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Informatik: Studium selbst erlebt

Wie erfolgte die Studienwahl? Wie wird dieses Fach vermittelt? Ein Einblick in den Hochschul-Alltag

Vorpraktikum als Gewinn

E.S. studiert Informatik im 4. Semester an der Ostschweizer Fachhochschule.

Im Studium werde ich mit Problemen konfrontiert, die ich runterbrechen und eine Lösung dafür finden muss. Je weiter ich im Studium komme, desto mehr Methoden und Werkzeuge habe ich und desto einfacher wird es für mich, die Lösung zu finden. Das Studium ist sehr praxisorientiert und die Theorie wird oft in kleinen Projektarbeiten gelernt. Wir haben zum Beispiel zu viert haben wir eine Software entwickelt, eine Web App, die Studierenden hilft, Lerngruppen und Nachhilfe zu finden.

Vor dem Studium hatte ich nur wenig mit Informatik zu tun und grossen Respekt davor, weil ich nicht wusste, ob mir das Programmieren liegt. Auch sind veraltete Klischees in Umlauf und mir wurde einmal gesagt, dass ich nicht ins Informatikstudium passe, weil ich kein Nerd sei! Das Gespräch mit einem Informatikstudenten und ein Praktikum haben mich darin bestärkt, es zu wagen. Das Vorpraktikum hatte mich erst von einem Fachhochschulstudium abgeschreckt, weil ich dachte, ich verliere dadurch Zeit. Das sehe ich heute anders und kann es nur empfehlen.

Heute bin ich überzeugt von meiner Studienwahl. Am Anfang war ich verunsichert, weil ich keine Vorkenntnisse hatte und bei Fachdiskussionen Mühe hatte zu folgen. Es hat mich erstaunt, wie rasch das Verständnis gekommen ist. Ich lerne jeden Tag Neues, und das macht Spass!

Wichtig finde ich, dass man sich mit der Studienwahl bewusst auseinandersetzt und Gelegenheiten wahrnimmt für Besuche in Vorlesungen oder Firmen und ähnliches. Auch die Berufsperspektiven sollte man beachten und Studiengänge anschauen, die man nicht so gut kennt. Ich selbst möchte im Software Engineering arbeiten.


Den schnellen Wandel persönlich miterleben

M. O. studiert Informatik im 6. Semester an der ETH Zürich.

Die Wahl des Studiums und des Studienorts

Im Gymnasium hatte ich den Schwerpunkt Mathematik und Physik. Für das Studium wollte ich diese beiden Bereiche weiterhin beibehalten, sie jedoch auch mit Computern in Verbindung bringen. Informatik schien mir da die richtige Wahl zu sein, da das Fachgebiet viele verschiedene Themenbereiche unterbringt.
Nach der Rekrutenschule habe ich das Studium an der ETH Zürich begonnen, da ich von vielen Leuten nur positives über die ETH gehört hatte. Ausserdem hat die ETH einen guten Ruf und zählt im Bereich Technologie zu den besten Hochschulen. Im Vergleich zu anderen Universitäten hat das Fach jedoch sehr viele Studenten.

Das Studium an der ETH

Das Studium an der ETH ist intensiv. Eine Studienwoche besteht aus ca. 25 Stunden an Vorlesungen und Übungen und noch mal sehr Zeit ist für die Vor- und Nachbearbeitung des Stoffs Ich persönlich bin aber der Meinung, dass sich neben dem Studium gut auch Zeit für Hobbies und Freizeitbeschäftigung finden lässt.
In den ersten zwei Jahren des Bachelorstudiums sind alle Veranstaltungen, die man besuchen muss, vorgegeben. Ab dem dritten Studienjahr ist die Auswahl grösser. Ab da ist nur noch festgelegt, wie viele Kreditpunkte in welcher Fächerkategorie belegt werden müssen. Die einzelnen Veranstaltungen sind aber frei wählbar.

Was gefällt Ihnen am Studium besonders gut?

Das Erarbeiten eigener Lösungen gefällt mir besonders gut.  Das Spannende am schnellen Wandel der Informatik ist, dass man ihn persönlich miterlebt. Es sind nicht nur Geschichten, welche man über die Entwicklung des Gebiets hört. Man erlebt diese Entwicklung mit. In einer Vorlesung im Bereich der Komplexitätstheoriehaben wir zum Beispiel am Ende des Semesters den Beweis für eine Frage gesehen, welcher am Anfang des Semesters noch offenwar. Wir haben also die Möglichkeit über noch offene Fragestellungen nachzudenken.

Was ist schwierig?

Es gibt diverse Schwierigkeiten. Das oft erwähnte Zeitmanagement ist sicher eine davon. Da die Bedingungen im Studium recht locker sind (z.B. keine Anwesenheitspflicht oder das Lösen der Übungen ist freiwillig), benötigt man ein gutes Zeitmanagement und Selbstdisziplin. Es ist sehr verlockend davon abzuweichen und Gedanke, genügend Zeit zu haben, stellt sich recht schnell ein, da die Prüfungen im Grundstudium erst am Ende des Jahres sind. . Dass es nicht so ist, merkt man dann erst zwei bis drei Monate vor der Prüfung und dann kann es schon zu spät sein. Zudem ist das erste Jahr sehr mathematisch und enthält erst wenig Informatik. Man muss sich also gewissermassen darauf einstellen, dass die Themen, welche einem wirklich interessieren, erst später behandelt werden. Trotzdem das Durchhaltevermögen zu haben, um bis dahin zu kommen, ist teilweise nicht so einfach.

Ist eine Matura mit naturwissenschaftlichem Schwerpunkt ein Vorteil?

Grundsätzlich würde ich sagen, ist der Einstieg etwas schwerer für jemanden, der einen anderen Schwerpunkt hatte. Wenn überhaupt, dann ist ein solcher Schwertpunkt aber nur für die ersten paar Wochen ein Vorteil. Danach wird der Vorlesungsstoff in nahezu allen Fächern für die meisten Studenten neu sein. Es besteht sogar die Gefahr, sich mit dem naturwissenschaftlichen Schwerpunkt anfangs in einer falschen Sicherheit zu wiegen und plötzlich den Anschluss zu verpassen.



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