Start myBerufswahl

Interessen und Stärken - Schritt 1: Ich lerne meine Interessen und Stärken kennen

Berufe und Ausbildungen - Schritt 2: Ich lerne die Berufs- und Ausbildungswelt kennen

Stärken und Anforderungen - Schritt 3: Ich vergleiche meine Stärken mit den Anforderungen der Berufe und Ausbildungen, die mich interessieren

Schnuppern - Schritt 4: Ich schaue mir die interessanten Berufe genauer an

Überprüfen und entscheiden - Schritt 5: Ich überprüfe die möglichen Berufe oder Schulen und entscheide mich

Lehrstelle finden – Schule anmelden - Schritt 6: Ich setze meine Entscheidung um, suche eine Lehrstelle oder melde mich bei einer Schule an

Vorbereiten auf die Zukunft - Schritt 7: Ich bereite mich auf die Lehre oder die Mittelschule vor oder ich kläre ein Brückenangebot ab

Arbeitsmappe - Deine Ergebnisse

Einen Moment bitte...

myBerufswahl wird geladen.

Abgemeldet

Ihre Login-Session ist abgelaufen. Sie werden auf die Startseite weitergeleitet. Bitte melden Sie sich erneut an, um Ihr Login fortzusetzen.

Kunstgeschichte, Kulturwissenschaften: Berufsmöglichkeiten

Porträts von Berufsleuten mit Abschluss in Kunstgeschichte, Kulturwissenschaften

Kunstgeschichte, Kulturwissenschaften

Karin Artho: Kunsthistorikerin

Freilichtmuseum Ballenberg (Weinbauernhaus Richterswil und Waschhaus Rüschlikon)
Freilichtmuseum Ballenberg (Weinbauernhaus Richterswil und Waschhaus Rüschlikon)
Kunsthistorikerin beim Schweizer Heimatschutz

«Das Ziel unseres Zentrums und somit auch meiner Arbeit ist es, Gross und Klein für Baukultur zu begeistern und sie für die gebaute Umwelt zu sensibilisieren.»

JahrTätigkeit
JahrTätigkeit
JahrTätigkeit
JahrTätigkeit
JahrTätigkeit
JahrTätigkeit
Jetzige Tätigkeit

Als Leiterin des Heimatschutzzentrums bin ich für dessen inhaltliche Ausrichtung und die betrieblichen Abläufe verantwortlich. Unterstützt werde ich von meinem Team, das aus einer Kulturvermittlerin und einer Praktikantin (in Kulturvermittlung) sowie dem Wochenend-Empfangspersonal besteht. Das Ziel unseres Zentrums und somit auch meiner Arbeit ist es, Gross und Klein für Baukultur zu begeistern und sie für die gebaute Umwelt zu sensibilisieren. Um dies zu erreichen, hat die Trägerschaft – der Schweizer Heimatschutz -  die Villa Patumbah in Zürich, ein aussergewöhnliches Baudenkmal, gemietet. Mit einer Dauerausstellung zum Thema Baukultur sowie mit Führungen und Workshops können wir nun direkt an die Bevölkerung gelangen und auf die Anliegen des Schweizer Heimatschutzes aufmerksam machen.

Der Schweizer Heimatschutz ist eine private, unabhängige Non-Profit-Organisation. Der Verein besteht aus 27'000 Mitgliedern und Gönnern und ist die Dachorganisation von 25 kantonalen Sektionen.

Berufseinstieg

[nicht definitiver Text]Meine Laufbahn beim Schweizer Heimatschutz begann ich als Projektverantwortliche. Ich betreute während sieben Jahren das Dossier „Wakkerpreis“ und war in der Folge für die Kampagne „Aufschwung – die Architektur der 50er-Jahre“ verantwortlich. Zu meinen Tätigkeiten gehörte zudem das Entwickeln von Produkten, die eine breite Bevölkerung erreichen: Publikationen (Architekturrundgänge, Themenführer zu Hotels, Bädern, Spazierwegen etc.) und Veranstaltungen (Tagungen, Preisverleihungen etc.).

Seit 2011 beschäftige ich mich innerhalb des Schweizer Heimatschutzes mit dem Heimatschutzzentrum. Unter Einbezug verschiedener Fachleute und in Absprache mit der Geschäftsleitung und unseren Vorständen entwickelte ich das Betriebskonzept dieses neuartigen Besucherzentrums. Danach betreute ich die Umsetzung. Als Ko-Kuratorin  war ich für die Dauerausstellung „Baukultur erleben – hautnah!“ verantwortlich.

Tipps

[nicht definitiver Text] Seit der Eröffnung des Zentrums bin ich dessen Leiterin. Mich beschäftigen nicht nur inhaltliche Fragen sondern auch das Leiten eines Teams und das Sicherstellen eines effizienten, wirtschaftlichen Betriebs. Der Museumsbetrieb bedeutet für mich eine neue Herausforderung, bei der ich täglich dazulerne. Der direkte Austausch mit Besucherinnen und Besuchern ist bereichernd und gibt meiner Arbeit eine neue Dimension. Besonders freut es mich, wenn unser Haus mit staunenden Schülerinnen und Schülern belebt ist.

Kunsthistorikerin

Museum Kleines Klingental
Museum Kleines Klingental, © Basmus auf Wikipedia
Kunsthistorikerin im Museum

«Zu den spannendsten Aufgaben gehört für mich die Leitung grössere Projekte wie die Lancierung eines neuen Web-Auftritts oder die Neupräsentation unseres Stadtmodells mit Hilfe einer multi-medialen Installation.»

JahrTätigkeit
JahrTätigkeit
JahrTätigkeit
JahrTätigkeit
JahrTätigkeit
JahrTätigkeit
JahrTätigkeit
Jetzige Tätigkeit

Mit einem Praktikum an der Kunsthalle Basel und einem Nebenjob im Schweizer Sportmuseum habe ich schon während dem Studium erste Erfahrungen in meinem heutigen Berufsfeld gesammelt. Seit bald drei Jahren bin ich nun als wissenschaftliche Mitarbeiterin des Museum Kleines Klingental tätig. Das Museum ist in einem Trakt des ehemaligen Nonnenklosters Klingental untergebracht. Seit seiner Eröffnung im Jahre 1939 wird es von der Basler Denkmalpflege verwaltet; in den schönen historischen Räumen sind unter anderem die originalen Skulpturen des Basler Münsters und ein Modell der Stadt Basel ausgestellt.

Als wissenschaftliche Mitarbeiterin bin ich für die Betreuung der Sammlung und Dauerausstellung des Museums im weitesten Sinne zuständig. Im Bereich Sammlung arbeite ich eng mit der Basler Münsterbauhütte zusammen: diese fertigt von jedem bildhauerisch gestaltetem Teil des Basler Münsters Gipsabgüsse an, die von mir laufend inventarisiert, und im Depot fachgerecht gelagert werden. Regelmässig veranlasse ich durch die Restauratoren der Bauhütte ausserdem die Analyse des Erhaltungszustandes der Skulpturen und leite allfällige Konservierungs- oder Restaurierungsmassnahmen ein. Genau zu prüfen ist der Zustand eines Objektes insbesondere, wenn es an ein anderes Museum ausgeliehen werden soll – auch solche Leihgesuche wandern über meinen Schreibtisch. Alle wissenschaftlichen Anfragen, die unsere Sammlung betreffen, fallen ebenfalls in mein Ressort.

Berufseinstieg

[nicht definitiver Text]Zum Bereich Dauerausstellung gehören Aufgaben, die stärker von der Öffentlichkeit wahrgenommen werden, etwa die Organisation von Führungen, die ich zum Teil selbst übernehme, zum Teil externen Fachkräften überlasse, oder die gesamte Werbung, die eine enge Zusammenarbeit mit den Basler Museumsdiensten erfordert. Fast das ganze Jahr über beschäftigt mich jeweils die jährliche Museumsnacht, für die ich das hauseigene Programm zusammenstelle. Zu den spannendsten Aufgaben gehört für mich die Leitung grössere Projekte wie die Lancierung eines neuen Web-Auftritts oder die Neupräsentation unseres Stadtmodells mit Hilfe einer multi-medialen Installation. Sie erlauben es mir, mich in ein Thema zu vertiefen, mich mit den verschiedensten Fachkräften auszutauschen und – nicht zuletzt – den Kontakt mit den Museumsgästen zu suchen.

Tipps

[nicht definitiver Text]Trotz des breit gefächerten Aufgabenspektrums und der grossen Verantwortung bietet mir meine 50%-Stelle im Museum viel Freizeit. Da mir die Museumsarbeit grosse Freude bereitet, nutze ich meine freie Zeit immer wieder für einschlägige Weiterbildungen. Als freischaffende Autorin arbeite ich ausserdem für ein wissenschaftliches Lexikon, das auf die Erforschung der spätantiken Kultur spezialisiert ist – ein Thema, das mich schon während dem Studium besonders fasziniert hat und das ich mir als privates „Steckenpferd“ erhalten möchte.

Marcel Henry: Kunsthistoriker

Symbolbild Louvre
Symbolbild Louvre, © Foto von Edi Nugraha auf Pixabay
Kunsthistoriker, Kurator, Kulturmanager

«Mein über Jahre hinweg aufgebautes und gepflegtes Kontaktnetz sowie gesammelte Informationen zu brennenden Themen und Künstlerpersönlichkeiten helfen mir, gezielt Kunstschaffende, Co-Kuratoren und Sponsoren für Projekte anzufragen.»

JahrTätigkeit
JahrTätigkeit
JahrTätigkeit
JahrTätigkeit
JahrTätigkeit
JahrTätigkeit
Jetzige Tätigkeit

Heute weiss ich, was mich schon als Gymnasiast an der Kunstgeschichte fasziniert hat: Es sind die komplexen Zusammenhänge, die unter jeder künstlichen Oberfläche verborgen sind. In der Ergründung und Vermittlung dieser sich ständig neu eröffnenden Welten besteht die Herausforderung von Ausstellungsmachern und Kunstvermittlern. Denn Ausstellen heisst Kommunizieren. Das Resultat kuratorischer Arbeit kann sichtbar machen, anregen, unterhalten. Was meiner Meinung nach den guten Kurator ausmacht, ist das überdurchschnittliche Sensorium und Interesse für künstlerische und gesellschaftliche Fragen. Ich betrachte mich in erster Linie als aufmerksamen, vielseitig interessierten Beobachter und versuche – mit Rückgriff auf die (Kunst-)Geschichte – künstlerische Erzeugnisse und andere geistige Leistungen einem breiten Publikum zugänglich zu machen und zu kontextualisieren.

Bei der kuratorischen Arbeit suche ich eingangs jeweils nach geeigneten (Un-)Orten, zumeist im öffentlichen Raum, aus deren Geschichte und städtebaulichen Situation sich künstlerische Interventionen entwickeln lassen. Steht der Ort fest und liegt die Nutzungsbewilligung vor, beginnt die Künstlersuche. Mein über Jahre hinweg aufgebautes und gepflegtes Kontaktnetz sowie gesammelte Informationen zu brennenden Themen und Künstlerpersönlichkeiten helfen mir, gezielt Kunstschaffende, Co-Kuratoren und Sponsoren für Projekte anzufragen. Sind diese Rahmenbedingungen geklärt, das Thema und das Konzept definiert, die Aufgabenverteilung vorgenommen sowie die Finanzierung gesichert, so müssen die Kunstschaffenden bei der Realisierung ihrer Ideen unterstützt werden. Auch liegt es in der Verantwortung des Kurators, die Produktion von Printprodukten, die Werbung und die Medienarbeit zu planen und zu koordinieren.

Berufseinstieg

[nicht definitiver Text] Die Arbeit des freien Kurators, der in kleineren Strukturen auch als Kulturmanager agiert, ist überaus vielseitig, setzt aber eine hohe Einsatzbereitschaft voraus. Gleichzeitig muss am Anfang der professionellen Laufbahn immer wieder der finanziellen Unsicherheit begegnet werden, denn nur selten stehen im Vorfeld die notwendigen Mittel für die Realisierung von Projekten zur Verfügung. Umso wichtiger ist es, kreative Wege zu gehen und kostengünstig wirkungsvolle Lösungen zu finden. Die so erworbenen Kenntnisse und Erfahrungen, nicht zuletzt auch im Umgang mit Stiftungen, Sponsoren und öffentlichen Ämtern, sind äusserst wertvoll und schärfen das eigene Profil. Dieses dürfte ausschlaggebend sein für eine spätere Führungsposition in einer grösseren Kulturinstitution.

Tipps

[nicht definitiver Text] Nach Abschluss meiner Promotion an der Universität Zürich leite ich seit März 2013 die TRIENNALE für zeitgenössische Kunst im Wallis. Die Dissertation hatte ich in Angriff genommen, weil ich mein theoretisches Wissen vertiefen wollte, denn überzeugende Arbeit im Kulturbetrieb kann nur dort geleistet werden, wo tiefere Einsicht stattgefunden hat. Vorbilder bleiben mir jene Persönlichkeiten im Ausstellungswesen, die brillant und intelligent, historisch fundiert und rhetorisch gewandt an verschiedene Sachfragen herangehen und auch bei historischen Themen einen Bogen zur Gedankenwelt des Betrachters zu schlagen vermögen. Vor diesem Hintergrund habe ich in meiner aktuellen Position die Möglichkeit, meine breiten Kenntnisse bei der Konzeption einer kulturellen Grossveranstaltung und in einem anspruchsvollen Umfeld einzusetzen.



berufsberatung.ch