester absolvieren.



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