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Wirtschaftsinformatik: Studium selbst erlebt

Wie erfolgte die Studienwahl? Wie wird dieses Fach vermittelt? Ein Einblick in den Hochschul-Alltag

Ich möchte nach dem Bachelor arbeiten gehen…

M. O. studiert Wirtschaftsinformatik im 6. Semester an der Universität Freiburg UNIFR.

Klare Vorgaben

Die Gestaltungsmöglichkeiten sind im Bachelorstudium relativ gering, ich durfte im dritten Jahr eine BWL- und eine Informatikvorlesung auswählen. Nebenfächer gibt es keine.

08/15?

Ich wollte in erster Linie kein 08/15-Studium bestreiten. Wirtschaft interessierte mich bereits früh, weshalb ich am Gymnasium auch diesen Schwerpunkt belegte. Allerdings reichte mir reine Wirtschaftskunde nicht aus. Da ich begeisterter PC-Benutzer war, fragte ich mich, ob sich diese beiden Dinge nicht irgendwie kombinieren liessen. So bin ich zur Wirtschaftsinformatik gekommen, die diese beiden Gebiete nicht nur in seinem Namen einschliesst, sondern auch praktisch beides berücksichtigt. Die Universitätsstadt Fribourg hat sich aus dem Ausschlussverfahren ergeben. Es zeigten sich mit der Zeit zahlreiche Vorteile, die ich in meinem Auswahlverfahren nicht berücksichtigte: Die Zweisprachigkeit ist ein Vorteil, den in der Schweiz nur Fribourg bieten kann. Darüber hinaus ist Fribourg eine Studentenstadt (jeder vierte Einwohner ist ein Student), weshalb das Angebot an gesellschaftlichen Anlässen schier unerschöpflich ist.

Bilingue studieren

Veranstaltungen werden sowohl in Deutsch als auch in Französisch angeboten, als Student kann man frei auswählen, welche Kurse man in welcher Sprache belegen möchte. Möchte man aber einen zweisprachigen Abschluss erreichen, muss man mindestens 40% der Kreditpunkte in der Fremdsprache erreichen.

Familiärer Kontakt

Die Stimmung unter den Studierenden ist gut. In meinem Semester studieren drei Personen Wirtschaftsinformatik. Zu meinen beiden Kommilitonen habe ich regelmässigen Kontakt. Da der eine Student französischsprachig ist, ist das eine ausgezeichnete Gelegenheit, mich in Französisch zu üben, was in einem lockeren Gespräch einfacher ist als im Fachgespräch mit dem Professor. Zu den Dozierenden haben wir einen äusserst angenehmen Kontakt, man kann sie jederzeit ansprechen, wenn man etwas von ihnen möchte. Diese Art der persönlichen Kommunikation schätze ich sehr an dieser Universität.

Pläne

Ich möchte nach der Erlangung des Bachelors arbeiten gehen. Deshalb bin ich jetzt bereits auf Jobsuche. Ich wäre allerdings auch offen dafür, den Master zu absolvieren; dies aber nur, wenn ich keine Stelle finden sollte.

Spannende Kombination aus BWL und Informatik

L. G. studiert Wirtschaftsinformatik im 5. Semester an der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften ZHAW. Nebenher arbeitet sie als Junior IT-Supporterin.

Was gefällt Ihnen an Ihrem Studium besonders gut?

Die Fachrichtung Wirtschaftsinformatik gibt mir einen Einblick in die Schnittstelle zwischen Informatik und betriebswirtschaftlichen Abläufen. Sie zeigt die Schnittmenge der beiden Bereiche auf und meine Rolle darin. Ausserdem ist das Studium an der ZHAW praxisnah und berufsbezogen ausgerichtet, was mir ebenfalls gut gefällt. Besonders spannend war das Modul "Softwareentwicklung", wo wir einem kleinen Roboter über die Systemtechnik Befehle geben konnten. Oder die Programmierung von Java-Teilen im Modul "Algorithmen und Datenstrukturen", wodurch wir sehen konnten, was im Hintergrund alles passiert.

Worum ging es in Ihrer letzten Semesterarbeit?

In einer Arbeit über das Unternehmen Holcim haben wir Prozessoptimierungsoptionen aufgezeigt. Dabei konnten wir Vor- und Nachteile der verschiedenen Optimierungsvarianten darstellen und beurteilen. Es war ein schwieriger Task, da Holcim bereits sehr saubere und gute Prozesse besitzt.

Was haben Sie nach dem Studienabschluss vor?

Ich stelle mir einen Beruf vor, in dem ich eine Berater- und damit eine Vermittlerrolle zwischen Mitarbeitenden und IT-Abteilung übernehme. Denn für beide Seiten bringt vor allem die korrekte Aufnahme der Anforderungen an ein System viele Schwierigkeiten mit sich.



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